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Rathenower Bürgermeister kündigt Rücktritt an ++ So soll das Havelland 2025 aussehen ++ Welche Kirchturmspitze gehört wohin?

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
schon wieder ist eine Woche vergangen und wir treffen uns hier an dieser Stelle zum Klönschnack. Wie ist es Ihnen in den letzten Tagen ergangen? Fast ist mir noch ein wenig schwindelig von den neuen, respektive wieder gewonnenen Freiheiten, die wir dank der gesunkenen Corona-Zahlen inzwischen haben.
Haben Sie die wieder eröffnete Außengastronomie schon genutzt? Am vergangenen Wochenende zog es auf jeden Fall viele Havelländer raus an die frische Luft, zumal das Wetter am Pfingstwochenende auch ordentlich mitspielte. Ich habe den Parkplatz bei Karls Erdbeer-Dorf in Elstal lange nicht so gefüllt gesehen. Klar ist: Die Menschen wollen endlich wieder raus, was erleben und einfach Zeit miteinander verbringen. Niemand kann es ihnen verübeln. Auch ich habe am vergangenen Wochenende meinen ersten sozialen Kontakt außerhalb meines Arbeitslebens seit über acht Monaten wahrlich sehr genossen.
Neben all der Freude über zunehmende Lockerungen gab es auch eine Menge anderer Dinge, die uns in der Redaktion beschäftigt haben. Ich kann Ihnen sagen - vor allem zwischen Kirchturmspitzen und Wahlkreisen pendelten wir in dieser Woche hin und her. Was sich genau dahinter verbirgt? Die Auflösung gibt es weiter unten in diesem Newsletter. Versprechen kann ich Ihnen auf jeden Fall: Beides ist gleichermaßen spannend.
Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Stöbern, Rätseln und Lesen unseres pickepacke vollen Newsletters und hoffentlich genauso viel Spaß, wie ich ihn beim Schreiben hatte.
Kommen Sie gut ins Wochenende und durch die neue Woche und vor allem - bleiben Sie gesund!
Es grüßt sie herzlichst
Nadine Bieneck
Haben Sie ein Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: nadine.bieneck@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Rathenow: Bürgermeister Seeger kündigt Rücktritt an
Paaren im Glien: Das sagt der  Landwirtschaftsausschuss zur MAFZ-Rettung
Falkensee: Vier Ausfahrten und viel Konfliktpotenzial am Kreisel
Ketzin/Havel: Das halten die Bürger von  Solarparks in ihrer Gemarkung
Bützer: Neue Erkenntnisse im Tierskandal in der Ferkelzuchtanlage
Brieselang: Lichtblick für gestrandete Puppenspieler-Familie Maatz
Buckow: Tradition trifft Kreativität -  Schüler und Landfrauen starten Projekt
Rathenow: Zeitplan für Abriss und Neubau des Rewe-Marktes steht
Havelland: So soll es im Jahr 2025 hier aussehen
Wagenitz: Die Freiwillige Feuerwehr zwischen Alltag und Tradition
Nauen: Neues Kühlfahrzeug für die Tafel 
Börnicke: Dem Holzwurm wird der Kampf angesagt
Kleinwudicke: Hier wurde schon immer scharf geschossen
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MAZ-Aktion: Havelländer Kirchturmspitzen

Diese Kirchturmspitzen werden gesucht. Kennen Sie sie alle? (Graphik: Repro/Bieneck)
Diese Kirchturmspitzen werden gesucht. Kennen Sie sie alle? (Graphik: Repro/Bieneck)
Unser wöchentliches MAZ-Fotorätsel im Newsletter ist auch bei vielen Kollegen in der Redaktion die heimliche Lieblingsrubrik. Stets wird geknobelt, welches Ass Redakteurin Marlies Schnaibel in dieser Woche wieder dafür aus dem Ärmel zieht. In dieser Woche treiben wir die Frage nach dem “Wo befindet sich das?” sogar auf die Spitze, genauer - auf die Kirchturmspitze. Insgesamt zwölf Kirchturmspitzen aus dem Westhavelland haben wir zusammengetragen und fragen nun unsere Leser: In welchen Orten stehen die Kirchen?
