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Ribbeck und der Problemstorch ++ i2030-Planer legt in dieser Woche los ++ 24 Kirchturmspitzen - das sind sie

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie unseren Newsletter lesen. Er erscheint immer am Freitag, was ja irgendwie ein Gute-Laune-Tag ist, weil das Wochenende greifbar nahe liegt.
Sonnabend und Sonntag wird der eine oder andere seine Wohnung verlassen, und das diesmal nicht nur zum Spazierengehen. Jetzt ist doch vieles mehr möglich. Vielleicht ist es Ihnen auch so ergangen, ich hatte jedenfalls den Eindruck: Die meistbenutzten Wörter der vergangenen Woche waren “endlich” und “wieder”. Gerne in der Kombination von “endlich wieder”. Gemeint sind die Öffnungen von Gastronomie, Einzelhandel und für Kulturveranstaltungen allerlei Art. So ist am Wochenende einiges möglich: ein Konzert im Schlossgarten Ribbeck und die Ausstellungseröffnung beim Kreativ-Verein Schönwalde gehören dazu. Die Kinofreunde müssen noch etwas warten, da soll es am 1. Juli losgehen. Falkensees Ala-Kino-Betreiber Markus Kühlmorgen erzählte mir, warum es noch eine Weile dauert. Aber es kann angebadet werden: unter anderem im Waldbad Falkensee und im Stadtbad Nauen.
Also “endlich wieder” - gilt für heute, morgen oder übermorgen. Dabei ist es noch nicht so ganz einfach, die Regeln in allen Einzelheiten zu wissen oder zu verstehen. Die Lockerungs-Mathematik beginnt mit den Inzidenzwerten. Die Werte liegen stabil unter der 50er-Marke, und so ist eben manches wieder möglich. Da sind 70 Gäste bei Feiern draußen machbar, in Innenräumen sind es 30. Demonstrieren dürfen 1000 Leute, bei Kontaktsport können 30 Leute zusammen sein, bei Kulturveranstaltungen bis zu 500. Natürlich nur, wenn ausreichend Abstand eingehalten wird. Für den Besuch von Kulturveranstaltungen im Freien braucht man einen negativen Test, für den Biergarten fünf Meter daneben braucht man ihn nicht. Das verstehe wer will. Aber davon lassen wir uns nicht die Laune vermiesen, ich will jedenfalls das nutzen, was geht, und freue mich auf die anderen Menschen. Und diese Freude kann man ja auch ganz gut ohne Händedruck zeigen. Es könnte jedenfalls ein Gute-Laune-Wochenende werden. Hängt dann eigentlich nur noch von den Gewitterwolken ab.
Der eine oder andere nimmt als Anregung für einen Ausflug vielleicht unsere Rätsel-Runde, in der es vor einer Woche Kirchturmspitzen zu erraten gab. Viele haben bei dem Quiz mitgemacht. Zu den Auflösungen können Sie weiter unten im Newsletter gelangen. Suchen Sie sich doch Ihre Lieblingskirchtürme aus und machen eine kleine Kirchentour durch das Havelland.
Kommen Sie gut ins Wochenende und bleiben Sie gesund,
herzliche Grüße
Ihre Marlies Schnaibel
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern an marlies.schnaibel@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

i2030 nimmt Fahrt auf: Planungsbüro steht fest – erstes Bürgerforum durchgeführt
Havelland: Ausschuss will keinen Alleenbeauftragten
Falkensee: Wie weiter mit dem Campusplatz? - Konzept soll es richten
Rathenow: Wackelnde Wände - Anwohner der Mittelstraße fürchten um ihre Häuser
Nauen: Kita kann nach Kompromiss fertiggestellt werden
Rathenow: Das sind Kandidaten für die Nachfolge von Bürgermeister Ronald Seeger
Falkensee: Anwohner kämpfen für Verkehrsberuhigung – Stadt bremst
Groß Behnitz: Rehkitz-Retter helfen bei der Heuernte
Mögelin: 1000 Meter Straße für 1,6 Millionen Euro
Rathenow: Zerstörungswut -  Stadtgarten nach Trinkgelage verwüstet
Premnitz: 24 Ideen für den Bürgerhaushalt
Ribbeck: Problemstorch hält Dorfbewohner auf Trab
Falkensee: Feinschliff für 800 Seiten Radkonzept
Wustermark: Der Weg zur  blindenfreundlichen Kommune
Rathenow: Keine Rammstein-Musik dieses Jahr - Absagen-Festival im Optikpark
Neu Dessau: Hier gibt es einen Ortseingang, aber keinen Ausgang
Pausin: Mehr als nur Alpakas und Pferde
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MAZ-Aktion: Havelländer Kirchturmspitzen

Die zwölf gesuchten Kirchen aus dem Osthavelland. (Graphik: Repro/Nadine Bieneck)
Die zwölf gesuchten Kirchen aus dem Osthavelland. (Graphik: Repro/Nadine Bieneck)
Haben Sie es gewusst? Nicht ganz einfach war es auf jeden Fall, unser großes Kirchturmspitzen-Quiz. „War schon eine Herausforderung“, meinte auch MAZ-Leser Claus-Roland Isidorczyk. „Das hat aber Spaß gemacht, sehr knifflig“, schrieb Gereon Legge, „Danke für die Anregung.“ Die beiden Falkenseer gehörten zu denen, die bei dem Rätsel alle zwölf Antworten richtig wussten.
