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Rekordeinsätze bei der Feuerwehr +++ Suchtkoordinator für Rathenow +++ Traumhochzeit am 22.2.2255

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und liebe Leser,
der Schock sitzt tief: Russland hat einen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet. Nach russischen Raketen sind Panzer und andere Bodentruppen auf ukrainisches Gebiet vorgedrungen. Unfassbar, was da passiert. Meine Kollegin Christin Schmidt war am Donnerstagmorgen den Tränen nah. Sie ist eng mit der Ukraine verbunden und in großer Angst um ihre Freunde dort. In einem sehr persönlichen Beitrag beschreibt sie, wie ihre Freundinnen in Odessa und Moskau die Situation derzeit erleben.
Auf mich wirkt das alles noch immer wie ein schlechter Traum. Da fällt es schwer, auf andere Themen zu schauen, die ich Ihnen trotz allem nicht vorenthalten möchte. Denn natürlich gibt es auch aus dem Havelland allerhand zu berichten.
Mein Kollege Till Eichenauer hat sich zum Beispiel auf die Suche nach dem leckersten Döner in Rathenow begeben. Für den großen Döner-Test stellt er neun Läden in der havelländischen Kreisstadt vor. Nun dürfen Sie, liebe Leser, darüber abstimmen, wo der Döner am besten schmeckt. Im großen MAZ-Voting suchen wir den besten Döner Rathenows. Bis zum 27. Februar können Sie auf der Homepage der MAZ abstimmen.
Bereits entschieden haben sich einige Paare aus dem Havelland. Sie gaben sich in dieser Woche das Ja-Wort an einem ganz besonderen Datum: 22.2.2022. Dazu passt natürlich eine besondere Hochzeit, wie die von Sandra und Hubert Prang. Die beiden zelebrierten mit ihren Gästen in Brieselang eine Feuerwehr-Hochzeit - dabei trug die Braut zum weißen Kleid fürs Foto sogar einen Feuerwehrhelm und dazu ein überglückliches Lächeln. Die Kameraden hatten sich eine Menge einfallen lassen, um den frisch Vermählten eine Freude zu machen.
Grund zur Freude haben auch alle Tierliebhaber, denn Rathenows Tierarzt Tobias Harms hat einen früheren Rettungswagen zur mobilen Tierarztpraxis ausgebaut und besucht damit kranke Tiere und ihre Halter. Denen bleibt nun der Weg in die Praxis und der damit verbundene Stress erspart. In dem Fahrzeug kann Tobias Harms sogar Operationen durchführen.
Das sind doch tolle Neuigkeiten. Eine solche ist für viele Rathenower auch die einstimmige Entscheidung, die die Stadtverordneten am Mittwochabend getroffen haben. Seit Monaten hatte man über die Schaffung der Stelle eines Suchtkoordinators diskutiert, um das Drogenproblem in der havelländischen Kreisstadt endlich in den Griff zu bekommen. Mit ihrem Beschluss haben die Abgeordneten der Verwaltung den Auftrag erteilt, diese Stelle nun zu schaffen.​
Ich finde, das ist ein Grund optimistisch zu bleiben. Setzen wir auf das Gute! In diesem Sinne kommen Sie gut ins Wochenende und bleiben Sie gesund.
Ihr Sebastian Morgner
Redaktionsleiter der MAZ Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de.
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Orkan Zeynep: Feuerwehren im Dauereinsatz – 500 mal Alarm im Havelland
Kreisbrandmeister Lothar Schneider zieht Bilanz zu Zeynep im Havelland
Sturm sorgt für Einsatzrekord bei der Falkenseer Feuerwehr
Suchtkoordinator für Rathenower: Jetzt haben die Abgeordnete abgestimmt
Havelländische Eisenbahn bald komplett in Elstal
Pessin: Bauarbeiten zur Erneuerung der B5-Ortsdurchfahrt haben begonnen
Falkenseer bilden 400 Meter lange Menschenkette für mehr Solidarität in der Pandemie
Hühner und Heilpflanzen unterm Solardach: In Rathenow entsteht die Energie der Zukunft
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland ist leicht gestiegen und beträgt am Donnerstag 1147,6 (Vortag:1117,2) Der Landkreis liegt damit unter dem brandenburgweiten Wert von 1455,8. Es sind 533 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium gemeldet worden. Niemand starb im Zusammenhang mit Corona.
Insgesamt belief sich die Zahl der Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 6890. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 151.600. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 4,74.
Landesweit werden aktuell 701 Brandenburger aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. 69 Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung, 52 von ihnen müssen beatmet werden. Damit sind aktuell in Brandenburg 9,6 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 1733,7, für Oberhavel bei 1122,1, für Brandenburg an der Havel bei 1048,0 und für Potsdam-Mittelmark bei 1574,6. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 1190,5.
Menschen aus dem Havelland