Bei unserem Onlinequiz können Sie miträtseln und mit ein wenig Glück sogar einen Preis gewinnen. Das Quiz finden Sie hier unter diesem Link. Es geht noch bis Sonntag (30. Mai), 18 Uhr. Teilnahme und Zugriff darauf sind kostenfrei.
Und keine Sorge - unsere traditionelle Fotosuche gibt es auch in diesem Newsletter wie gewohnt, ein Stück weiter unten!
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Bundestagswahl 2021 im Havelland

Drei Wahlkreise decken das Havelland für die Bundestagswahl ab. (Graphik: MAZ/Scheerbarth)
Drei Wahlkreise decken das Havelland für die Bundestagswahl ab. (Graphik: MAZ/Scheerbarth)
In ziemlich genau vier Monaten gilt es für 60,4 Millionen Bundesbürger, die zwei entscheidenden Kreuze zu machen. Am 26. September 2021 wird der 20. Deutsche Bundestag gewählt. Vermutlich zählen Sie, liebe Leser, zu den 129 497 Havelländern, die dann wahlberechtigt sein werden. Höchste Zeit also, ins Thema einzusteigen und die Blicke nach und nach auf das Wahlkampfgeschehen zu richten. Und da dürfte das Havelland tatsächlich ein heißer Sommer erwarten, denn der Landkreis zählt zu gleich drei Wahlkreisen: 56, 58, 60.
Eine Vielzahl an Kandidaten steht inzwischen bereits fest. Die Liste wird sich in den nächsten Wochen noch vervollständigen. Bis zur offiziellen Bekanntgabe des Landeswahlleiters über die Zulassung aller Wahlvorschläge am 30. Juli gelten diese noch als vorläufig. 
Den ersten Rundumschlag mit Informationen, Namen, einem ersten Ausblick des Landeswahlleiters Bruno Küppers sowie auch einem Rückblick auf die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl im Jahr 2017 haben wir hier für Sie zusammengestellt. In den nächsten Wochen werden erfahrungsgemäß viele weitere Informationen und Termine folgen. Wir halten die Havelländer selbstverständlich dazu auf dem Laufenden.
#BTW21 kurz und knapp
Rathenow: Im Rathaus laufen bereits die Wahlvorbereitungen
Wahlkreis 58: Piraten benennen ihre Kandidaten
Wahlkreis 58: Hennigsdorfer geht für ÖDP in den Wahlkampf
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Die Corona-Lage im Havelland

Weiter auf dem Sinkflug sind die Corona-Zahlen im Landkreis Havelland. Das sorgt für Erleichterung und Freude, aber mitunter auch für kuriose Randerscheinungen. Eine davon: der Ärger von Havelländer Pendlern, denen der abgesperrte Parkplatz für das Impfzentrum in Falkensee übel aufstößt. Wobei der Unmut weniger auf die Absperrung generell abzielt, als vielmehr auf die große Zahl der ungenutzten Parkplätze des Impfzentrums, während nebenan die Pendler Stoßstange an Stoßstange stehen und schon am frühen Morgen keine freien Plätze mehr finden.
Die Krux: Alternative Parkmöglichkeiten im direkten weiteren Umfeld des benachbarten Bahnhofs gibt es nicht. Das räumt auch Falkensees Stadtsprecherin Yvonne Zychla ein. In der Stadtverwaltung sei man auf das Problem bereits aufmerksam geworden und dazu mit dem Landkreis im Gespräch. Denn einfach mal ein paar der ungenutzten Parkplätze für die regulären Verkehrsteilnehmer freigeben, das geht nicht. Dazu bedürfe es erst einer neuen verkehrsrechtlichen Anordnung durch den Landkreis, berichtet Yvonne Zychla.
