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Verhaftung in Falkensee +++ Skelettfund in Wustermark +++ Osterfeuer im Havelland +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
Ostern steht vor der Tür - was für ein Fest! Am heutigen Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt. In der Nacht zum Sonntag ist er auferstanden von den Toten - so steht es in der Bibel. In diesen Tagen werden im Havelland zahlreiche Osterfeuer angezündet. Endlich sind solche Veranstaltungen, die für Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft sorgen, wieder möglich. Darauf freue ich mich schon sehr. Geht es Ihnen ähnlich? Wie verbringen Sie die Feiertage?
Vielleicht mit gemütlicher Zeitungslektüre am Morgen. Als MAZ-Leser haben Sie sicher schon gehört, dass Kinderarzt Peter Dietrich aus Nauen Ende Juni seine letzte Sprechstunde hat. Der Mediziner hat sogar schon die Eltern vieler seiner kleinen Patienten in der Nauener Praxis behandelt, die Anfang der 90er-Jahre eröffnet wurde. In wenigen Wochen will er nun in den Ruhestand gehen. Peter Dietrich war ein guter Arzt, das kann ich aus Erfahrung sagen, denn auch meine Kinder waren bei ihm in Behandlung. Er hat einen tollen Job gemacht!
Richtig toll findet auch Laurentine Genzel aus Rathenow ihren Gastbruder Alexander Gates. Seit August lebt der 19-jährige Austauschschüler aus Pittsburgh in den USA in Rathenow und ist begeistert vom Havelland, von Berlin und seiner Gastfamilie. Meine Kollegin Christin Schmidt hat den jungen Amerikaner und die Familie Genzel in Rathenow besucht und dabei unter anderem erfahren, dass Laurentine und Alex das Reisefieber gepackt hat.
Die beiden nutzen die Osterferien für einen Ausflug nach Amsterdam. Das wird sicher aufregend. Um etwas Spannendes in den Ferien zu erleben, muss man aber gar nicht in die Ferne schweifen. Auch das Havelland hat einiges zu bieten: In einem echten Flugzeug sitzen. Auf Schatzsuche gehen. Oder vielleicht doch lieber schwimmen und schwitzen? Die MAZ gibt Tipps, wo Kinder und Jugendliche im Havelland die Ferienzeit kreativ verbringen können.
Und nicht nur das. Unsere Redaktion weiß auch, wo es den leckersten Döner in Falkensee gibt. Die MAZ-Leser haben in den letzten Wochen darüber abgestimmt. Gewonnen hat am Ende das “Döner Haus”. Gemeinsam mit meinen Kollegen Nadine Bieneck und Jens Wegener habe ich den Chef besucht und ihm den goldenen Pokal überreicht. Die Überraschung ist geglückt.
Überrascht war auch Familie Oltmanns nach ihrem Grundstückskauf in Semlin, denn das Landleben hatte sie sich anders vorgestellt. Statt die Idylle zu genießen, streiten sich Oltmanns mit der Stadt Rathenow, weil das Entwässerungsrohr für die Straße auf dem Grundstück der Familie endet. Ich bin gespannt, wie das ausgeht!
Jetzt genieße ich aber erst einmal die Feiertage, esse eine Bratwurst am Lagerfeuer und tanze vielleicht sogar ein bisschen am Abend. Natürlich zu Schlager!
Frohe Ostern wünscht Ihnen
Ihr Sebastian Morgner
Redaktionsleiter der MAZ Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Entführung von Karl Lauterbach geplant – ein Hauptverdächtiger kommt aus Falkensee
Spektakulärer Fund in Wustermark: Skelette mit eingeschlagenem Schädel
Unmut bleibt: Fehlendes Stück Radweg an L 20 bei Seeburg bleibt trotz Straßensanierung
HZD-Insolvenz in Premnitz: Investoren zeigen Interesse
Falkensee: Protest gegen Auftritt von Boxer Tom Schwarz – vor und in der Halle
Mehr als nur Bücher: Rathenows Stinknormale Superhelden sind Markenbotschafter der Bibliotheken
Hohennauen: Eltern gegen einheitliche Kita-Schließzeit
Bamme: Ärger wegen langer Umleitung nach Rathenow
Falkensee: Offene Gärten ziehen trotz Aprilwetters viele Besucher an 
Osthavelland: Hier lodern die Osterfeuer
Westhavelland: Viele Osterfeuer vorbereitet
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 464,5 (Vortag: 426,2). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 631,7. Es sind 249 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden. Niemand starb im Landkreis mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 3525. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 96.200. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 4,94.
In Brandenburg sind aktuell 8,3 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 580 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 58 in intensivmedizinischer Betreuung, hiervon müssen 34 beatmet werden.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 715,5, für Oberhavel bei 684,8, für Brandenburg an der Havel bei 662,1 und für Potsdam-Mittelmark bei 446,9. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 742,9. Für Spandau wird ein Wert von 398,5 angegeben.
