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Neuer Bürgermeister in Rathenow +++ Bootsbrand in Ketzin +++ Brückenfinale in Milow +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser, 
frischer Salat, selbstgemachte Soßen, knuspriges Brot und bestes Fleisch - das sind die Zutaten für einen leckeren Döner. Einer, der sich mit der Zubereitung dieses beliebten Streetfoods auskennt, ist Nazmi Ismail vom Balkan Grill. Seit Mittwoch steht in seinem Laden ein goldener Pokal für den besten Döner der Stadt Rathenow. Wie er zu diesem gekommen ist? Ganz einfach, die Rathenowerinnen und Rathenower haben im großen MAZ-Voting abgestimmt.
Rund 10.000 Döner-Liebhaber haben mitgemacht und Nazmi Ismail auf Platz 1 gewählt. Auch in Falkensee hat die Abstimmung bereits begonnen. Bis Sonnabend haben Sie, liebe Falkenseer, noch die Möglichkeit abzustimmen. Wo schmeckt Ihnen der Döner am besten? 
Vom Döner zu einem schönen Naturschauspiel. Haben Sie es bemerkt, die Störche kehren aus dem Süden zurück nach Deutschland. Schüler der Havellandschule in Markee hatten 2021 gemeinsam mit ihrer Lehrerin ein Storchennest angefertigt. Jetzt kam es auf einen Mast und erweitert das Wohnungsangebot für Adebar - das finde ich wunderbar.
Freuen werden sich auch die Milower und alle, die dorthin wollen. Denn das Brückenfinale ist in Sicht. Ab 6. April können Autofahrer erstmals die neue Havelbrücke in Milow passieren. Wenige Tage später wird die Behelfsbrücke demontiert, ein Spektakel, das sicher einige live verfolgen werden. Noch gibt es aber einiges zu tun, bis die Brücke vollständig freigegeben werden kann.
Viel zu tun hatten auch die Kameradinnen und Kameraden in Ketzin am Mittwoch. Bei dem Bootsbrand auf der Havelpromenade ist laut Polizeiangaben ein Schaden von 45. 000 Euro entstanden. Ein Mann war dort nach einer Verpuffung schwer verletzt worden. Er hatte nach bisherigen Erkenntnissen Arbeiten an einem Boot verrichtet, welches auf einem Anhänger an Land stand. Durch das Feuer wurden insgesamt vier Boote beschädigt. Es wird wohl einige Zeit dauern bis der Schaden behoben ist.
Viel Arbeit kommt nun auch auf Jörg Zietemann (parteilos) zu. Der 52-Jährige hat am Sonntag die Stichwahl in Rathenow gegen Diana Golze (Die Linke) gewonnen und wird am 1. Juni offiziell die Nachfolge von Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) antreten. Ich wünsche ihm für diesen neuen Abschnitt viel Erfolg und hoffe, er bringt meine Heimatstadt mit neuen Ideen voran und schafft es, ein Wir-Gefühl zu schaffen, das über die Grenzen der havelländischen Kreisstadt hinaus strahlt.
Wie sehr das nötig ist, zeigt auch die erschreckend niedrige Wahlbeteiligung von weniger als 40 Prozent. An der Wahl des leckersten Dörners hatten sich übrigens weitaus mehr Menschen beteiligt.
Ich hoffe jedenfalls weiter auf das Beste für Rathenow, für das Havelland und vor allem für die Menschen in der Ukraine.
Ihre Christin Schmidt
Redakteurin MAZ Westhavelländer
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: christin.schmidt@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

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Hohe Waldbrandgefahr im Havelland: Was man darf und was verboten ist
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Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 877,4 (Vortag: 768,7). Der Landkreis liegt damit unter dem brandenburgweiten Wert von 1192,7. Es sind 525 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium gemeldet worden. Niemand starb mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 7428. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 129.600. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 5,89.
In Brandenburg sind aktuell 9,9 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 729 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 72 in intensivmedizinischer Betreuung, hiervon müssen 42 beatmet werden.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 1635,5, für Oberhavel bei 1153,4, für Brandenburg an der Havel bei 1407,6 und für Potsdam-Mittelmark bei 1000,2. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 1211,3. Für Spandau wird ein Wert von 846,4 angegeben.
Menschen aus dem Havelland