Glaubt man der Bundesregierung, soll ab Juni deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen. Das würde dann auch mit einer besseren Auslastung von Impfzentrum und dazugehörigen Parkplätzen in Falkensee einhergehen, hofft man im Rathaus. Denn seit seiner Eröffnung am 1. April ist das Impfzentrum aufgrund von Impfstoffmangel noch kein einziges Mal auf Vollast gefahren.
Ingo Mahling ist der Lokführer der neuen Attraktion, der Bahn "LPG Rote Rübe". (Foto: Enrico Berg)
Ingo Mahling ist der Lokführer der neuen Attraktion, der Bahn "LPG Rote Rübe". (Foto: Enrico Berg)
Gefahren wird unterdessen seit einer knappen Woche wieder im Erlebnis-Dorf von Karls in Elstal. Nach langer Corona-Zwangspause hat der Freizeitpark endlich wieder seine Tore geöffnet und für die Besucher während der langen Pause gar einige neue Attraktionen aufgebaut. In Scharen strömten die Menschen dann am Pfingstwochenende auch auf das Gelände. Meine Kollegin Hannelore Berg hat sich mitreißen lassen und verrät – der Flugregenschirm und die LPG-Bahn waren die Besuchermagneten.
Zurück in den Regelbetrieb sollen ab kommendem Montag (31. Mai), auch die Schulen im Havelland kehren. Die Zeichen dafür, dass die Türen und Tore auch weiterhin geöffnet bleiben, stehen gut. Denn die Corona-Zahlen sinken weiter kontinuierlich. Sieben neue Positivfälle wurden am gestrigen Donnerstag im Havelland registriert, insgesamt wurden damit seit Ausbruch der Pandemie im März vergangenen Jahres 6197 Corona-Erkrankte im Havelland vermeldet. 180 Havelländer starben an oder mit Corona. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 23,3. Die Zahlen für Freitag lagen beim Versand des Newsletters noch nicht vor.
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Menschen aus dem Havelland

Ab ins Beet: Tipps von Rathenower Hobbygärtnern
Wustermark: Alexis Schwartz ist der neue Klimaschutzbeauftragte
Rathenow: Rheinländer wird Optikstudent
Falkensee: Matthias Blaese züchtet in seinem Garten Tauben
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo in Falkensee befinden sich diese Olympischen Ringe? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo in Falkensee befinden sich diese Olympischen Ringe? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Heute geht es um diese Olympischen Ringe. Wir wollen wissen: Wo in Falkensee befindet sich dieses Gitter?
Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 31. Mai, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 4. Juni in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung vom 21. Mai
Ein preußischer Ganzmeilenstein. (Foto: Marlies Schnaibel)
Ein preußischer Ganzmeilenstein. (Foto: Marlies Schnaibel)
Vor einer Woche fragten wie nach einem historischen Verkehrszeichen am Straßenrand, an dem viele Pferdekutschenlenker und Autofahrer schon vorbei gekommen sind. Wir hatten schon verraten: noch drei Meilen bis Berlin und zweieinhalb Meilen bis Nauen. Und wir hatten gleich mitverraten, dass die Information nur bedingt eine Hilfe ist, denn der preußische Chausseemeilenstein von 1832 steht nicht mehr an seinem ursprünglichen Standort. Der lag bei Dallgow an der damals neuen Hamburger Chaussee, der heutigen B5. 1850 wurde der Stein mit dem Preußenadler noch mal versetzt, und als 1875 in Deutschland das metrische System eingeführt wurde und die Ganzmeilensteine in Abständen von je zehn Kilometer umgesetzt wurden, da gelangte dieser Meilenstein nach Staaken an den Nennhauser Damm. Eine Meile waren 7,532 Kilometer. Noch heute sieht man an der B5 einige (Halb-)Meilensteine.
