Vor der Entscheidung in Rathenow +++ Havelländer helfen Ukrainern +++ Heiße Debatte um Falkenseer alte Stadthalle +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
was ist das für ein Wetterchen. Da draußen. Es duftet nach Frühling. Ist das nicht herrlich. Einen leckeren Kaffee an der frischen Luft trinken und das erste Eis genießen. Was lieben Sie? Ich mag Bananensplit oder Erdbeer-Becher. Die Eis-Saison steht vor der Tür.
“Erdbeereis geht immer”, sagt auch Jörg Zietemann. “Und gegen einen Pfirsich-Melba-Eisbecher habe ich auch nichts einzuwenden.” Zietemann steht in der Stichwahl um das Bürgermeister-Amt in Rathenow. Er tritt am Sonntag gegen Diana Golze an. Gegen 19 Uhr wissen wir dann, wer Nachfolger von Ronald Seeger wird. Im MAZ-Liveticker begleiten wir sie am Sonntag durch den Tag.
Im Internet gibt es künftig auch den Kreistag zu sehen. Jahrelang wurde diskutiert, nun wird es möglich: Der Kreistag Havelland wird im Livestream übertragen. Erstmals von der Sitzung am Montag in Rathenow. Wow!
Einen Schreck wird der eine oder andere Autofahrer am Donnerstag bekommen haben: Blitzermarathon. Die Polizei kontrollierte auch in Nauen, Ribbeck und Ketzin/Havel die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Einige waren zu schnell unterwegs, einer muss sogar mit einem Punkt in Flensburg rechnen. Uiiii.
Dann wird er oder sie wohl aufs Fahrrad umsteigen müssen. Die nächsten Monate werden auch für Rathenows Fahrradmechaniker arbeitsintensiv. Der Frühling ist da und die Menschen entdecken wieder die Lust am Radeln. Wie Sie Ihr Fahrrad für die Saison fit machen und mit welchen Problemen die Händler zu kämpfen haben, das haben wir für Sie erfragt. Ich selbst habe ja noch ein ganz altes Rad - ohne Gangschaltung. Das tut meiner Figur ganz gut.
Apropos Figur: Ich laufe ja seit Jahresbeginn 5000 Schritte am Tag. Und Sie? Bislang habe ich das jedes Mal geschafft und liege im Wettstreit mit meiner Kollegin Christin Schmidt mit 2:0 vorn. Sie muss zwar 10000 Schritte laufen, ist aber auch jünger. Das ist nur gerecht, oder? Bis zum Jahresende geht die Challenge. Natürlich möchte ich gewinnen.
In diesem Sinne. Haben Sie ein schönes Wochenende und genießen Sie die Sonne. Ich schulde Ihnen noch die Lieblingseissorte von Rathenows Bürgermeister-Kandidatin Diana Golze. Ganz klassisch: Stracciatella.
Bis bald,
Ihr Sebastian Morgner
Redaktionsleiter der MAZ Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de.
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Falkensee: Ein besonderes Zeichen gegen den Krieg gesetzt
Paaren im Glien: Erste ukrainische Flüchtlinge kommen Mitte der Woche
Schüler der Kleinen Grundschule in Hohennauen sammeln Spenden beim Paarlauf
Ehrenamtliche Fahrradwerkstatt in Dallgow macht Räder auch für Geflüchtete aus Ukraine wieder fit
Naturbad und Bibliothek belasten die Premnitzer Stadtkasse
Falkensee: Debatte um Bibliothek geht weiter – „Kultur kein Lückenfüller für Fehlplanung“
Falkensee: Jörg Rade will am Standort der Alten Stadthalle neu bauen
Drei Straßen in Rathenow werden umgestaltet: Anwohner wollen Gehweg behalten
Brieselang: Sportpark-Pläne treffen bei Anwohnern auf Skepsis
Falkensee: Kleingärtner bangen um ihre Parzellen
Rathenow-Havelland-Hohe Spritpreise setzen Havelbus-Gesellschaft zu
Den Falkenseer Kinderstadtwald auf Vordermann gebracht
Großderschau: Hasenkopf und Pflaumenkuchenapfel – alte Apfelsorten für das Dorfbild gepflanzt
City Docks Falkensee: Hochmoderner Gewerbepark feiert Richtfest
Bratschen mit viel Witz: Eröffnungskonzert der Havelländischen Musikfestspiele auf Schloss Kleßen
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 1205,3 (Vortag: 1287,2). Der Landkreis liegt damit unter dem brandenburgweiten Wert von 1428,8. Es sind 563 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium gemeldet worden.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 7203. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 132.700. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 5,81.
In Brandenburg sind aktuell 12,2 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 801 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 88 in intensivmedizinischer Betreuung, hiervon müssen 53 beatmet werden.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 1761,0, für Oberhavel bei 1353,7, für Brandenburg an der Havel bei 1558,9 und für Potsdam-Mittelmark bei 805,2. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 1216,3. Für Spandau wird ein Wert von 819,6 angegeben
Menschen aus dem Havelland