Falkensee: Wo gibt es den besten Döner der Stadt? Stimmen Sie jetzt ab!
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Premnitz Gartensaison bei Familie Braunschweig startet in ihrer kreativen Wohlfühloase
Lisa Hana Luckenbach engagiert sich im Jugendbeirat Falkensee
MAZ-Serie „Meine Feuerwehr“: Eine Frau und 20 Männer im Einsatz – in Großwudicke gibt es echten Zusammenhalt
Falkensee: Lieblinge der Gartenstadt bei den Falkenseer Musiktagen
Falkenseer Illustrator möchte mit Kinderbuch Spenden für die Ukraine sammeln
MAZ-Fotorätsel der Woche

Minibalkons gesucht. (Foto: Marlies Schnaibel)
Minibalkons gesucht. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Haus mit den kleinen Balkons. Wo steht es? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 4. April 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 8. April direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Blick auf Landin. (Foto: Christin Schmidt)
Blick auf Landin. (Foto: Christin Schmidt)
So sehen Piloten oder Vögel das Dorf Landin im Westhavelland. Nach dem Ort fragten wir vor einer Woche. Es ist eines von den wirklich kleinen Dörfern im Landkreis und liegt im Amt Nennhausen. Aber so klein es ist, so bekannt ist es doch. Auch der märkische Dichter Theodor Fontane hat den Ort durch seinen Besuch geadelt. Er war hier auf den Spuren des märkischen Adelsgeschlecht von Bredow.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Stölln hat Einmaliges zu bieten.
Stölln hat Einmaliges zu bieten.
Ob der Gollenberg in Stölln, wo im Jahr 1989 die Passagiermaschine landete, die heute Lady Agnes heißt, wirklich einer der ältesten Flugplätze der Welt ist – darum ranken sich Legenden. Richtig ist, dass Otto Lilienthal hier zahlreiche Flugversuche unternahm. Er tüftelte an seinen Fluggeräten und nutzte den damals noch wenig bewaldeten Gollenberg für seine Flüge. Und der Berg zieht auch heute viele Besucher an. Zu recht, wie MAZ-Reporter Joachim Wilisch findet.
Für die Geschichte des Menschenfluges hat der Gollenberg also eine besondere Bedeutung. 1989 wollte Flugkapitän Heinz-Dieter Kallbach mit einem Team zu Ehren von Lilienthal eine IL 63-Verkehrsmaschine auf dem Stöllner Gollenberg landen.
Das Husarenstück gelang. Seither steht das große Flugzeug bei Stölln und ist eine Touristenattraktion. Auf Touristen freuen sich die Mitglieder des Lilienthal-Vereins. Sie wollen das Flugzeug mit seinen Ausstellungsstücken endlich wieder ohne wesentliche Einschränkungen präsentieren. Dazu gehört auch der Blick in das Cockpit, wo Heinz-Dieter Kallbach und sein Team saßen. Welche Kraft dieser Tourismusmagnet hat, erkannten einst auch die Ideengeber der Bundesgartenschau 2015. Der Gollenberg wurde Buga-Gebietskulisse. Rund um das Flugzeug entstanden eine Halle und Rastmöglichkeiten für die Besucher. Um die Osterzeit beginnt die Saison. Dann lohnt es sich, den Weg nach Stölln zu nehmen.
Wer in Stölln ist, der sollte sich nicht nur in und an der „Lady Agnes“ umsehen. Das Lilienthal-Centrum im Dorf ist ein weiterer Ort, wo die Leistungen von Otto Lilienthal ins rechte Licht gerückt werden. Schließlich bleibt noch der Besuch der Kirche, die zur Bundesgartenschau Teil des Programms war. Außerdem lohnt es sich, den Gollenberg selbst zu erkunden. Mit dem Mahnmal, das an der Stelle errichtet ist, wo Otto Lilienthal abstürzte.
Bei schönem Wetter sollte man dafür eine Tagestour einplanen.
Schnappschuss der Woche

Rathenow am Abend.
Rathenow am Abend.
Die Tage werden länger, zumindest was die Sonnenscheindauer betrifft, sonst bleibt es natürlich bei den 24 Stunden. Da gelingen solche Dämmerungs-Fotos immer später. Aber sie sind eindrucksvoll und machen Rathenow zu einem verzauberten Ort.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, (gerne aus ganz ungefährlichen Situationen), den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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