Dabei kann Falkensee als heute größte Stadt des Havellandes nur eher kleine Kirchen beisteuern, die Wurzeln der Stadt liegen eben im Dörflichen. Städtisch seit Jahrhunderten ist dagegen Nauen. Und so weist die alte Kreisstadt für das Osthavelland auch die größte Kirche und den höchsten Kirchturm auf: Der bringt es auf 55,26 Meter. Die zwölf gesuchten Kirchen aus dem Osthavelland im Porträt stellen wir an dieser Stelle vor.
Die zwölf gesuchten Kirchen aus dem Westhavelland. (Graphik: Repro/Nadine Bieneck)
Die zwölf gesuchten Kirchen aus dem Westhavelland. (Graphik: Repro/Nadine Bieneck)
Auch im Westhavelland hatten wir die MAZ-Leser in die Ratespur geschickt. „Das war wirklich nicht einfach“, gestand Henry Kilian aus Garlitz. Sechs Türme habe er schnell erkannt, die anderen will er bei seinen Ausflügen suchen und aufsuchen, schrieb er der Redaktion. „Hat sehr viel Spaß gemacht“, meldete sich Karin Grähn aus Rathenow. Und Michael Ritz aus Havelaue fand das Rätsel spannend und hofft auf eine Fortsetzung. Übrigens: Ausgerechnet den höchsten Kirchturm hatten wir im Westhavelland weggelassen: den 79 Meter hohen Turm der Rathenower St. Marien-Andreas-Kirche. Es war eben nach Dorfkirchen gefragt.
Viele Leser haben bei unserem Kirchturmspitzen-Quiz mitgemacht - online und analog mit der gedruckten MAZ. Für die Teilnahme und die vielen netten Zuschriften bedanken wir uns recht herzlich und knobeln schon an der nächsten MAZ-Aktion! Haben Sie Vorschläge? Dann lassen Sie es uns gern wissen unter havelland@maz-online.de.
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Bundestagswahl 2021 im Havelland

Als Direktkandidat hatte er seinen Hut bereits längst in den Ring geworfen, der aktuelle Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU) aus dem Wahlkreis 58. Am vergangenen Wochenende wurde der parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium nun auch von den Brandenburger Christdemokraten im Rahmen der in Potsdam ausgetragenen Landesdelegiertenkonferenz auf einen Spitzenplatz der Landesliste gewählt. Mit 93,3 Prozent der Stimmen wählte die CDU Feiler auf Listenplatz 2, hinter den Uckermärker Jens Köppen.
In den Kommunen läuft derweil die Suche nach Wahlhelfern für den 26. September auf Hochtouren. Mehr Ehrenamtler als in den vergangenen Jahren werden gebraucht, denn der Trend geht - bedingt durch Corona - hin zu mehr Briefwählern und damit auch mehr Briefwahllokalen. Im Falkenseer Rathaus werden aktuell noch 400 Wahlhelfer gesucht. Es gibt also noch einiges zu tun in den nächsten knapp vier Monaten. Ansprechpartner für Interessenten sind im Übrigen die Verwaltungen der Kommunen.
