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Sorge vor "Pflegenotstand" im Havelland ++ Hitzige Debatte zu Corona-Protesten in Falkensee ++ Geheimnisvoller "Lost Place" bei Premnitz

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
ich grüße Sie recht herzlich auf dem Weg ins Wochenende. Unser Newsletter “Wir im Havelland” am Freitagmorgen ist ein untrügliches Zeichen - der Endspurt Richtung und Sonnabend und Sonntag hat begonnen.
Dabei ist die Woche wie im Fluge vergangenen. Geht es Ihnen auch manchmal so? Ich meine, am kommenden Montag steht bereits schon wieder der nächste Valentinstag an. Für die Westhavelländer, die jetzt einen Schreck kriegen. Mein Kollege Jürgen Ohlwein hat in dieser Woche bei Heike Weidner, Floristin der “Havelblume” vorbeigeschaut. Hier werden Kurzentschlossene sicher noch fündig.
Wie im Fluge vergeht irgendwie auch die Zeit bis zur Bürgermeisterwahl in Rathenow. In drei Wochen ist es soweit, meine Kollegen waren auch in dieser Woche wieder “Auf eine Tasse Kaffee…” mit den einzelnen Kandidaten unterwegs. So unter anderem mit dem parteilosen Martin Pohl. Die ganze Geschichte können Sie hier nachlesen. Die weiteren Folgen der Serie können sie natürlich ebenfalls auf www.maz-online.de nachlesen.
So richtig Zeit für “Auf einen Kaffee” hatte ich in dieser Woche irgendwie nicht. In Falkensee stand die Sitzungswoche auf dem Plan, von Montag bis zum gestrigen Donnerstag tagte jeden Abend ein anderer Fachausschuss. Vom Hallenbad über den Campusplatz bis hin zur “Stübing-Villa” - ich kann ihnen sagen, kein Thema wurde ausgelassen. Wir haben das Wichtigste wie immer aufgeschrieben, nachlesen können Sie das alles hier. Ich sage Ihnen - das ist genug Lesestoff für das ganze Wochenende.
Was sonst alles noch in den vergangenen Tagen passierte, habe ich Ihnen nachfolgend zusammengepackt und wünsche Ihnen damit viel Lesevergnügen bei “Wir im Havelland” und einen guten Start ins Wochenende! Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die nächsten Tage - bis zum nächsten Freitag!
Herzliche Grüße
Nadine Bieneck
Stellvertretende Redaktionsleiterin Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: nadine.bieneck@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Nauen: Trotz „Notstand“ - diese Azubis wollen Fachpflegekräfte werden
Havelland: Sorge vor Pflegenotstand 
nach Einführung der Impfpflicht
Falkensee: Heftige Debatte über Umgang mit Corona-Demonstrationen
Brieselang: Grün Weiss geht es in Sachen Sportgelände zu langsam
Havelland: Tourismusverbands-Chef fordert mehr Unterstützung von der Politik
Havelland: Bauernpräsident vor Ort - „Kulturlandschaft steht auf dem Spiel“
Osthavelland: Mobilitätskonzept im Endspurt
Döberitzer Heide: Baustart für Natur-Erlebniszentrum
Rathenow: Wahlkampf übergroß oder dezent?
Rathenow: Mitten im Olympia-Trubel
Premnitz: Novoktan – Lost Place in Döberitz
Rathenow: Im früheren Tanzcafé Angel  großer Ausverkauf
Rathenow: Millionenförderung für Radring in Aussicht
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Die Corona-Lage im Havelland

633 neue Positivfälle wurden für das Havelland am gestrigen Donnerstag vermeldet, der Sieben-Tage-Inzidenzwert stieg wieder an und liegt jetzt bei 1317,6. Am Mittwoch hatte er noch 1265,4 betragen. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Pandemie bis heute 24057 Erkrankte im Havelland. 236 von ihnen verstarben an oder mit dem Virus. Die Inzidenz für das Land Brandenburg lag am Donnerstag bei 1711,3 (vergangene Woche betrug der Wert an dieser Stelle 1576,1). Insgesamt wurden für das gesamte Land Brandenburg am Donnerstag 10378 neue Coronafälle vermeldet. Für den heutigen Freitag lagen bei Versand unseres Newsletter noch keine aktuellen Zahlen vor.
Im Krankenhaus behandelt werden mussten mit Stand vom Donnerstag landesweit in Brandenburg aktuell 634 Personen wegen einer Covid19-Erkrankung75 von ihnen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung58 davon müssen beatmet werden. Das Gesundheitsministerium schätzt die Zahl der Infizierten und Erkrankten landesweit aktuell auf rund 128.600, in der Vorwoche lag dieser Wert bei rund 97.500.
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Menschen aus dem Havelland

