Profil anzeigen

Polizei löst Demo auf +++ Seeburger Baustelle und kein Ende +++ Streit um Kita-Namen

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser, 
Uiii, uiiii, uiiii - sind Sie auch so aufgeregt wie ich? Heute ist der 24. Dezember - der Heilige Abend! Zeit für Gemütlichkeit, leckeres Essen, leuchtende Kinderaugen und Geschenke. Die Zeit der Heimlichkeit ist nun vorbei. Ich freue mich schon, nachher in gemütlicher Atmosphäre mit den Liebsten zusammenzusitzen, die hübsch verpackten Gaben auszupacken und das Jahr 2021 Revue passieren zu lassen. Vorher geht es aber zum Gottesdienst, das ist in meiner Familie Tradition. Genau wie das Schmücken des Baumes am Vormittag und keinen Tag vorher.
Ich liebe ja den Lichterglanz, der uns diese dunkle Jahreszeit versüßt. Als ich diese Woche durch ​Rathenow gefahren bin, war ich begeistert. Die Stadt ist wirklich schön geschmückt. Der blaue Stern auf der großen Tanne im Zentrum der Stadt leuchtet einen schon von Weitem an. Es ist sowieso in diesem Jahr alles festlicher geschmückt - jedenfalls kommt es mir so vor. Ob in Falkensee, Dallgow, Premnitz oder Milow - es funkelt in allen Ecken des Havellandes.
Besonders hell ist es in Nauen - müsste man zumindest meinen. Dort hat sich die Funkstadt Nauen die weihnachtliche Lichtinstallationen über 60.000 Euro kosten lassen. Die Rathausspitze leuchtet jetzt in Rot, soll aber bald auch in andere Farben getaucht sein.
Ein stolzer Preis wird man sich vermutlich in der Gemeinde Milower Land denken, wo man seit drei Jahren um die Finanzierung einer neuen Kita kämpft. Der Bürgermeister dort ist seit zehn Jahren im Amt, dabei ist Felix Menzel (SPD) gerade mal 37 Jahre alt. Im MAZ-Gespräch erzählte er meiner Kollegin Christin Schmidt und mir, was für ihn die Höhepunkte der letzten Jahren waren, was ihm Sorgen bereitet und vorüber er sich freut. Auch die Urkunde, die ihn als “Bürgermeister der Herzen” ehrt, zeigte er uns. Das Amt übe er nach wie vor sehr gern aus und hat noch viel vor.
An einem ganz anderen Punkt seiner beruflichen Laufbahn steht derweil Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger (CDU). Am Donnerstag, einen Tag vor Heiligabend, feierte er seinen 65. Geburtstag - dazu gratulieren wir natürlich herzlich - und steht nun kurz vor dem Ende seiner Zeit als Stadtoberhaupt. Im März wählt Rathenow einen neuen Bürgermeister. Ronald Seeger verabschiedet sich nach 20 Jahren an der Spitze der Stadt in den verdienten Ruhestand.
Aber zurück zum Weihnachtsfest, zu dem ja bekanntlich gutes Essen gehört. Küchenchef John Schach, Inhaber des Havelrestaurants Schwedendamm verrät den MAZ-Lesern, wie das Festtagsmenü gelingt und der ganzen Familie schmeckt. Das stellt sich mir die Frage, was bei Ihnen an den Festtagen auf den Tisch kommt? Gänsebraten, Hase, Ente oder Kartoffelsalat mit Würstchen? Bei uns gibt es “Heiligabend-Soße”. Kennen Sie nicht? Schreiben Sie mir gern, dann verrate ich Ihnen unser Familienrezept.
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Polizei löst in Rathenow wieder Demo von Gegnern der aktuellen Corona-Politik auf
Dauerbaustelle L 20 bei Dallgow: Sorgen und trübe Aussichten in Seeburg
Friesack: Haushalt 2022 startet mit einem großen Defizit
Nauen: Förderbescheid für neuen Sportplatz an der Arco-Schule
Rathenow: Heftige Debatte über einen Kita-Namen
Elstal: Akademie für Bahn-Nachwuchs geplant
Die Corona-Lage im Havelland

Die Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland sinkt weiter. Er betrug am Donnerstag 290,2. Der Landkreis lag deutlich unter dem brandenburgweiten Wert von 528,7. Es sind 66 Corona-Neuerkrankungen im Havelland gemeldet worden. Niemand ist im Zusammenhang mit Corona gestorben.
Insgesamt belief sich die Zahl der Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 2321. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 48.200. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 6,95.
Landesweit werden aktuell 869 Brandenburger mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. 183 Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung, 148 von ihnen müssen beatmet werden. Damit sind aktuell in Brandenburg 25,1 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.
Die Nachbarkreise des Havellandes melden folgende Inzidenzwerte: Ostprignitz-Ruppin 540,4, Oberhavel 360,4, Potsdam-Mittelmark 365,2 sowie die Städte Brandenburg 756,5 und Potsdam 292,1.xxxx
So unkompliziert wie möglich: Diese Fachärztin aus Falkensee impft gegen Corona
Havelland: zwei gefälschte Impfausweise vorglegt
Corona-Teststellen im Havelland: Hier können Sie sich Weihnachten und Silvester testen lassen
Menschen aus dem Havelland