Nennhausen: Zwei Havelländer haben am 22.02.2022 in Nennhausen geheiratet
DDR-Spielzeug: So holt sich der Milower Timo Kurth seine Kindheit zurück
So läuft der Vormittag einer Pflegekraft in Elstal ab
Jugendbeirat Falkensee: Tim Brand setzt sich für junge Menschen ein
In Rathenow kommt der Haveldoc Tobias Harms mit mobiler Tierarztpraxis
Falkenseer Autor debütiert mit Sachbuch über versunkenen Pharaonenschatz
MAZ-Fotorätsel der Woche

Fenster gesucht. (Foto: Christin Schmdit)
Fenster gesucht. (Foto: Christin Schmdit)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird das Haus, zu dem diese Fenster gehören. Wissen Sie, wo es steht? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 28. Februar 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 4, März direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Denkmal zu Ehren eines Manövers. (Foto: Marlies Schnaibel)
Denkmal zu Ehren eines Manövers. (Foto: Marlies Schnaibel)
Auf dem 51 Meter hohen Hasenheider Berg in der Döberitzer Heide steht dieser Obelisk, nach dem wir vor einer Woche fahndeten. Vor Ort findet sich außer dem Schild „Betreten verboten“ keine Information über das Granitgebilde. Hier ist im Vorteil, wer sich vorher informiert hat. Die Angaben über die Höhe des Denkmals schwanken in der Literatur zwischen 8 und 11,5 Metern. Einig sind sich die Geschichtsfreunde jedoch über das Datum der Aufstellung: nämlich 1903. So wollte Wilhelm II., letzter deutscher Kaiser und preußischer König, an ein Ereignis von 1753 erinnern. Damals hatte sein Ur-Ahn Friedrich II. in der Heide ein gigantisches Manöver abhalten lassen, 44.000 Teilnehmer trainierten für kommende Kriege. Über Jahrhunderte sollte die Döberitzer Heide militärisch benutzt und geschunden werden. Die Dörfer Döberitz und Ferbitz mussten weichen, das Denkmal blieb. Russische Soldaten haben ihre Namen zur Erinnerung in den Granit geritzt. Die vier Tafeln mit den Inschriften gingen verloren. Graffiti-Verschandler taten in den letzten Jahren ihr Werk an dem denkmalgeschützten Objekt, das sich an einem öffentlich zugänglichen Wanderweg südlich des Havelparks befindet.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Die Taskforce Klimaschutz lädt zum Online-Infoabend. (Foto: Matthias Anke)
Die Taskforce Klimaschutz lädt zum Online-Infoabend. (Foto: Matthias Anke)
Die im September vergangenen Jahres in Falkensee gegründete „Taskforce Klimaschutz“ lädt zu ihrem nächsten öffentlichen Termin. Dieser ist am 3. März von 19 bis 21.30 Uhr geplant und findet online statt. Der Infoabend soll sich rund um das Thema „Nachhaltigkeit und Klimaschutz als Wettbewerbsvorteil“ drehen.
Denn viel gibt es zu bereden: Neue gesetzliche Anforderungen würden bei Unternehmen viele Fragen aufwerfen: Was bedeutet der Green Deal der Europäischen Union für die Unternehmen? Wie können Energieberichte helfen, die Stromkosten zu senken? Wie kann eine CO2-Bilanz für eine Firma erstellt werden? Welche Förderprogramme gibt es aktuell? Ist für Firmen ein Nachhaltigkeitsbericht sinnvoll und wie kann das Thema Nachhaltigkeit Unternehmer beim Marketing unterstützen? Welche Arten der Kompensation gibt es und kommen diese für individuelle Unternehmen in Frage?
All diese Fragen und noch mehr will die „Taskforce Klimaschutz“ für interessierte Bürgerinnen und Bürger, insbesondere jedoch Unternehmerinnen und Unternehmer beantworten. Dafür eingeladen wurden gleich mehrere Fachreferenten, welche die Themen Nachhaltigkeitsberichte, Energieberichte, Förderprogramme und Kompensation sowie praktische Beispiele nicht nur vorstellen, sondern auch dazu eingehende Fragen beantworten. Zum Thema Nachhaltigkeitsberichte wird Herbert Haberl als zertifizierter Nachhaltigkeitsberater sprechen. Holk Schubert, Standortleiter des BFE Instituts für Energie und Umwelt in Berlin, wird zum Bereich Energieberichte und Audits sowie Förderprogramme referieren, Michael Kroehnert, Geschäftsführer der Climate Company, zum Thema Kompensation sprechen. Die Veranstaltung, die als Zoom-Videokonferenz durchgeführt wird, richtet sich an Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer sowie Mitarbeitende von Unternehmen im Havelland. Weitere Informationen sowie auch Anmeldungen sind über die Website der Taskforce unter klimaschutz-havelland.de möglich.
Schnappschuss der Woche

Sturmschäden im Havelland. (Foto: Kay Harzmann)
Sturmschäden im Havelland. (Foto: Kay Harzmann)
Ganz schön durchgeschüttelt wurde der Rathenower Fotograf Kay Harzmann in den Sturmnächten des vergangenen Wochenendes. Er wagte sich hinaus, um die Öffentlichkeit mit aktuellen Fotos darüber zu versorgen, wie Feuerwehrleute die vielen Sturmschäden beseitigten.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, (gerne aus ganz ungefährlichen Situationen), den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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