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Die Corona-Lage im Havelland

Vor dem Testzentrum am Schwimmbad in Nauen:Dank an die Helfer. (Foto: Andreas Kaatz)
Vor dem Testzentrum am Schwimmbad in Nauen:Dank an die Helfer. (Foto: Andreas Kaatz)
Ist es ein gutes Zeichen? Vermutlich schon. Die ersten Corona-Testzentren schließen auch im Landkreis Havelland ihre Pforten wieder. So wie zuletzt im dafür umfunktionierten Bistro des Schwimmbads in Nauen. Insgesamt 3405 Corona-Tests waren dort bis vergangene Woche durchgeführt worden. In 24 Fällen gab es ein positives Ergebnis, der Spitzenwert lag bei 154 getesteten Personen an einem Tag. So die Bilanz in Kürze.
Am vergangenen Freitag wurde das Zentrum in kommunaler Trägerschaft geschlossen. Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN) dankte den Helfern, die die Einrichtung am Laufen gehalten haben, darunter auch Angehörigen der Bundeswehr. „Das ist nicht selbstverständlich“, sagte er zum Einsatz der vielen Akteure. Gemeinsam mit den Kreisdezernenten Dennis Granzow (SPD) und Michael Koch (CDU) verteilte er vor Ort Präsente als Dankeschön an das Team des Testzentrums.
Unterdessen gibt es für das Testzentrum in Brieselang, welches bislang von der Gemeinde organisiert wurde, ab Montag einen neuen Betreiber. Die F.F.Peppel GmbH, eine Agentur für Eventmarketing und Veranstaltungen aus Berlin, wird dann dort die Geschicke leiten. Auch befindet sich das Testzentrum nicht mehr in der “Sportlerklause” wie zuletzt, sondern auf der Freifläche vor dem Gebäude in der Rotdornallee. Die Öffnungszeiten indes bleiben gleich.
Und die aktuellen Coronazahlen? Sieben neue Positivfälle wurden am gestrigen Donnerstag im Havelland vermeldet. Insgesamt wurden im Kreis seit März 2020 6243 Erkrankte gezählt. Die Zahl der an und mit Corona Verstorbenen im Havelland liegt - wie schon in der Vorwoche - bei 180. Die 7-Tage-Inzididenz bei uns im Kreis lag am Donnerstag bei 26,4, im Land Brandenburg bei 19,1. Die Zahlen für den heutigen Freitag liegen noch nicht vor.
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Menschen aus dem Havelland

Stölln: Musiker Igor Yakymenko baut Instrumente und besitzt selbst mehr als 200
Nauener: Lesefreudig auch mit 100 Jahren
Rathenow: Pferdetrainerin Isabelle Gessinger trainiert in Steckelsdorf
Elstal: Eckhard Bärensprungs Familiengeschichte und die Ortschronik
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Gesuchter Kirchturm. (Foto: Marlies Schnaibel)
Gesuchter Kirchturm. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. In der vergangenen Woche hatten wir unsere Leser mit einem Kirchturmspitzenquiz herausgefordert und unterhalten. Spitze, gedrungene, geschwungene - jeder Turm sah anders aus. Die MAZ-Kollegen waren ausgeschwärmt und hatten fotografiert, so kamen mehr Motive zusammen, als in der Zeitung Platz hatten. Wie dieses. Deshalb heute unsere Frage: Wo steht diese Kirche? Kleiner Tipp: Es handelt sich um eine katholische Kirche.
Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 7. Mai, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 11. Mai in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung vom 28. Mai 2021
Olympiabegeisterung in Finkenkrug. (Foto: Marlies Schnaibel)
Olympiabegeisterung in Finkenkrug. (Foto: Marlies Schnaibel)
Olympische Spiele sind gar nicht so weit, da fällt der Blick auf die Olympiabrücke von Finkenkrug in Falkensee. Die Brücke führt über den Schlaggraben und liegt zwischen „Capitol“ und Alter Post, 1936 hatte sie das Olympiagitter mit den Ringen bekommen. Im Wahlkampf 2014 gab es für die eine Seite frische Farbe, das CDU-Team um Barbara Richstein war aktiv und das mit den Farben Schwarz, Rot, Blau, Grün und Gelb. Die Idee dazu war bei einem früheren Umwelttag entstanden, die Kraft oder die Farbe - reichte aber nur für eine Seite der Brücke; an der Ostseite bröckelte die Farbe der Ringe weiter ab. Bis heute.