Nauen: Älteste Havelländerin ist 107 Jahre alt
Nauen: Naturheilpraxis in der Altstadt eröffnet
Dallgow: Harald Wunderlich neuer Vorsitzender der Gemeindevertretung
Rathenow: Neuer Verein, neue Spieler - "Raccoons" hoffen auf erste Saison
Berge: Deshalb läuft es im Kfz-Betrieb Götsche seit 30 Jahren so gut
Osthavelland: Möwen und andere Seevögel weckten Interesse
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo ist dieser Altar zu finden? (Foto: Sebastian Morgner)
Wo ist dieser Altar zu finden? (Foto: Sebastian Morgner)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird das Gotteshaus, zu dem dieser Altar gehört. Wissen Sie, wo es zu finden sind? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 14. Februar 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 18. Februar direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Das Wappen am Rathenower Bismarckturm. (Foto: Christin Schmidt)
Das Wappen am Rathenower Bismarckturm. (Foto: Christin Schmidt)
Das Wappen, nach dem wir vergangene Woche suchten, gehört zum Bismarckturm auf dem Rathenower Weinberg. Am 24. Juni 1914 wurde dieser zu Ehren des ehemaligen Reichskanzlers Otto Eduard Leopold von Bismarck eingeweiht. Der 1815 in in Schönhausen/Elbe geborene Bismarck wird 1849 mit den Stimmen der Rathenower Wahlmänner in den preußischen Landtag gewählt. Somit begann seine politische Karriere in Rathenow.
Am 15. Juni 1875 wurde der “Eiserne Kanzler” zum Ehrenbürger der Stadt Rathenow ernannt. Der Bismarckturm, der in den letzten Kriegstagen 1945 stark beschädigte wurde, erinnert bis heute an sein Wirken in der Stadt. Am 29. März 2003 konnte der restaurierte Turm feierlich wieder eingeweiht werden. Seit Juli 2008 kann im neu rekonstruierten Traditionszimmer des Bismarckturmes geheiratet werden.
Der Optikpark Rathenow gewährleistet die Öffnung des Bismarckturms als Aussichtsturm während der Optikpark-Saison.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Kunstwissenschaftlerin Petra Lange (l.), Künstlerin Ulrike Hogrebe und der künstlerische Leiter im Schloss Ribbeck. (Foto: Enrico Berg)
Kunstwissenschaftlerin Petra Lange (l.), Künstlerin Ulrike Hogrebe und der künstlerische Leiter im Schloss Ribbeck. (Foto: Enrico Berg)
Es ist die erste Veranstaltung der Saison im Schloss Ribbeck, die Vernissage zur Ausstellung „FreiLandGang“, die am vergangenen Wochenende stattfand. Die Künstlerin Ulrike Hogrebe präsentiert ihre Werke in den nächsten Monaten bis zum 31. Mai. Meine Kollegin Hannelore Berg schaute bei der Ausstellungseröffnung vorbei.
Der künstlerische Leiter des Schlosses, Frank Wasser, begrüßte die Gäste und übergab das Wort an Kunstwissenschaftlerin Petra Lange. Nach einer kurzweiligen Rede war die Ausstellung eröffnet und die Besucher begaben sich auf Erkundungstour, betrachteten Farben und Formen der Kunstwerke und ließen diese auf sich wirken. So auch die Potsdamerin Mathilde Munz. „Das ist eine sehr vielseitige Ausstellung. Mir gefällt am besten das Bild mit dem Pferd. Es ist sehr speziell, abstrakt und auf das wesentliche beschränkt. Es bleibt im Kopf, das macht das Bild für mich so interessant.“
Mathilde Munz aus Potsdam vor dem Kunstwerk „Pferd“. (Foto: Enrico Berg)
Mathilde Munz aus Potsdam vor dem Kunstwerk „Pferd“. (Foto: Enrico Berg)
53 Exponate umfasst die Ausstellung. „Das ist ein breiter Ausschnitt meiner Arbeiten der letzten Jahre, aber auch ältere Arbeiten meines künstlerischen Schaffens stelle ich hier aus“, erklärt Ulrike Hogrebe. Vorrangig Arbeiten in Öl auf Leinwand, malerisch-zeichnerische Papierarbeiten sowie Keramikobjekte umfasst die Ausstellung. Die Werke von Abstraktion und Figuration bergen surreale Momente „und können zum Nachdenken anregen, jedoch interpretiert jeder Betrachter ein Werk anders.“
Die Künstlerin Ulrike Hogrebe. (Foto: Enrico Berg)
Die Künstlerin Ulrike Hogrebe. (Foto: Enrico Berg)
Für Schloss Ribbeck sei das die bisher anzahlmäßig größte Ausstellung einer einzelnen Künstlerin, berichtet Kunstwissenschaftlerin Petra Lange. „Die Werke stellen eine Verbindung realistischer Auffassung von Natur und Landschaft dar, jedoch abstrahiert in der Bildgestaltung. Es geht immer um das Verhältnis des Menschen versus der Umwelt, seine Position darin und um die Erkenntnis, was für eine Wirkung sein Tun hat. Ulrike Hogrebe manifestiert das durch ihre feinsinnige Wahrnehmung der Realität. Sie findet und erfindet in ihrer Malerei die Entsprechung dafür.“
Die Künstlerin Ulrike Hogrebe lebt seit Anfang der neunziger Jahre in Neuwerder im Havelland. Sie ist Mitinitiatorin des Projektes “Land(schafft)Kunst”, das regelmäßig zeitgenössische Malerei, Grafik sowie Skulpturen und anderes vorstellt und bei dem ein ganzes Dorf zur Galerie wird.
Die aktuellen Öffnungszeiten im Schloss Ribbeck lauten wie folgt: Montag und Dienstag geschlossen, Mittwoch bis Sonntag 11 bis 16 Uhr. Im gesamten Haus des Schlosses Ribbeck gilt eine Masken- und Nachweispflicht, für den Besuch des Museums gilt die 2G-Regelung.
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Schnappschuss der Woche

Aussicht am Hohennauener See. (Foto: Katrin Rentmeister)
Aussicht am Hohennauener See. (Foto: Katrin Rentmeister)
Februarsonne am Hohennauener See – wer vor dem Sonnenuntergang von der Badestelle in Hohennauen den Deich entlang in Richtung Wassersuppe läuft, kann bei gutem Wetter diese tolle Aussicht genießen. Katrin Rentmeister hat diese bei einem Spaziergang mit ihrem Mann spontan mit der Kamera ihres Smartphones eingefangen.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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