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Traumstart im Optikpark Rathenow +++ Drama um Storch in Tremmen +++ Hoffnung für Radweg nach Böhne +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
das war für viele ein Osterfest nach Maß. Das Wetter stimmte und endlich konnten sich die Menschen wieder treffen. Bei den Osterfeuern in der Region taten das ganz viele. Und das in den kleinen Dörfern ebenso wie in den Städten. So in der größten Stadt des Havellandes: In Falkensee haben Heiko Richter und sein Team wie gewohnt einen gelungenen Abend organisiert. Osterfeuer am Alten Fischerweg. Das war fast wie in alten Zeiten.
In alten Zeiten - das bedeutet in diesem Fall wie in Vor-Corona-Zeiten. Nach zwei Jahren waren in diesem Jahr Treffen nahezu ohne Beschränkungen wieder möglich. Die Coronazahlen haben wir trotzdem immer im Blick. So auch in diesem Newsletter oder täglich auf unserer Internetseite.
Daneben bot die Woche wieder viel zum Stauenen, zum Freuen, aber auch zum Bangen. Im MAZ-Interview berichtet Landrat Roger Lewandowski, dass im Havelland die Hilfsbereitschaft für das ukrainische Volk ungebrochen ist: staatlich wie privat.
Angesichts der Leiden und Schrecken in der Ukraine bekommt manch anderes Ärgernis einen anderen Stellenwert. Aber was da einer Storchendame in Tremmen passiert ist, berührt doch. Sie hat auf einem Golfplatz so einen Gummiring aufgepickt und bekommt ihn jetzt nicht mehr vom Schnabel. Sie droht zu verhungern, wenn sie keine Hilfe gekommt. Mein Kollege Jens Wegener hat von einem Rettungsversuch berichtet. Bisher aber noch ohne Happy-End.
Happy-End auf ganz andere Art gibt es aus Rathenow zu vermelden: Der Körgraben in der Kreisstadt ist saniert, die Baumaßnahme hatte es in sich, konnte aber jetzt erfolgreich abgeschlossen werden. Und auch hier winkt ein glückliches Ende: Für den Radweg nach Böhne gibt es überraschend gute Nachrichten.
Bleiben Sie neugierig und gesund und hilfsbereit.
Mit besten Grüßen
Ihre Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Rathenow: Sanierung des Körgrabens abgeschlossen
Böhne: Aufwind für Befürworter eines Radwegs an der L 96
Havelland: Solidarität mit Ukraine-Flüchtlingen im Kreis ist groß
Seeburger Sportplatz: Sozialgebäude soll voraussichtlich zum Jahresende kommen
Rathenow: Zum Traumstart in die neue Optikparksaison kamen 1500 Besucher
Tierdrama in Tremmen: Warum einer Storchendame der Hungertod droht
Abschied von Laika und Limara – Elefanten sind nicht mehr in Friesack
Friesack: Circushof am Wald der Zirkusfamilie Renz öffnet seine Tore
Göttlin Nabu und Naturwacht erneuern altes Storchennest im Dorf
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 309,7 (Vortag: 303,6). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 433,6. Es sind 243 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden. Ein Mensch starb im Landkreis mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 4796. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 72.600. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 2,49.
In Brandenburg sind aktuell 8,0 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 521 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 55 in intensivmedizinischer Betreuung, hiervon müssen 32 beatmet werden.
Ein Blick in die Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 437,2, für Oberhavel bei 528,4, für Brandenburg an der Havel bei 409,5 und für Potsdam-Mittelmark bei 240,4. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 567,8. Für Spandau wird ein Wert von 253,6 angegeben.
Menschen aus dem Havelland

Falkensee: Endlich flammen die Osterfeuer wieder
Priort: Der Förderverein der Feuerwehr hat einen neuen Vorstand mit vielen Ideen
Friesacker Fahrradladen wird 100 Jahre alt
Pausin: Bärbel Eitner ist immer auf Zack
Rathenow: Erster Auftritt auf der Offenen Bühne
Falkensee: Für Angelika Falkner-Musial fängt Barrierefreiheit im Kopf an
Rathenower Schüler werden zum Juniorcoach
MAZ-Fotorätsel der Woche

