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Rehkitze bei Behnitz gerettet +++ Real-Markt in Falkensee schließt +++ Optikpark in Rathenow leuchtet+++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie in unseren Newsletter schauen. Vor einer Woche habe ich an dieser Stelle über einige tierische Ereignisse geschrieben. Und eines möchte ich heute anfügen: Die Rehkitzretter waren bei Groß Behnitz unterwegs. Sie haben im Havelland 70 Hektar Grünland abgesucht, ehe die Mähmaschinen kommen. Und sie haben so Leben gerettet. Rehkitzleben.
Möglich wurde das mit engagierten Landwirten und Jägern, mit ehrenamtlichen Helfern und mit dem Einsatz des Vereins zur Rehkitzrettung. Dieser setzt Drohnen für seine Suche ein und würde sich freuen, wenn nicht nur die niedlichen Tiere bestaunt werden (das darf natürlich auch ausgiebig gemacht werden), sondern wenn der Verein bei seiner Arbeit weiter unterstützt wird.
Über Rehkitze schreiben wir MAZ-Reporter nur gelegentlich, über Feuerwehr sehr häufig. Und das hat auch seinen Grund, wie diese Woche mal wieder zeigte. Zum einen können sich Feuerwehren über Fördermittel freuen, um neue Technik anzuschaffen, wie in Premnitz oder Schmetzdorf. Zum anderen könnten sie aber noch weit mehr Technik gebrauchen, wie der Fall Nauen zeigt. Dort hängt das weitere Baugeschehen in der Stadt gewissermaßen von der Größe der Drehleiter ab, wie mein Kollege Andreas Kaatz erfuhr.
Und was auch zum Alltag eines Reporters gehört: Wir schreiben über Dinge, die schön sind, und solche, über die man sich ärgern muss. So hat MAZ-Reporter Jürgen Ohlwein dienstlich genossen, wie schön der Rathenower Optikpark mit den Lichtinstallationen und Leuchtspielen verzaubert wurde (es leuchtet noch eine Weile, also mal vorbeischauen). So hat MAZ-Mitarbeiter Max Braun sich gemeinsam mit den Wustermarker Schülern geärgert, wie viel Müll in der Landschaft rumliegt. Das hat das Havelland nicht verdient, meint er. Denn das Havelland hat wirklich schöne Seiten. Bei der Brandenburger Landpartie können Sie das am Wochenende ja mal wieder testen.
Ich wünsche Ihnen ein erlebnisreiches wie erholsames Wochenende.
Mit besten Grüßen
Ihre Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Groß Behnitzer Rehkitzretter suchen Grünfläche ab und retten Jungtiere
Ketzin: So verlief die erste geführte Paddeltour des Jahres
Klarheit in Falkensee: Aus „real“-Markt wird „famila“
Baden am Brieselanger Nymphensee mit Ferienbeginn wieder möglich
Nennhausen: Mann auf Gleis – Zugverkehr in der Nacht gestört
Semlin: Gedenken an den Hexenprozess gegen Anna Rahns vor 350 Jahren
Unterstützung für die Schmetzdorfer Wehr
Rathenow: Picknick zwischen leuchtenden Objekten im Optikpark
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 125,1 (Vortag: 101,4). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 152,5. Es sind 91 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland registriert worden. 
Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 14.800. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 1,74.
In Brandenburg sind aktuell 3,1 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden im Land 145 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 22 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen elf beatmet werden.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 118,4, für Oberhavel bei 170,8, für Brandenburg an der Havel bei 168,0 und für Potsdam-Mittelmark bei 215,2. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 244,9. Für Spandau wird ein Wert von 125,3 angegeben.
Menschen aus dem Havelland

Grundschule Wustermark: Schüler bekommen heldenhafte Unterstützung beim Umweltschutz
Ulrike Legner-Bundschuh engagiert sich in Falkensee auf vielfältige Art
Rathenow im Salsa-Fieber – Yvonne Bär lädt die Westhavelländer zum Tanzen ein
Falkenseer Bibliothek: Experte Hobohm über Chancen und Möglichkeiten
Berge: Der Jugendhof wird 30 und kann besichtigt werden
Christian Görke und Antje Koch führen die Linke im Havelland
Bienen-Spitz aus Görne lockt in die alte Dorfschmiede
MAZ-Fotorätsel der Woche

