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Storchdrama in Tremmen +++ Mahnmal in Nauen +++ Anti-Mobbing-Projekt in Milow +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
wie haben Sie den Männertag verbracht? Sind Sie mit dem Rad durch die Natur rund um Nauen oder Friesack gefahren? Oder haben Sie sich ihre Schwalbe geschnappt und haben eine Spritztour nach Strodehne unternommen? So wie die Jungs aus Dreetz. Oder haben Sie den Tag einfach nur gemütlich zu Hause mit der Familie beim Grillen mit einem Bierchen verbracht? Schön, so ein freier Tag mitten in der Woche. Vielleicht haben Sie sich auch gleich den Brückentag geschnappt und haben bis Sonntag frei. 
Wichtig wäre, dass Sie die aktuellen Verkehrsmeldungen im Blick behalten. Denn: Ab dem 30. Mai gibt es zwischen dem Ortsausgang Seeburg bis zur Anschlussstelle an die Bundesstraße 5 eine Vollsperrung. Ich wollte es nur noch mal gesagt haben. Wieder ist ein Stück Straße dicht. Die südlich von Seeburg bestehende Vollsperrung Richtung Potsdam wird aber bis zum 30. Mai aufgehoben. Da kommt Freude auf.
Jubel gab es auch in Rathenow: Der 32-jährige Manuel Arnstedt stellte sein Rad vor einem Supermarkt in Rathenow ab und schließt es an. Als er vom Einkaufen zurückkommt, ist es verschwunden. Der Frust war groß. Ein Post in der Facebook-Gruppe „Leben in Rathenow“ - und schwupps, das Rad ist wieder da. Was für eine Erfolgsgeschichte.
Schlimm hingegen war der 25. August 2015 für Nauen - ein schwarzer Tag in der Geschichte der Stadt. Rechtsextreme hatten die OSZ-Turnhalle abgebrannt, in die ein paar Tage später Flüchtlinge einziehen sollten. Ein Mahnmal erinnert nun an diese Gewalttat.
Zurück zum Herrentag: Acht Männer aus Zollchow saßen am Donnerstag mit breitem Grinsen auf einem geschmückten Wagen der Marke „Eigenbau“ und waren bereit für eine Herrentagstour durch ihre Heimat. Erst vor wenigen Tagen hatten sie die Idee, einen herkömmlichen Anhänger mit Sitzbänken, Wänden und einem Dach umzubauen. Na dann Prost!
Ihr Sebastian Morgner
Redaktionsleiter der MAZ Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Tierische Überraschung in Tremmen: Die totgeglaubte Storchendame hat überlebt
Nauen: Mahnmal erinnert jetzt an Brandanschlag auf Turnhalle
Milower Grundschule: Schüler sagen Nein! zu Mobbing
Ketzin: Darum kann Reeder Wilfried Herzog nur mit einem Schiff fahren
Falkensee: Immer mehr Wohnungen werden gebaut
Rathenower Karnevalisten suchen neuen Auftrittsort
Brieselang: BFB kritisiert Bürgermeister wegen Badeverbots im See
Wustermark: So sieht die Bilanz der Mieterinitiative Elstal aus
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 94,7 (Vortag: 83,8). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 159,0. Es sind 67 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden. Ein Mensch starb im Landkreis mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 1000. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 24.000. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 2,33. In Brandenburg sind aktuell 2,8 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 158,9, für Oberhavel bei 213,3, für Brandenburg an der Havel bei 159,6 und für Potsdam-Mittelmark bei 239. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 223,5. Für Spandau wird ein Wert von 140,4 angegeben. ….
