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Spendenflut für Tierheim +++ Streit über Solaranlage +++ Impfzentrum in Stadthalle

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
heute erhalten Sie einen neuen Newsletter, in dem es manchmal auch um alte Dinge geht. Etwa um Weihnachten. Eine ziemlich alte Angelegenheit, die aber immer wieder neu die Menschen beschäftigt. So erlebe ich in meinem Umfeld immer mehr Menschen, die sich ihren Weihnachtsbaum nicht erst zum Heiligabend aufstellen, sondern schon jetzt in der Adventszeit. Da wollen sie es schön und kuschlig haben. Keine Ahnung, ob das ein deutschlandweiter Trend ist. Ich gehöre jedenfalls dazu und habe es im vergangenen Jahr zum ersten Mal mit dem Frühaufstellen versucht. Das hatte mir gut gefallen und so steht seit wenigen Tagen bei mir auch wieder der Weihnachtsbaum, oder sollte man besser sagen: der Adventsbaum.
Wie andere sich die Adventszeit schön machen, das erleben MAZ-Redakteure, wenn sie die geschmückten Häuser und die Menschen dazu besuchen. Wie so oft fängt die Schmückerei ganz harmlos an, bei Familie Westphal in Nauen war es ein Rentier. Und dann wuchs die Freude am Lichterglanz und die technische Ausstattung dazu. Und natürlich auch die Stromrechnung.
Als originell erwiesen sich die Feuerwehrleute aus Schönwalde-Siedlung. Sie bauten einen Weihnachtmann und machten ein Video dazu - echt witzig, muss ich sagen.
Weihnachten von der süßen Seite lernten meine Kollegin Christin Schmidt und Redaktionsleiter Sebastian Morgner kennen. Sie hatten einen besonderen journalistischen Termin: Sie machten gewissermaßen ein Kekspraktikum bei Rathenows Bäckermeister Möhring. Gemeinsam entstand auch ein Riesen-Lebkuchen in MAZ-Optik. Der wird für einen guten Zweck versteigert.
Aber nicht überall geht es so harmonisch und genussvoll zu. In Rathenow ärgert man sich über den Panzerlärm, in Dallgow-Döberitz über den Führungsstil des Bürgermeisters. Zu besinnlich wird es also auch in der Adventszeit für uns Berichterstatter nicht. Aber wir können die Wochen trotzdem genießen. Wie Sie hoffentlich auch.
Mit besten Grüßen
Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Versteigerung: Der „Westhavelländer“ zum Vernaschen – bieten Sie mit!
Falkensee: Spendenflut beim Drive-In des Tierheims
Freiland-Fotovoltaik in Ketzin: Streit über die Größe von Solarparks
Falkensee: neue Businessparks im Gewerbegebiet Süd
Neue Pläne für ein altes Gebäude: Schwedenhaus in Böhne wird umgebaut 
Kreistag Havelland beschließt Alleen-Pilotprojekt
Schönwalde-Glien: Skateranlage und Feuerwache – Gemeindevertreter sitzen nach
Rathenower Bürgermeister beschwert sich über Panzerlärm
Feuerwehr-Weihnachtsmann: Zweiter Platz für die Schönwalder Kameraden
Die Corona-Lage im Havelland

Deutlich gesunken ist am Donnerstag die Sieben-Tage-Corona-Inzidenz im Havelland. Lag sie Mittwoch noch bei 350,3, vermeldete das Gesundheitsministerium am Donnerstag einen Wert von 267,8. Damit weist das Havelland aktuell die landesweit niedrigste Zahl auf, für ganz Brandenburg wurde der Wert am Donnerstag mit 586,7 auf (Mittwoch: 613,9). 2689 neue Positivfälle wurden landesweit am gestrigen Tag registriert, nur eine Neuerkrankung wurde dabei aus dem Havelland vermeldet. Die Zahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Ministerium bei geschätzt rund 51 300 Brandenburgern. In der Vorwoche waren es noch 49 200. 888 Personen müssen gegenwärtig aufgrund ihrer Covid 19-Erkrankung landesweit im Krankenhaus behandelt werden. 202 von ihnen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, davon müssen 170 beatmet werden. Der Anteil der intensivpflichtigen Covid 19-Patienten liegt damit gegenwärtig landesweit bei 28,2 Prozent. Im Havelland wurden seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 bislang 11 298 Coronaerkrankungen registriert. 215 Havelländer verstarben an oder mit Covid 19. Die Impfquote der vollständig geimpften Brandenburger lag am Donnerstag indes bei 63,3 Prozent. 
Falkenseer Stadthalle wird wieder Impfzentrum
„Hohes Infektionsgeschehen“: Kita in Nennhausen geschlossen
Havelland: Corona-Hilfe der Bundeswehr ausgeweitet
Menschen aus dem Havelland

