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Müll aus der Havel +++ Mobbing in Falkensee +++ Karneval in Nauen

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
es wird sommerlich. Die Laune steigt. Ich spüre sie schon förmlich, die schönste Zeit des Jahres. Geht es Ihnen auch so? Da kommt die Nachricht, dass die Freibäder in Nauen und Premnitz wieder öffnen doch gerade richtig. Eigentlich springe ich ja gern in Seen zum Baden. Sie auch? Haben Sie vielleicht einen Tipp für eine besonders schöne Badestelle im Havelland?
Etwas Besonderes gab es in dieser Woche auch für eine Ketzinerin. Sie darf sich über die Auszeichnung mit dem „Veltener Teller“ für besondere Verdienste im Ehrenamt freuen. Mit diesem hat Brandenburgs Sozialministerin Ursula Nonnemacher in Potsdam 19 Seniorinnen und Senioren geehrt. Unter ihnen ist die 82-jährige Thea Hoedt aus Falkenrehde. Sie ist Vorsitzende des Ketziner Seniorenrates und macht dort einen tollen Job - wie alle anderen Ehrenamtler auch. Sie haben mal ein richtig dickes Danke! für ihr Engagement verdient.
Ähnlich aufregend wie diese Verleihung wird es am Sonntag in Rathenow zugehen. Wer sich auf den Weg in die havelländische Kreisstadt macht, kann den Internationalen Museumstag im Optik Industrie Museum erleben. Nicht nur im Museum selbst gibt es eine Menge zu entdecken. Schon vor dem Betreten des Gebäudes werden die Besucher verblüfft sein. Denn auf dem Märkischen Platz wird der bekannte Berliner Streetart-Künstler und Illusionsmaler Enrico Leim Erstaunliches schaffen: 3D-Straßenbildern. Wir dürfen gespannt sein, was er sich für Rathenow Tolles einfallen lässt.
Für etwas ganz anderes begeistert sich Thomas Gädeke: DDR-Mopeds. Der Mann betreibt ein DDR-Moped-Reparaturservice in Rathenow. Wenn er ein Kleinkraftrad in den Händen hat, ist er in seinem Element. Natürlich ist er bei Simsontreffen immer dabei. Ich bin auch mal mit so einem Moped gefahren. Eine “Simi” - hach, tolle Erinnerungen.
So wie Thomas Gädeke nach DDR-Mopeds verrückt ist, sind es einige Nauener nach Karneval. Und wenn Sie dachten, dass man den nur von November bis März feiern kann, täuschen Sie sich. Nachdem die Karnevalssaison 2020/21 komplett ausfiel, will der Nauener Karnevalsclub die 58. Session ein wenig retten. Deshalb lädt er zu ungewöhnlicher Zeit, nämlich im Juni, zur einer Veranstaltung für Groß und Klein im Stadtpark. Helau im Sommer.
Wie bereits erwähnt, liebe ich diese Jahreszeit, auch weil dann das Eis besonders lecker schmeckt. Apropos Eis: Am Donnerstag haben wir Rathenows Eiskönigin oder Eiskönig gesucht. Die Gäste sollten mit verbundenen Augen Eissorten erraten. Wer gewonnen hat, verraten wir Ihnen aber erst nächste Woche.
Ihr Sebastian Morgner
Redaktionsleiter der MAZ Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Ketzin: Massenweise Müll bei Aktionstag aus der Havel gezogen
Mit Superheldenmaske und Müllsack durch Rathenows Straßen
Rathenow: Bürgel-Lehrer beklagen Mängel in der Sporthalle
Cyberstalking-Opfer aus dem Havelland berichtet: „Dachte, so etwas passiert mir nie“
Paretz: Klimawandel sorgt für Sorgen im Schloss- und Kirchgarten
Stölln: E-Bike-Ladestation am Gollenberg mit Edis-Finanzierung
Nauen: NKC lädt zum großen Karnevals-Spektakel
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Am 13. Mai öffnen Unternehmen ihre Türen

Am 13. Mai 2022 öffnen Hennigsdorfer und Veltener Unternehmen von 16 bis 21 Uhr ihre Türen zur Langen Nacht der Wirtschaft und gewähren Einblicke hinter die Kulissen.
Die Lange Nacht der Wirtschaft, gewährt Einblicke hinter die Kulissen.
Die Lange Nacht der Wirtschaft, gewährt Einblicke hinter die Kulissen.
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 236,8 (Vortag: 246,5). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 341,4. Es sind 109 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden. Niemand starb im Landkreis mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 1839. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 41.500. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 3,60.
In Brandenburg sind aktuell 3,1 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 276 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 22 in intensivmedizinischer Betreuung, 14 müssen beatmet werden.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 254,0, für Oberhavel bei 362,7, für Brandenburg an der Havel bei 365,1 und für Potsdam-Mittelmark bei 426,7. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 356,4. Für Spandau wird ein Wert von 183,8 angegeben.
Menschen aus dem Havelland

Pausin: Karola Martini ist die „gute Seele“ der Senioren im Ort
Rathenow Thomas Gädeke fährt zu Simson-Treffen und sein Herz schlägt für DDR-Mopeds
Rathenow: Klaus-Dieter Ueberschär ist Ehrenmitglied des Rassegeflügelvereins Rathenow und Umgebung
Verschönerungsverein in Falkensee gründet sich neu
Rathenow: Viel Applaus für "Tante Jutta aus Kalkutta" und Theatergruppe „Lichtblick“
MAZ-Quiz zu Freitag, dem 13. - wie gut kennen Sie sich aus?