Menschen aus dem Havelland

Was zwei Falkenrehder Feuerwehrfrauen 770 Stufen erklimmen mussten
Zwei Rhinower wollen es wissen: Fichtelbergmarsch - 64 Kilometer, 1700 Höhenmeter
Schönwalde-Glien: Sebastian Axe ist der neue Gemeindebrandmeister
Rathenowerin Florentine Wendt studiert neben der Schule in Berlin
Falkenrehde: Oase für Liebhaber von Leberblümchen – offene Gärten im Havelland
In Bienenfarm werden Flug-Träume wahr
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wappenkunde. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wappenkunde. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Wappen? Es ist auf einer Mauer an einem auffälligen Haus zu finden. Wo genau? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 30. Mai 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 3. Juni direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Das Denkmal zu Ehren Otto Lilienthals in Rhinow (Foto: Christin Schmidt)
Das Denkmal zu Ehren Otto Lilienthals in Rhinow (Foto: Christin Schmidt)
Haben Sie es erkannt, das Denkmal zu Ehren Otto Lilienthals auf dem Lilienthalplatz in Rhinow? Vergangene Woche hatten wir an dieser Stelle einen Teil des 15 Meter langen, silbernen Bogens abgelichtet, der auf dem von Linden umgegebenen Anger in der Kleinstadt steht. Das Denkmal symbolisiert den ersten freien Flug, ohne den Boden zu berühren. Eine “Kehre” ist ebenfalls angedeutet. An der Spitze des Platzes befindet sich noch heute eine Gedenktafel zu Ehren Otto Lilienthals.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Technik begutachten bei der Landpartie. (Foto: Nestor Bachmann)
Technik begutachten bei der Landpartie. (Foto: Nestor Bachmann)
Noch etwas mehr als zwei Wochen Zeit sind es bis zur diesjährigen „Landpartie Brandenburg“. Aber schon jetzt lohnt es, sich das Wochenende 11. und 12. Juni fest im Kalender zu vermerken, meint MAZ-Redakteurin Nadine Bieneck. Denn an den beiden Tagen öffnen im gesamten Land Brandenburg zahlreiche Bauernhöfe ihre Tore. Sie laden dazu ein, vor Ort hautnah zu erleben, wie Landwirtschaft funktioniert, wie Landwirte heute arbeiten. Von Stallrundgängen, Feldführungen über Hofverkauf, Landtechnik und ländliches Handwerk bis hin zu Tierschauen, Musik und gastronomischen Angeboten reicht die Auswahl des Programms, mit dem die teilnehmenden Höfe ihren Alltag erlebbar und anfassbar machen wollen.
Auch 17 Höfe aus dem Havelland nehmen an der inzwischen zum 27. Mal stattfindenden Landpartie teil. Vom Hofladen Falkensee über die „Brieselanger Honigbiene“ in Wustermark und den Damwildhof Kraatz in Pausin, den Hof der Agro-Farm in Nauen, die Weiderinder vom Elfenhof in Wiesenaue bis hin zum Gut Glewe, einem Land- und Forstbetrieb in Rhinow, zur Weiderei in Havelaue und zu den Buckower Landfrauen im Milower Land und noch einigen mehr reichen die geöffneten Höfe.
Auf der Website www.brandenburger-landpartie.de sind alle teilnehmenden Höfe aus ganz Brandenburg aufgeführt. Zu finden ist auf der Website zudem eine umfangreiche Broschüre, in der alle Höfe der 27. Landpartie vorgestellt und überdies weitere Hintergrundinformationen zur regionalen Landwirtschaft im Land Brandenburg gegeben werden. Erhältlich ist das Heft nicht nur als Onlineversion. Es liegt dieser Tage auch im Lebensmitteleinzelhandel in den Edeka- und Rewe-Märkten aus.
Das Interesse an regionalen Produkten sowie das Bedürfnis nach gesunden Lebensmitteln in Verbindung mit Nachhaltigkeitsthemen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Landpartie bietet eine gute Möglichkeit, den Landwirtinnen und Landwirten direkt über die Schulter zu schauen und zu sehen, wo die täglichen Lebensmittel herkommen. Zumal die Landwirtschaft in Brandenburg keine kleine Rolle spielt: Rund 5400 Betriebe bewirtschaften mit ihren mehr als 39 000 Beschäftigten hier Acker- und Grünland auf einer Fläche von rund 1,3 Millionen Hektar.
Schnappschuss der Woche

Am Wegesrand.
Am Wegesrand.
Pusteblumen sind bei Jung und Alt beliebt. Und bei Fotografen. Dieses Exemplar hielt Kay Harzmann fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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