Nauen: Weihnachtsbeleuchtung in der Graf Arco-Straße
Was hat Hamilton mit Europa zu tun? Der EUD Generalsekretär Christian Moos über europäischen Zusammenhalt
Dallgow-Döberitz: Ralf Böttcher schmeißt hin
Rathenower Bürgerpreis für Jutta und Horst Schütze
MAZ-Fotorätsel der Woche

Augenblick im Havelland.(Foto: Christin Schmidt)
Augenblick im Havelland.(Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Wandbild, aus dem wir einen Ausschnitt zeigen. Wissen Sie, wo es zu finden ist? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 20. Dezember, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 24. Dezember direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Birne in Ribbeck. (Foto: Marlies Schnaibel)
Birne in Ribbeck. (Foto: Marlies Schnaibel)
Bei Birne denken ja alle schnell an Ribbeck. Und das war auch bei unserem Fotorätsel vor einer Woche genau richtig. Die glänzende Birne steht vor der Kirche, wenige Schritte neben der Stelle, wo einst der von Theodor Fontane bedichtete historische Birnbaum stand. Selten war ein Obstbaum so nachhaltig! Baum und Dichter haben die Kombination von Ribbeck und Birne legendär gemacht. Die Birnenskulptur vor dem Schloss wurde von der Schönwalder Keramikerin Juliane E. Gansen geschaffen. Im Herbst vor zwei Jahren wurde sie aufgestellt und avancierte schnell zu einem der Lieblingsfotomotive bei den Besuchern in dem Ort. 
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Christoph Heiden schreibt Krimis. (Foto: Verlag)
Christoph Heiden schreibt Krimis. (Foto: Verlag)
Für alle, die das Schmuddelwetter am liebsten zuhause überdauern, habe ich hier einen Lesetipp. Christoph Heiden hat einen neuen Krimi geschrieben und der führt ins Havelland. Nach dem Krimi „Zurück im Zorn“ folgt nun „Nacht im Kopf“.
Wieder führt der Autor seine Leser in das fiktive Dorf Gollwitz, das er zwischen Rathenow und Friesack ansiedelt. 
Wie schon im ersten Teil, ist dem Autor hier ein starkes Buch gelungen, das zwischen Krimi und Sozialstudie angesiedelt ist und den Leser von der ersten Seite zu packen vermag. Gollwitz und das nahe Nest Kuxwinkel. Ein Dorf der eher Abgehängten.
Christoph Heiden führt seine Protagonisten Anna Majakowski und Willy Urban erneut zusammen. Es ist ein ungleiches Paar. Sie, die junge Frau, die bei einem Brand die Eltern verlor und inzwischen in Berlin arbeitet, er, der ehemalige Polizist, cholerisch, übergewichtig und illusionslos. Eigentlich wollte Anna nur eine Erbschaftsangelegenheit klären und Willy einem Untreue-Verdacht nachgehen, aber dann geraten die beiden in einen Strudel von Verbrechen und Gewalt – und in Lebensgefahr. Alles läuft in Kuxwinkel aus dem Ruder, was mit einer Geburtstagsfeier in der Dorfkneipe begonnen hatte.
Heiden bindet aktuelle Ereignisse in seine fiktive Geschichte mit ein. Der geplante Bau einer Giga-Fabrik für Elektrofahrzeuge spaltet das Dorf. Sehr viele hoffen auf Arbeitsplätze oder auch auf lukrative Grundstückspreise. Aber nicht alle, so der Lehrer und Pflanzenfreund August Brehm, der eine Pflanze entdeckte, die als ausgestorben galt. Die Dunkelblüte. Aber mit seiner Freude steht er ziemlich allein da. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf: die Angst, der Neid, der Hass, der Alkohol, die Gewalt, die Feigheit, die Träume, die ungeträumten Träume, die Verbrechen.
Meisterlich anschaulich schildert Heiden seine Figuren, beklemmend anschaulich. Sein Havelland-Krimi „Zurück im Zorn“ war für den Glauser-Preis, eine der wichtigsten deutschen Krimi-Auszeichnungen, nominiert. Nun wird wieder ermittelt. Wie gut. Mir hat das Buch bestens gefallen. Das Buch eignet sich zum Verschenken und natürlich auch zum Selber-Lesen.
Schnappschuss der Woche

Hoch hinaus in Berge. (Foto: Andreas Kaatz)
Hoch hinaus in Berge. (Foto: Andreas Kaatz)
Ein richtiger Schnappschuss ist dieses Foto ja nicht, denn mein Kollege Andreas Kaatz hat dieses Bild nicht nebenbei gemacht, sondern mit viel Bedacht. Er ist nämlich bei Wind und Wetter mit rauf auf den Kirchturm von Berge, der seine goldige Bekrönung erhielt. Passend kurz vor Weihnachten.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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