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Tank-Ansturm blieb aus +++ Rathenower Tafel unter Druck +++ Feuerwehr-Hilfskonvoi startet in Falkensee +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und liebe Leser,
schön, dass Sie unseren Newsletter lesen. Hinter uns liegt eine Woche mit Aufregungen, aber auch mit Aufregungen, die irgendwie ausblieben. Die Sache an den Tanksäulen hat sich dann doch deutlich ruhiger gestaltet, als gedacht. Trotz deftiger Preissenkung blieb am Mittwoch der Sturm auf die Zapfsäulen aus. Meine Kollegen haben sich zwischen Falkensee und Premnitz umgehört und sind auf eher verhaltene Resonanz gestoßen.
Größere Resonanz gibt es da offensichtlich beim 9-Euro-Ticket. Deutschlandweit sind über 7 Millionen dieser Monats-Super-Rabatt-Scheine verkauft worden, allein bei Havelbus sind es mehr als 2000 bisher gewesen, wie meine Kollegin Nadine Bieneck in Erfahrung brachte.
Und dann gab es noch die Sache mit der Aufregung. Und zwar einer tierischen. Bei Friesack wurde ein Schwan von einem Zug überrollt. Das ist an sich schon traurig, aber hier waren auf einmal auch noch sechs Schwanen-Küken mutterlos geworden. Die Männer der Friesacker Feuerwehr starteten eine besondere Rettungsaktion und fingen die wuscheligen Vögel an der ICE-Strecke ein.
Das war nicht das einzige tierische Ereignis, über das die MAZ in dieser Woche berichtete. Weniger dramatisch, dafür aber lauter ging es in Elslaake zu. Dort trafen sich Hähne aus Rathenow und Umgebung, natürlich mit ihren Besitzern. Wettkrähen war angesagt. Zum pokalträchtigen Sieg bedurfte es 127 Kikerikis.
Auch tierisch, aber viel leiser war es dagegen in Paretz. Im Kirchgarten gegenüber vom Schloss sind Schafe dabei, den Rasen kurz zu halten. Leise, genügsam und effizient werden sie den Sommer über als natürliche Rasenmäher zu sehen sein. Schon jetzt machen sie dem Schloss als Fotomotiv Konkurrenz.
Wer mag, der kann sich bei einem Pfingstausflug selbst ein Bild machen. Wer mag, der kann Pfingsten auch den Deutschen Mühlentag auf Havelländer Art erleben und Mühlen in Paretz oder Bamme erkunden. Oder wer mag, der genießt die Feiertage einfach im Kreise von Familie und Freunden.
Mit besten Grüßen
Ihre Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
Große MAZ-Umfrage zur Familienfreundlichkeit in Brandenburg

Per Klick aufs Bild geht es direkt zur Umfrage.
Per Klick aufs Bild geht es direkt zur Umfrage.
Der Familienkompass ist eine landesweite Umfrage zur Kinder- und Familienfreundlichkeit in Brandenburg. Er ist ein gemeinsames Projekt der Märkischen Allgemeinen, der Lausitzer Rundschau und der Märkischen Oderzeitung. ​Die Umfrage ist anonym und findet ausschließlich im Internet statt. Den Fragebogen finden Sie unter www.maz-online.de/familienJeder ab 18 Jahren kann sich beteiligen. Die Befragung läuft bis Anfang Juli. Die Ergebnisse werden wir dann im Herbst in der MAZ präsentieren. Und: Natürlich können Sie auch etwas gewinnen. Schauen Sie doch mal rein!
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Feuerwehr Friesack rettet sechs Schwanen-Küken an der ICE-Strecke bei Fliederhorst
Sanfte Rasenmäher in Paretz: Tierische Gäste im Kirchgarten am Schloss
Elslaake: Hähnekrähen des Rassegeflügelzüchtervereins Rathenow und Umgebung
Darum ist das Hoppenrader Spargelland kleiner geworden
Der Verein Tafel Rathenow steht unter Druck
Vierter Hilfskonvoi der Brandenburger Feuerwehren: 1600 Kilometer in drei Tagen
Ketzin: Warum Kinder ein 100 Meter langes Schiff erobern
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 105,0 (Vortag: 89,3). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 130,9. Es sind 61 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden. Niemand starb im Landkreis mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 1066. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 17.900. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 2,25.
In Brandenburg sind aktuell 2,4 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 151 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 17 in intensivmedizinischer Betreuung, 13 müssen beatmet werden.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 106,3, für Oberhavel bei 146,1, für Brandenburg an der Havel bei 119,4 und für Potsdam-Mittelmark bei 159,2. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 190,5. Für Spandau wird ein Wert von 109,0 angegeben.
Menschen aus dem Havelland