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Kulturelles Havelland

Gudrun Brüne zeigt ihre Bilder im Schloss Ribbeck. (Foto: Marlies Schnaibel)
Gudrun Brüne zeigt ihre Bilder im Schloss Ribbeck. (Foto: Marlies Schnaibel)
Neue Bilder, alte Themen, neue Sichten - Gudrun Brüne hat das große Bibel-Gebot „Du sollst dir kein Bild machen“ wörtlich genommen und doch stets immer wieder dagegen angemalt. Ihr Jesus hat kein Gesicht, er trägt eine formlose Maske und ist selbst nur eine Marionette. Daneben seine Jünger, oder besser seine Jüngerinnen. Auch sie maskiert.
Die Bilder sind Teile eines Auftrags „Zum letzten Abendmahl“, das die Künstlerin Gudrun Brüne vor fünf Jahren für die Stiftung Prüsse in Braunschweig malte. Nun sind sie Teil einer Ausstellung, die ab Juni und bis Ende Oktober im Schloss Ribbeck zu sehen ist. Ein fulminanter Auftakt nach Monaten der Kultur- und Kunstabstinenz.
Kuratorin Petra Lange hat mit der Künstlerin 37 Arbeiten ausgesucht. Die Ausstellung würdigt auch das Lebenswerk der Malerin, die im Mai ihren 80. Geburtstag feierte und die seit Jahrzehnten im havelländischen Strodehne lebt. Dorthin war sie mit ihrem Mann, dem Maler Bernhard Heisig, gezogen. Heisig war einer der ganz großen Maler der Leipziger Schule, und Gudrun Brüne selbst wird schon mal das Etikett der „Grande Dame der Leipziger Schule“ verliehen. Sehr zu Recht. Die malerische Klasse von Gudrun Brüne zeigt sich in großen Tafelbildern ebenso wie in vermeintlich kleinen Blumenbildern. Oder, wenn sie eine Birne malt. Genau die hat sie als kleinen Gruß an den Ausstellungsort in Ribbeck gemalt. Eine große, saftige Birne, die uns anstrahlt. Sie ist eine Mischung aus freundlichem Gruß und saftiger Verführung.
Die Birne ist auch ein Beleg dafür, wie die Malerin es versteht, den Farben auf ihren Bildern eine Magie zu geben. In „Tizian Aristo“ scheint der blaue Mantel Aristos aus dem Bild zu wehen und den Betrachter zu umarmen. Immer wieder hat sich Gudrun Brüne mit den großen Malern der Vergangenheit auseinandergesetzt, hat ihre Interpretationen auf deren Werke geschaffen. So zu Botticelli und zu Picasso. Eine „Picassoide Puppe“ hat sie gemalt, und somit den Bogen zu einem Thema geschlagen, das sie seit Jahrzehnten beschäftigt: Puppen, Marionetten, Masken.
„Jetzt höre ich oft: Das ist ja so aktuell, das passt ja zur Coronazeit“, erzählt die Malerin und lacht ein wenig. Denn das Thema der Maskierung, der Puppen, der Verletzlichkeit ist für sie kein Corona-Thema. „In der DDR sollten wir passive Puppen sein, und im Westen ist der Mensch auch nur eine manipulierbare Puppe“, hat sie ihre Sicht einmal formuliert. „Die Begegnung mit der Puppenwelt, in der es für fast alles eine lebendige Entsprechung gibt, liefert mir Bildstoffe, die in vielen Variationen in meinen Bildern zu finden sind“, sagt sie.
Bei ihr kommt das vermeintlich liebliche Motiv der Puppe immer wieder hintergründig daher. In der Ribbecker Ausstellung steht eine ganze Reihe für diese Hintergründigkeit: „Puppe im Atelier“, „Die Königspuppe“ oder „Aus der Kugel“ stehen dafür.
Gudrun Brüne mag es, wenn die Bilder einen „Störfaktor“ haben, wie sie es nennt. Das kann bei einem Blumenstillleben schon mal ein kleiner Frosch sein.