Falkenseer Zentrum wurde in einer Fotoaktion kreativ in Szene gesetzt
Falkensee: Aus der Gartenstadt ins Schloss Bellevue - Julia Concu beim Bundespräsidenten
Mit 80 ist Schluss: Dieter Smykalla aus Quermathen ist von Anfang an beim Lauf der Sympathie dabei
Großderschau: Frauenporträts bringen den Frühling auf den Kolonistenhof
Falkensee: Rainer Ganser nicht mehr Mitglied von CDU-Fraktion und Partei
Nauen: Jubiläum für Michis Curry-Eck in der Innenstadt 
Havelland: Zehn Jahre Ehrenamt: Jörg Wartenberg und der Kreissportbund Havelland
MAZ-Fotorätsel der Woche

Rätselfoto von oben. (Foto: Christin Schmidt)
Rätselfoto von oben. (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Dorf im Havelland. Wissen Sie, um welchen Ort es sich handelt? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 28. März 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 1. April direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Busbahnhof von Falkensee. (Foto: Marlies Schnaibel)
Busbahnhof von Falkensee. (Foto: Marlies Schnaibel)
Im Sommer 2010 begann der Umbau des Falkenseer Busbahnhofs, bis dahin eher eine Ansammlung von leerstehenden Häusern, Mitropa-Ruine und Brachflächen. Zum symbolischen Spatenstich kam damals sogar ein Minister aus Potsdam: Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger packte mit an. Rund 1,8 Millionen Euro Baukosten waren veranschlagt, dabei kamen knapp 1,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ein Jahr später waren Umbau und Servicepavillon fertig.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Das Heimathaus von Friesack. (Foto: Andreas Kaatz)
Das Heimathaus von Friesack. (Foto: Andreas Kaatz)
Früher hatte Friesack ein schönes Heimatmuseum im Rathaus, doch die Exponate sind im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Nach der Wende bemühte sich der neugegründete Heimatverein um ein neues Domizil, um Friesacks Geschichte zu bewahren. Das neue Museum befindet sich bis heute im Heimathaus am Markt und es lohnt einen Besuch, meint MAZ-Redakteur Kollege Andreas Kaatz.
Den Grundstock bildete zur Eröffnung 1996 die private Sammlung an Fotos, Möbeln, Werkzeug, Geschirr oder Nähmaschinen, die Günter Kirchert, langjähriger Vorsitzender des Vereins, im Laufe der Jahre bei sich zu Hause zusammengetragen hatte. Und es kam immer mehr dazu. Zudem wurde der Hof zur Ausstellungsfläche umgebaut. 
Stolz ist Günter Kirchert auf den Göpel, mit dem man beispielsweise eine Schrotmühle antreiben konnte – durch Pferde oder Kühe. Und wenn jetzt mal Kindergruppen zu Besuch sind, können sie gerne probieren, ob sie es vereint auch schaffen, den Göpel zu drehen. Das sorgt immer für Spaß. Ebenso der Versuch, die alte Rathausuhr im Museum aufzuziehen. „Da will jeder mal drehen.“ 
„Uns geht es mit dem Museum darum, die Geschichte zu bewahren, gerade auch für den Nachwuchs. Wir wollen zeigen: Wie haben unsere Vorfahren gelebt, womit haben sie gearbeitet?“, sagt Kirchert. Als ein Beispiel nennt er das Bügeleisen von anno Dunnemals. „Da können die Mädels sehen, womit die Uroma gearbeitet hat.“ 
Stolz ist er auch auf den Siegelstempel, zu dem es eine schöne Geschichte gibt. Dieser befand sich in einer alten Zigarrenkiste mit allerlei Kram, die der Vereinschef geschenkt bekommen hat. Als er ihn auf Knete ausprobierte, stellte er fest, dass dieses kleine Teil eine große Bedeutung haben könnte. Wie Recherchen ergaben, stammt das Petschaft aus dem 13. Jahrhundert. Froh ist Kirchert auch über die alte Fahne von der Gründung des Friesacker Radfahrerbundes – eine Leihgabe aus Falkensee. 
Geöffnet ist das Museum am Markt immer zu den Öffnungszeiten der Bibliothek, die sich mit im Heimathaus befindet. Gerne steht Günter Kirchert aber auch für Führungen zur Verfügung, für die sich Interessenten anmelden können. 033235/2 24 39. 
Schnappschuss der Woche

Tulpen in Kleßen. (Foto: Uwe Hoffmann)
Tulpen in Kleßen. (Foto: Uwe Hoffmann)
Zur Eröffnung der Havelländischen Musikfestspiele begeisterte Schloss Kleßen nicht nur mit klassischer Musik, sondern auch mit fantastischen Blumenarrangements. Dieses hielt Uwe Hoffmann im Bild fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, (gerne aus ganz ungefährlichen Situationen), den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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