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Kulturelles Havelland

Defa-Filme, deren Spuren nach Falkensee führten. (Foto: Marlies Schnaibel)
Defa-Filme, deren Spuren nach Falkensee führten. (Foto: Marlies Schnaibel)
Die Defa wurde vor 75 Jahren gegründet. Das Havelland diente für manchen Defa-Film als Kulisse. Besonders gefragt war Nauen, und das nicht nur für „Solo Sunny“. Im Havelland entstanden Drehbücher, lebten berühmte Schauspieler und mancher Regisseur. Unsere Lokalredaktion hat sich auf Spurensuche begeben, Marlies Schnaibel hat dabei einiges entdeckt.
Mit der Defa gab es auch den Defa-Augenzeugen, eine Wochenschau, die im Kino vor dem Spielfilm lief und über das aktuelle Geschehen berichtete. Viel vom Aufbau des Sozialismus war da zu sehen. Und offensichtlich lag Paretz vor der Potsdamer Haustür, da kamen die Kameraleute des Öfteren vorbei.
Aber nicht nur die Dokumentarfilmer fanden den Weg ins Havelland. Auch Spielfilme wurden hier gedreht, zumindest teilweise. So wurde vor 50 Jahren das westhavelländische Parey zur Kulisse für den Film „Zeit der Störche“, einer Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der „wissenschaftlich-technischen Revolution“. Die vielen Storchnester in dem Dorf machten das Dorf für die Filmemacher interessant, Heidemarie Wenzel und Wilfried Glatzeder glänzten als junge Darsteller.
Heidemarie Wenzel spielt darin eine junge Frau, die ihren Weg geht. Diese Frau, die ihren Weg geht – dieser Typus war in vielen Defa-Filmen zu finden. Auch in solchen, die teilweise im Havelland gedreht wurden. „Sabine Wulf“ und „Solo Sunny“ gehörten dazu. Karin Düwel und Renate Krößner spielten jeweils die Hauptrollen, gedreht wurde in Nauen. Die Stadt mit ihrem Ackerbürgercharme hat seit Jahrzehnten die Filmleute angezogen. So auch für „Jakob, der Lügner“ mit Vlastimil Brodský und Erwin Geschonneck. Der Defa-Film wurde 1976 für den Oscar nominiert. Nauen war auch Drehort für den Defa-Spielfilm „Zille und ick“ mit dem bekannten Chansonnier Kurt Nolze in der Hauptrolle.
1971 wurde "Zeit der Ströche" gedreht - im Havelland. (Foto: MAZ-Archiv)
1971 wurde "Zeit der Ströche" gedreht - im Havelland. (Foto: MAZ-Archiv)
Der Kinderfilm „Der Untergang der Emma“ kam 1983 in die Kinos. Und fiel bei den Kritikern durch. Daran war Milow als Drehort nicht schuld. Lediglich der damals schon legendäre Erwin Geschonneck als kauziger Fährmann kam bei der Kritik gut weg.
Erwin Geschonneck spielte in seiner langen Filmkarriere immer wieder in Kinderfilmen mit. So auch in dem Streifen „Wir kaufen eine Feuerwehr“ von 1980. Der Film stammte von Regisseur Hans Kratzert, der seit 20 Jahren in Falkensee wohnt. Hans Kratzert ist einer der erfolgreichsten Kinderfilmregisseure der Defa: „Hans Röckle und der Teufel“, „Ottokar, der Weltverbesserer“, „Ein Kolumbus auf der Havel“ und „Der Drache Daniel“ gehörten dazu. Sein Regiedebüt hatte Hans Kratzert 1968 mit dem Kriminalfilm „Mord am Montag“ gegeben, die Dreharbeiten hatten ihn damals bereits ins Havelland geführt – nach Nauen.
In Falkensee lebte lange Zeit auch der Schriftsteller Karl-Heinz Jakobs gelebt. Sein Erfolgsbuch „Beschreibung eines Sommers“ diente als Vorlage für die gleichnamige Verfilmung mit Christel Bodenstein und Manfred Krug.