Blaute Stunde. (Foto: Marlies Schnaibel)
Blaute Stunde. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Haus mit der blauen Tür? Wo ist es zu finden? Kleiner Tipp: Auch Fontane war einst hier und hat einiges über den Ort zu Papier gebracht. Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 13. Juni 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel“ an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 17. Juni direkt in Ihr Postfach.
Die Auflösung der Vorwoche

Am Alten Hafen. (Foto: Christin Schmidt)
Am Alten Hafen. (Foto: Christin Schmidt)
Der Anker gab den entscheidenden Hinweis. Am 1. Mai 2012 hatten hier Michael Schönberg und seine Frau Monika das erste Mal nach Sanierung und Umgestaltung ihre Gaststätte “Zum Alten Hafen” in Rathenow vorgestellt. Die Gaststätte selber gab es schon länger. Mitte der 1990er Jahre hatte der inzwischen verstorbene Herbert Bauer in dem ehemaligen Badehaus ein Restaurant eingerichtet. Monika Schönberg führt das Haus mit den sieben Pensionszimmern auch nach dem Tod ihres Mannes weiter, Sebastian Crakau ist Restaurantleiter und Chefkoch, mit seiner Lebensgefährtin Christiane Samolik als Serviceleiterin führt er das operative Geschäft im Resturant.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Auf dem Albertinenhof. (Foto: Markus Kniebeler)
Auf dem Albertinenhof. (Foto: Markus Kniebeler)
Am Wochenende können Interessierte in der Mark jede Menge Entdeckungen machen. Bei der Brandenburger Landpartie öffnen ländliche Betriebe ihre Pforten, um sich und ihre Arbeit vorzustellen. Allein im Landkreis Havelland nehmen 18 Anbieter an der 27. Auflage der Brandenburger Landpartie teil.
MAZ-Reporter Markus Kniebeler hat sich schon mal im Albertinenhof in Albertsheim umgeschaut. Seit gut zwei Jahren hauchen Sophia Dehn und Bosse Johannisson dem Gelände um den alten Dreiseitenhof neues Leben ein. Sie wollen die ökologische Bewirtschaftung mit sanftem Tourismus und Angeboten zur Umweltbildung vereinen. So das Ziel. Denn so weit ist es freilich noch nicht. Momentan läuft das B-Plan-Verfahren. Sobald dieses abgeschlossen ist, kann mit den Um- und Ausbauarbeiten auf dem rund 4,5 Hektar großen Areal begonnen werden.
Zur Tatenlosigkeit sind Dehn und Johannisson bis zum Abschluss des Verfahrens aber nicht verdonnert. Im Gegenteil. Seit dem vergangenen Frühjahr werden Flächen hinter dem Hofensemble bewirtschaftet. Und das erntefrische Gemüse wird auch direkt verkauft – und zwar dienstags bis samstags von 13 bis 18 Uhr.
Am Sonnabend, 11. Juni, werden die Öffnungszeiten aus Anlass der Landpartie ausgeweitet. Von 10 bis 18 Uhr sind die Tore des Albertinenhofes geöffnet. Besucher können sich auf dem Gelände umschauen und sich von den Eigentümern über den Hof führen und die Pläne erläutern lassen. Der Hofverkauf ist geöffnet. Kaffee und Kuchen sowie erfrischende Getränke gibt es auch – einer Auszeit am Havelufer steht also nichts im Wege.
Weil Ökologie bei dem Konzept Albertinenhof eine wichtige Rolle spielt, sind Vertreter der Naturwacht Brandenburg und des Naturschutzbundes Westhavelland zugegen, um ihre Arbeit in der Region Westhavelland vorzustellen. Um 16 Uhr wird im Rahmen der Ökofilmtour 2022 der Film „Kampf ums Ackerland“ gezeigt.
Schnappschuss der Woche

Mohnfeld im Havelland.
Mohnfeld im Havelland.
Viele Angebote in Rathenow und Umgebung lockten die Menschen über Pfingsten hinaus ins Freie. Margit Semmler-Grade war mit dem Fahrrad unterwegs in der blühenden Natur. Neben dem Radweg zwischen Kützkow und Bahnitz leuchtete es rot in der Sonne. Ein herrliches Mohnfeld erforderte einen Fotostopp und einige Minuten des Innehaltens und Bewunderns.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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