Falkensee: „Lose Luder“-Talks mit Désirée Nick
Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger wird 65 Jahre
Wie ein Berliner zum wichtigsten Rathenower Stadtplaner wurde
Falkensee: Abschied vom Haus am Anger
Dallgow-Döberitz: Ralf Böttcher schmeißt hin
Rathenower Bäcker fertigt in seiner Freizeit detailreiche Schwibbögen
Das wünscht Bettina Götze dem Kulturzentrum Rathenow für die Zukunft
MAZ-Fotorätsel der Woche

Pinguinhafte Gestalt. (Goto: Marlies Schnaibel)
Pinguinhafte Gestalt. (Goto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieser tierische Havelländer. Wissen Sie, wo er zu finden ist? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 27. Dezember, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 31. Dezember direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Das Graffito am Jugendhaus "Oase" in Rathenow. (Foto: Christin Schmidt)
Das Graffito am Jugendhaus "Oase" in Rathenow. (Foto: Christin Schmidt)
Die Augen, die wir in der vergangenen Woche gesucht hatten, gehören zu dem großflächigen Graffito, das an einer Wand in der Bergstraße in Rathenow die Blicke auf sich zieht. Geschaffen hatte es vor etlichen Jahren der Rathenower Sprayer Stefan Behrend. Das Bild zeigt eine Oase inmitten einer Wüste und symbolisiert damit das evangelische Jugendhaus “Oase”, das in der Bergstraße ein Anlaufpunkt für viele Rathenower Jugendliche ist.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Die Schleusenspucker.
Die Schleusenspucker.
Weihnachten ist die Zeit, in der man sich oft wenig bewegt und viel isst. MAZ-Mitarbeiter Jürgen Ohlwein gibt deshalb den Tipp zu einem kulturellen Winterspaziergang durch Rathenow.
Am besten beginnt man am Märkischen Platz. Hier kann man noch bis zum 16. Januar 2022 die Weihnachtsausstellung von Rathenower Künstlern und Hobbykünstlern ansehen. Wer dann noch Lust auf die Geschichte der Optischen Industrie in Rathenow hat, besucht am besten gleich das Optik-Industriemuseum im Obergeschoss des Kulturzentrums mit.
Weiter geht es entlang der Berliner Straße bis zur Stadtgalerie des Kunstvereins. Hier sind Werke der Hobbykünstler des Malzirkels vom Karl-Mertens-Kunstverein zu sehen.
Gleich gegenüber der Stadtgalerie kann man dann wieder etwas Geschichte tanken. Dort hat der Heimatverein Rathenow sein Domizil. Zu erfahren ist hier alles über die Geschichte der Stadt Rathenow von den Zietenhusaren bis zur Ziegeleigeschichte. Nach dem Besuch im Heimatmuseum können die Wanderer dann zum Alten Hafen, entlang am Kurfürstendenkmal, an den Schleusenspuckern vorbei über die Kirchbergbrücke zur St.-Marien- Andreas-Kirche spazieren.
Hier gibt es viele Möglichkeiten. Ein Blick in die Kirche lohnt sich auf jeden Fall. Im Moment ist dort noch eine Krippenausstellung zu sehen. Gerade gegenüber der Kirchentür findet man die Werkstatt des Keramikkünstlers Klaus Handschuh. Ein Blick in die Werkstatt und ein nettes Gespräch mit dem Künstler sind sehr interessant und empfehlenswert. Wer Lust hat, kann, wenn gerade geöffnet ist, auch einen Blick in den Eine-Welt-Laden werfen. Hier gibt es fair gehandelte Produkte unter anderem aus Afrika und Südamerika.
Zurück über die Kirchbergbrücke, kann man sich nun entscheiden, den Spaziergang über den Friedhof oder den Weinberg fortzuführen. Wer ordentlich Kalorien verbrennen möchte, kann auch beides machen.
Schnappschuss der Woche

Ein weihnachtlich geschmücktes Haus in Mögelin. (Foto: Margit Semmler-Grade)
Ein weihnachtlich geschmücktes Haus in Mögelin. (Foto: Margit Semmler-Grade)
Auch in Mögelin gibt es Häuser, die dieser Tage im Lichterglanz erstrahlen. Margit Semmler-Grade hat dieses Bild bei einem abendlichen Spaziergang durch den Ort aufgenommen. Die MAZ-Leserin erfreut sich an den leuchtenden Dekorationen. “Das ist ein bisschen wie Weihnachtsmarkt, nur ohne Glühwein”, meint Margit Semmler-Grade.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.