Auf welchem Platz steht diese Figur? (Foto: Christin Schmidt)
Auf welchem Platz steht diese Figur? (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird der Platz, auf dem diese Figur sich mit einem Reifen in Richtung Himmel streckt. Wissen Sie, um welche Figur und welchen Platz es sich handelt? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 25. April 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 29. April direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Der Firmensitz der Owa. (Foto: Marlies Schnaibel)
Der Firmensitz der Owa. (Foto: Marlies Schnaibel)
Das gesuchte blaue Gerät gehört zur Owa in Falkensee. Die Osthavelländische Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH hat ihren Firmensitz in Potsdamer Straße. Am 9. März 1994 war die Owa von den Städten Falkensee, Hennigsdorf und Velten als Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Nach der Übergabe der Trinkwasserversorgungsanlagen der ehemaligen PWA GmbH konnte am 1. Januar 1995 die Owa den regulären Geschäftsbetrieb aufnehmen. Inzwischen sind es zehn Gesellschafter, zu denen neben den genannten drei Städten die Stadt Oranienburg für Germendorf, die Gemeinden Dallgow-Döberitz, Leegebruch, Oberkrämer sowie die Zweckverbände Havelländisches Luch, Glien und Kremmen gehören.
 
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Blick in den Hofladen. (Foto: Nadine Bieneck)
Blick in den Hofladen. (Foto: Nadine Bieneck)
Der MAZ-Tipp führt in dieser Woche in den Wustermarker Ortsteil Buchow-Karpzow auf den „Auenhof“. MAZ-Redakteurin Nadine Bieneck hat sich dort umgetan. Der Weg dorthin empfiehlt sich auf die gesündeste aller Arten – mit dem Fahrrad. Denn so lässt sich der leckere Kuchen mit einem ordentlichem Schlag an Sahne direkt wieder abtrainieren.
Seit einigen Wochen lädt das Café des „Auenhofes“, direkt an der Ortsdurchfahrt gelegen, an den Wochenenden wieder Gäste ein, direkt im Grünen für eine Rast zu verweilen und dabei hausgemachten Kuchen und Kaffeespezialitäten zu genießen.
Biegt man in den „Auenhof“ ein, erstreckt sich dort ein großes Gelände, welches man auf den ersten Blick von außen gar nicht vermuten würde. Vor allem – aber nicht nur – Familien können hier gern eine längere Pause einplanen. Denn die große Abenteuer-Naturwiese, die flankiert wird von Hofgebäuden, Schafswiese und angrenzenden Gärten, bietet für die kleinsten Besucher eine Menge Betätigung und Allerlei zu entdecken.
Während die Großen in der Sitzecke oder auf den Bänken unter freiem Himmel Kaffee und Kuchen oder auch einem frisch zubereiteten Hot Dog genießen können, lädt der Buddelplatz in Sichtweite die Kleinen zum Spielen ein. Auch die freilaufenden Hühner auf dem Hofgelände sorgen für Unterhaltung und haben keine Berührungsängste mit den Besuchern.
Der ebenfalls im Café befindliche kleine Hofladen hält ein kleines, feines Angebot für Naschkatzen bereit. Neben frischgebackenem Kuchen sind auch Eis sowie Kaltgetränke erhältlich. Weniger für den Vor-Ort-Verzehr, eher zur Mitnahme erhältlich, sind feine Weine und Liköre – vornehmlich in der Region produziert –, Zutaten und Werkzeuge rund ums Grillen und weitere Feinkostspezialitäten. Als „Genuss-Shop“ mit regionalen Produkten bezeichnen sich die Hofinhaber auch selbst.
Der „Auenhof“ befindet sich in der Potsdamer Landstraße 11 in 14641 Wustermark, OT Buchow-Karpzow. Das Café hat sonnabends und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Schnappschuss der Woche

Osterfeuer im Havelland.
Osterfeuer im Havelland.
An vielen Orten versammelten sich in diesem Jahr Menschen zum Oterfeuer. MAZ-Reporter Jürgen Ohlwein fotografierte Osterfeuer und Abendsonne in einem. Er hielt den magischen Moment in Mögelin fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, (gerne aus ganz ungefährlichen Situationen), den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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