Über die Verfilmung eines seiner Bücher konnte sich auch der Autor Carlos Rasch freuen, der in Falkensee und später in Brieselang lebte. Rasch schrieb utopische Romane. Sein Buch „Astroidenjäger“ wurde 1970 als „Signale – ein Weltraumabenteuer“ auf die Leinwand gebracht und glänzte da mehr durch attraktiv in Szene gesetzte Fantasietechnik als durch Spannung.
Ein beachtenswerter Defa-Film, dessen Premiere im Mauerfall 1989 unterging, war „Coming out“. Die Hauptrolle spielte der aus Falkensee stammende Schauspieler Dirk Kummer, der inzwischen als Regisseur erfolgreich ist. Allerdings eher fürs Fernsehen. Die Defa ist Geschichte, das Havelland als Drehort jedoch noch lange nicht.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Rathenower Brückenschwung. (Foto: Markus Kniebeler)
Rathenower Brückenschwung. (Foto: Markus Kniebeler)
Auch wenn MAZ-Redakteur Markus Kniebeler schon unzählige Male über die Weinberg-Brücke von Rathenow gegangen ist – der Reiz der Passage verblasst nicht. Dass ein technisches Bauwerk aus Stahl und Beton sich so harmonisch in die Natur einfügt, als hätte es immer da gestanden, ist einfach großartig, findet er.
Dabei ist die Brücke alles andere als ein Bauwerk mit Tradition. Vor gerade mal sechseinhalb Jahren wurde der Übergang eingeweiht. Rund zehn Millionen Euro hat die Verbindung zwischen dem Optikpark-Gelände am Schwedendamm und dem Weinberg gekostet. Und ohne die Bundesgartenschau 2015 würde es die Brücke wohl nicht geben.
Damals standen die Organisatoren vor der Aufgabe, eine direkte Verbindung zwischen den beiden Rathenower Buga-Arealen zu schaffen. Allerdings schien vielen die Idee, eine Brücke zu bauen, die sowohl Hellers Loch als auch die Rathenower Havel überspannt, zu gewagt.
Die Weinberg-Brücke in Rathenow. (Foto: Markus Kniebeler)
Die Weinberg-Brücke in Rathenow. (Foto: Markus Kniebeler)
Hans-Jürgen Lemle, Buga-Beauftragter der Stadt Rathenow, allerdings erkannte den Reiz des Vorhabens. Und schaffte es, die Verantwortlichen in der Landesregierung für den Brückenbau zu begeistern. Die Ursprungs-Idee übrigens stammt von drei Studenten, die 2009 beim renommierten Schinkel-Wettbewerb für ihren Brückenentwurf mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden waren.
Den Auftrag für die Planung der Brücke erhielt eines der renommiertesten Ingenieurbüros weit und breit. Und was die Spezialisten von Schlaich, Bergermann und Partner aus Berlin in die Landschaft stellten, ist ein Ereignis. Die Eleganz, mit der das Bauwerk in zwei kühnen Schwüngen den Fluss überspannt, sucht ihresgleichen. Die 330 Meter lange Passage ist ein einziger Sinnesgenuss. Unten das Wasser, rechts und links die Baumwipfel und über einem der weite, havelländische Himmel - einfach atemberaubend. Probieren Sie es gern einmal aus.
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Schnappschuss der Woche

MAZ-Leser Detlef Schwarz erwischte kürzlich, “auf Fotopirsch im schönen Havelland”, diesen putzigen Fuchswelpen, wie er uns schrieb. “Er hatte grad den Fuchsbau verlassen, um die Umgebung zu erforschen”, berichtete der Nauener über sein Fotografenglück. Haben Sie auch einen Schnappschuss, den Sie mit den MAZ-Lesern teilen wollen? Dann senden Sie uns Ihr Foto gern an havelland@maz-online.de.
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