Gudrun Brüne ist erst spät zur Landschaftsmalerei gekommen, ohne sich als Landschaftsmalerin zu verstehen. Aber die weite, stille havelländische Landschaft hat sie doch vor Jahren gepackt. Ein sehr schöner Beleg dieser Begegnung ist das Bild „Blick aus dem Fenster“.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Neue Adresse für Eisfreunde in Falkensee. (Foto: Leonie Mikulla)
Neue Adresse für Eisfreunde in Falkensee. (Foto: Leonie Mikulla)
Der MAZ-Tipp der Woche kommt süß daher. Unsere Mitarbeiterin Leonie Mikulla erlebte ein bisschen italienisches Urlaubsfeeling in Falkensee. Sie sah sich nämlich im der neuen Eismanufaktur Don Frà um, die Margaret Da Dalt und die Brüder Francesco und Donato Bellomo in der Bahnhofstraße eröffnet haben.
Die Brüder Bellomo gehören mittlerweile zum gastronomischen Urgestein in Falkensee. Mit der Trattoria Lucania und dem Seepavillon am Falkenhagener See sind sie bekannt geworden. Nun noch die Eismanufaktur Don Frà.
“Wir produzieren hier vor Ort – sowohl für diesen Laden als auch für den Seepavillon“, erzählt Margaret Da Dalt. Sie stieg mit in das neue Geschäft der Brüder Bellomo ein und ist der kreative Kopf im Laden. Die geprüfte Speiseeisherstellerin sorgt nicht nur für fantasievolle neue Eisrezepturen. Sie konzipierte auch die Innenausstattung und entwickelte liebevoll verspielte Infografiken und Einrichtungsgegenstände.
„Ich finde das großartig, ganz viele Zutaten zu kombinieren, wo kein Mensch an Eis denkt und man erst etwas skeptisch ist – und dann ist plötzlich der Moment da, wo man merkt, dass es schmeckt und die Kunden begeistert sind“, erzählt die Eisfachfrau. Die so entstandenen Sorten tragen Namen wie „Persian love“, eine mit orientalischen Gewürzen verfeinerte Rezeptur, oder „Sicilian Heart“, ein Pistazieneis. Die ganze Eisgeschichte von Don Frà lesen Sie hier.
Die ersten Kunden im Rathenower Bubble-Tea-Geschäft. (Foto:Christin Schmidt)
Die ersten Kunden im Rathenower Bubble-Tea-Geschäft. (Foto:Christin Schmidt)
Der zweite süße Tipp kommt aus Rathenow von unserer Mitarbeiterin Christin Schmidt. Sie hat im neuen und ersten Bubble Tea-Geschäft in der havelländischen Kreisstadt vorbeigeschaut. Das betreibt Yen Ngo Sy, der im Nachbarladen zudem sein neues TH Restaurant & Sushi Bar in der Goethestraße eingerichtet hat. Für diese Eröffnung fehlt noch der Segen der Baubehörde, das Bubble-Geschäft dagegen ist schon möglich.
Auf die Idee habe ihn ein Bekannter aus Berlin gebracht, erzählt er der MAZ-Reporterin. Der meinte, das Modegetränk aus gesüßtem Tee, der mit Milch und Fruchtsirup versetzt und bunten Perlen – auf Englisch Bubbles – bestückt wird, sei bei jungen Leute sehr beliebt.
Der Bekannte hatte offenbar recht. Schon jetzt erfreut sich das Lokal großer Beliebtheit. Familien und Jugendliche standen in den vergangenen Tagen an, um sich durch die 50 verschiedenen Getränke zu probieren – vom gerösteten Oolong Caramel Milchtee über Yoghurt-Getränke mit Fruchtgeschmack bis zum Matcha Latte mit Azuki Bohnen.
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Schnappschuss der Woche

Diese traumhafte Aufnahme brachte MAZ-Redakteurin Nadine Bieneck von einem Termin in Wagenitz in der Gemeinde Mühlenberge mit. Das in voller Blüte stehende Rapsfeld samt dramatischem Himmel und Windrädern im Hintergrund entdeckte sie entlang der B5. Kurz hinter dem Nauener Ortsteil Lietzow. Haben Sie auch einen Schnappschuss, den Sie mit den MAZ-Lesern teilen wollen? Dann schicken Sie uns Ihr Bild gern an havelland@maz-online.de.
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