Seeger verabschiedet, Zietemann vereidigt: Führungswechsel im Rathenower Rathaus
Von Rhinow nach Rathenow: Pfarrer Hardy Enseleit auf neuen Wegen
Ketzin: Er hat dem Breitensport in der Havelstadt einen Schub versetzt
Falkensee: Vor der Neubesetzung - Teilhabebeirat zieht Bilanz
Rathenower Schülerin jobbt im Wahlkreisbüro von Katja Poschmann und findet Politik spannend
In Stölln engagiert sich Alfred Trogisch für den Erhalt des Lilien-Tal-Platzes als Biotop
MAZ-Fotorätsel der Woche

Ankerfoto aus dem Havelland. (Foto: Christin Schmidt)
Ankerfoto aus dem Havelland. (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Haus mit dem aufgehängten Anker? Wo ist es zu finden? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 6. Juni 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel“ an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 10. Juni direkt in Ihr Postfach.
Danach suchten wir vor einer Woche. (Foto: Marlies Schnaibel)
Danach suchten wir vor einer Woche. (Foto: Marlies Schnaibel)
Die Auflösung der Vorwoche
Vor einer Woche suchten wir nach einem Wappen. Das befindet sich - gleich mehrfach - an der Umgebungsmauer für dieses Haus in der Seepromenade von Falkensee. Von manchen wird es - fälschlicherweise - als „Rote Villa“ bezeichnet. Die steht jedoch ein Stück weiter an der Schönwalder Allee und ist auch ein paar Jahrzehnte älter. Dieses Haus stammt aus DDR-Zeiten und war einst ein mausgrauer Verwaltungsbau vom VEB Tiefbau. Heute befindet sich in dem Haus „Seeschlösschen“ eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Senioren. Der aus Bulgarien stammende Besitzer des Hauses hatte es so farbenprächtig und fantasievoll gestalten lassen und brachten einen Hauch Hundertwasser nach Falkensee.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Die Mühle von Bamme nach der Sanierung. (Foto: Norbert Stein)
Die Mühle von Bamme nach der Sanierung. (Foto: Norbert Stein)
Montag ist Mühlentag. Die Mitglieder des Fördervereins der Bockwindmühle Bamme laden am Pfingstmontag anlässlich des Deutschen Mühlentages alle Interessierten zur Besichtigung ein. Ein guter Ausflugstipp, meint MAZ-Reporter Jürgen Ohlwein.
Die Bockwindmühle in dem Dorf gilt als die älteste im gesamten Land Brandenburg. Sie wurde im Jahr 1334 erstmals urkundlich erwähnt. Am 16. August 2010 wurde der Förderverein gegründet. Er besteht aus nunmehr 40 Mitgliedern. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die historische Mühle zu erhalten und nach Möglichkeit in Betrieb zu setzen. Dazu wurde die Mühle von 2017 bis 2018 restauriert. So wurde zu Pfingsten 2019 das erste Mühlenfest an dem neu restaurierten technischen Bauwerk gefeiert.
Danach war wegen Corona erstmal zwei Jahre Ruhe. In diesem Jahr lädt der Förderverein nun wieder am Pfingstmontag zum 29. Deutschen Mühlentag ein. Von 12 bis 17 Uhr wird es ein buntes Programm geben. Neben baukundlichen Führungen mit Informationen zur Funktionsweise und Geschichte der Bockwindmühle können sich die Besucher und Besucherinnen mit selbst gebackenem Kuchen der Bammer Hausfrauen und Kaffee verwöhnen lassen. Für die Besucher, die es deftig mögen, hat das Gasthaus Havelwiesen die Gulaschkanone angeheizt. Leckeres Brot aus dem Holzbackofen und schmackhafte Wurst vom Hofladen sind im Angebot.
An dem Tag hat auch die Kirche von Bamme geöffnet, hier spielt am Nachmittag die Big Band „Union Brass“.
Und für Mühlenfreunde interessant: Am Montag hat im Havelland eine zweite Mühle geöffnet: die in Paretz.
Schnappschuss der Woche

Schildkröte in Nauen. (Foto: Detlef Schwarz)
Schildkröte in Nauen. (Foto: Detlef Schwarz)
Bei einer Fototour am Kanal bei Nauen konnte unser Leser Detlef Schwarz diese Gelbwangen-Schmuckschildkröte entdecken und fotografieren. Sie wird auch als Gelbbauchschildkröte bezeichnet und gehört zu den bekanntesten Wasserschildkröten-Arten. Die Schildkrötenart kommt inzwischen auch in Deutschland vor, sie stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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