Menschen aus dem Havelland

Havelland: RE2 zwischen Wismar und Cottbus - Reportage über ODEG-Lokführer
Nauen: Kinderarzt Peter Dietrich wird Ende Juni seine letzte Sprechstunde haben
Bäcker Olaf Thonke ist dem Geheimnis der Rhinower Brötchen auf der Spur
Von Pittsburgh nach Rathenow: Alex liebt Berlin, Döner und seine Gastfamilie 
Paulinenaue: Joachim Scholz ist immer auf der Jagd nach Ortsgeschichte(n)
Rathenow: Noemi Pietruzska und ihr Weg vom Main in das Havelland
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo steht dieses blaue Wunder? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo steht dieses blaue Wunder? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Haus mit dem blauen Gerät davor. Wissen Sie, um welches Haus es sich handelt? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 18. April 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 22. April direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Das Duncker-Haus am Kirchberg in Rathenow (Foto: Christin Schmidt)
Das Duncker-Haus am Kirchberg in Rathenow (Foto: Christin Schmidt)
Haben Sie es erkannt, das Geburtshaus von Johann Heinrich August von Duncker am Rathenower Kirchberg? Vergangene Woche hatten wir an dieser Stelle die Tür dieses geschichtsträchtigen Hauses abgelichtet. In diesem erblickte der Begründer der optischen Industrie in Rathenow 1767 das Licht der Welt. Das Geburtshaus des Predigers und optischen Industriellen Johann Heinrich August Duncker steht in Rathenow gegenüber der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Es ist das Haus Kirchplatz Nr. 12. Eine kleine Gedenktafel erinnert an den Begründer der optischen Industrie, der die handbetriebene Vielschleifmaschine erfand und später Mikroskope und Brillen produzierte und verkaufte. Heute dient das Gebäude als Wohnhaus.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Farbe im Park. (Foto: Markus Kniebeler)
Farbe im Park. (Foto: Markus Kniebeler)
Endlich - die Menschen in Rathenow und Umgebung haben lange genug gewartet. Am Ostersonntag, 17. April, öffnet der Optikpark in Rathenow seine Tore zur neuen Saison. Für alle, die es entspannt lieben, ist der Optikpark eine erste Adresse, meint MAZ-Redakteur Joachim Wilisch.
Das Gelände am Schwedendamm in Rathenow wurde zur Landesgartenschau 2006 gestaltet und zur Bundesgartenschau 2015 aufgewertet. Nach der Landesgartenschau-Saison entstand das Optikpark-Konzept, das viel mit der Tradition der Stadt zu tun hat. 
Optikerzeugnisse, optische Täuschungen, Regenbogenfarben und das größte Brachymedialfernrohr sind der Rahmen, in dem sich die Besucher wohlfühlen dürfen. Das Schöne am Optikpark ist, dass sowohl für Erwachsene als auch für Kinder etwas dabei ist. Während die Erwachsenen bei einem Stück Kuchen oder einer Tasse Kaffee ausharren und die Sonnenstrahlen genießen, haben Mädchen und Jungen Gelegenheit, um die Spielplätze oder das riesige Sprungkissen zu erkunden. Spaß macht auch ein Abstecher zum Insektenhotel oder der Parcours über den Barfuß-Pfad. 
Nicht fehlen darf bei dem Besuch im Optikpark eine Stippvisite in Afrika. Das Gambia-Beet von Elke Dartsch gibt eine Menge über Land und Leute in Gambia preis.
Rund um den Karpfenteich kann man ebenfalls herrlich entspannen. Wer sich ein Buch mitbringt, der kann hier ganz in den Tiefen der Romane entschwinden. Oder man flaniert über die Steganlage auf dem Karpfenteich, die in ihrer Form an die Weltzeituhr auf dem Berliner Alexanderplatz erinnern soll. Die Uhr wurde in Rathenow unter Anleitung von Erich John gebaut. Ein Miniableger ist im Optikpark zu bewundern. Auf keinen Fall darf eine Floßfahrt über den Havelaltarm fehlen, bei der die Flößer für die Gäste stets Interessantes zu berichten wissen – auch wenn manche Geschichte mit einem Augenzwinkern erzählt wird. 
Der Optikpark öffnet am Ostersonntag erstmals und dann täglich von 9 bis 18 Uhr. Zur Eröffnung gibt es ein buntes Programm.
Und wem ein Besuch im Park nicht reicht, dem sei die Saisonkarte ans Herz gelegt. Dann kann man sich dort austoben, so oft man gerne möchte.
Schnappschuss der Woche

So schön kann der Frühling am Morgen sein: Die Mögeliner Havel hielt MAZ-Leserin Margit Semmler-Grade mit ihrer Kamera fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, (gerne aus ganz ungefährlichen Situationen), den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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