Per Klick aufs Bild geht es direkt zum Quiz.
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Wenn ein Freitag auf den 13. Tag eines Monats fällt, bedeutet das für manche Menschen einen Ausnahmezustand. Wer abergläubisch ist, bleibt an diesem vermeintlichen Unglückstag am liebsten im Bett. Was hat es mit diesem Tag auf sich? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz und gewinnen Sie mit etwas Glück einen
Eurojackpot-Spielschein.
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo stehen diese Pelikane? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo stehen diese Pelikane? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht werden diese Tiere? Wo stehen sie?Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 16. Mai 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 20. Mai direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Der Weg führt nach Warsow.
Der Weg führt nach Warsow.
Nach einem silbernen Kreuz und der dazugehörigen Kirche hatten wir vergangene Woche gesucht. Haben Sie es erkannt, das Kreuz am Tor, das zur Kirche in Warsow führt. 1683 wurde dieser als lang gestreckter Saalbau aus Ziegelfachwerk erbaut. Im Westen schließt sich ein verbretterter Dachturm mit Pyramidenspitze an.
Die Kirche wurde 1858 instandgesetzt und das Fachwerk überputzt. Im Kirchenraum ist ein bauzeitlicher Kanzelalter in ländlichem Barock zu finden. Eine Lütkemüller-Orgel erhielt die Kirche 1881. Im Jahr 2007 hat man diese instandgesetzt. Der Glockenturm trägt heute eine kleine mittelalterliche Glocke. Vor vier Jahren wurde die Fachwerkwand der Ostseite freigelegt und einschließlich des Fundamentes saniert.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

In der Galerie Schneeweiß dreht sich viel um Porzellan. (Foto: Marlies Schnaibel)
In der Galerie Schneeweiß dreht sich viel um Porzellan. (Foto: Marlies Schnaibel)
Stöbern im Garten und zwar zwischen altem und neuem Porzellan, dazu lädt Annette Schneeweiß für Sonnabend nach Falkensee ein. Im Galeriegarten können die Besucher sich beim Porzellanflohmarkt umsehen oder selbst etwas anbieten. Der Markt schlägt mitunter auch die Brücke zur aktuellen Ausstellung in der Galerie, hat MAZ-Redakteurin Marlies Schnaibel festgestellt. Dort sind seit ein paar Tagen unter dem Titel „Magie der Schrift“ Arbeiten von vier Falkenseer Künstlerinnen und Künstlern und einer Berlinerin zu sehen. Eine von den Ausstellern ist Hausherrin Annette Schneeweiß, auch wenn sie für sich selbst nie die Bezeichnung „Künstlerin“ reklamieren würde. Aber sie bringt sich auf ganz eigene und sehr persönliche Weise ein: mit Schrift auf Porzellan. Teller, Becher und Vorratsdosen sind aufs Feinste beschriftet. Zum einen in der Handschrift der Hausherrin, die Ringelnatz-Gedichte auf Teller brennen ließ. Zum anderen mit feiner, historischer Handschrift und Schönschrift-Buchstaben-Ketten, die Annette Schneeweiß in einem alten Heft ihrer Urgroßmutter fand und auf das Geschirr brachte.
Dass Schrift auch Kunst ist, das wissen die Asiaten schon lange und haben Kalligraphie als Ausdrucksform von Kunst begriffen. Die in Falkensee lebende Künstlerin Karin Viesel hat sich von der Ästhetik asiatischer Schriftzeichen in ihren Schriftbildern inspirieren lassen. Die „Kunst des schönen Schreibens“ ist da erlebbar.
Ganz anders Wolfgang Sterrer. Er setzt nicht auf das Feine, er setzt auf Struktur und Kraft. Der Falkenseer Grafiker und Maler bleibt auch beim Thema Schrift seinem Stil treu. Mit Farbwucht und Gestaltungswillen ordnet er die Buchstaben auf der Fläche an, findet ausdrucksstarke Bilder für Worte wie „Schicksal“ oder „Optimist“. Fein und zurückhaltend daneben die grafischen Arbeiten von Thomas van der Linde. Er setzt ganz auf Punkte und Linien in seinen Bildern, die er mit Tuschestift in Schwarz-Weiß aufs Papier brachte. Oder er verzichtet gleich ganz auf Farbe und setzt auf die Struktur des Prägedrucks.
Mit Fantasie und Humor hat Almut Witt sich des Themas angenommen. Sie arbeitet unter anderem mit der Kaspar-Hauser-Stiftung Berlin und deren Behindertenwerkstätten zusammen.
Die Ausstellung in der Poststraße 35 von Falkensee kann Sonnabend zu den Zeiten des Marktes besucht werden. Der Porzellanflohmarkt wird von 10 bis 17 Uhr abgehalten.
Schnappschuss der Woche

An der Rathenower Havel. (Foto: Margit Semmler-Grade)
An der Rathenower Havel. (Foto: Margit Semmler-Grade)
Das sonnige Wetter lädt zum Aufenthalt im Freien ein. Die Stadt erscheint mit dem frischen Grün der Blätter und vielen bunten Blüten gleich viel freundlicher. “Ich finde immer wieder besondere Motive, die ich mit der Kamera festhalte. Auch ein Stadtspaziergang gang schön sein und erfreuen”, schreibt unsere Leserin Margit Semmler-Grade, die hier das gespiegelte Rathenow festhielt.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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