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Mahnwache in Falkensee +++ Insolvenz in Premnitz +++ Impfen bei der Feuerwehr

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser, 
ich bin echt aufgeregt. Ja, ehrlich! Grund dafür sind zwei Damen in meinem Alter, mit denen ich am Sonnabend in Friesack spazieren gehe. Laika und Limara heißen die beiden Elefantenkühe, sie sind 40 und 42 Jahre alt und gehören seit Jahrzehnten zur Familie des Circus Renz Berlin. Meine Kollegin Christin Schmidt liebt Elefanten und möchte diese am liebsten in freier Wildbahn sehen. Am Sonnabend wollen wir uns gemeinsam ein Bild von Laika und Limara machen, mit den Haltern ins Gespräch kommen und auch kritische Fragen stellen.  
Genau das hat auch unser Kollege Markus Kniebeler in Rathenow getan und erfahren, dass das Bauvorhaben im Optikquartier in Bewegung kommt. Die Fielmann AG hat ihm erklärt, alte Gebäude auf der Rathenower ROW-Brache so bald wie möglich abreißen zu lassen. Der Bericht hat in den sozialen Medien für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Die meisten begrüßen die Pläne. Es gibt aber auch kritische Stimmen. Fakt ist, das unansehnliche Gebäude, an dem sich so viele Rathenower stören, verschwindet.
Bereits verschwunden sind leider sämtliche Karnevalssitzungen in meinem Terminkalender. Die Vereine in und um Rathenow haben ihre Termine abgesagt. Was mich traurig macht. Ich hatte mich schon darauf gefreut, mal wieder herzhaft zu lachen und ausgelassen zu feiern. Wegen der neuen Corona-Eindämmungsverordnung müssen nun aber alle Karnevalsvereine ihre Veranstaltungen absagen. Die Kostüme bleiben also vorerst im Schrank. So schade das auch ist, ich kann die Entscheidung nachvollziehen.
Während die Vereine ihre Termin absagen, können die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nicht einfach auf ihren Dienst verzichten. Corona ist auch für sie eine große Herausforderung. Um weiterhin bereit für den Ernstfall zu sein, leisten die Kameraden weiterhin Dienst. Vor den Treffen testen sie sich und minimieren so das Infektionsrisiko für alle. 2G, 3G, 3G-Plus - wie es derzeit in den einzelnen Wehren läuft, haben meine Kollegen im Gespräch mit den Gemeinde-, Amts- und Stadtbrandmeistern erfahren und für Sie aufgeschrieben. 
Wir müssen uns also darauf einstellen, auch 2022 auf ein gemeinsames Helau zu verzichten. Die gute Laune sollten wir uns aber dennoch nicht vermiesen lassen. 
In diesem Sinne bleiben Sie gesund und munter!
Ihr Sebastian Morgner
Redaktionsleiter der MAZ Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de.
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Vor alter Stadthalle in Falkensee findet Mahnwache für Corona-Tote statt
Nach Demonstrationen in Falkensee: Scharfe Kritik am Polizeipräsidium
HZD Premnitz meldet Insolvenz an
Schwere Zeiten für die Gastronomie im Westhavelland
Falkensee: Neues Nutzungskonzept für alte Stadthalle in Seegefeld
Bürgermeisterwahl Rathenow: Alle Kandidaten im Kurzporträt
Nach Leitungswechsel: Das soll sich ändern im Haus am Anger
In den Havelland Kliniken kamen weniger Babys auf die Welt
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland steigt weiter. Er wurde am Donnerstag mit 483,3 angegeben (Vortag: 432,3). Der Landkreis lag damit über dem brandenburgweiten Wert von 479,0. Es wurden 216 Neuerkrankungen für die Region vom Gesundheitsministerium gemeldet. Niemand starb an oder mit Covid 19.
Insgesamt belief sich die Zahl der Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 3263. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 35.500. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 3,28.
Landesweit werden aktuell 477 Brandenburger aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. 132 Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung, 107 von ihnen müssen beatmet werden. Damit sind aktuell in Brandenburg 17,4 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.ghj
Havelland: Feuerwehren im Osthavelland mit hoher Impfquote
2G, 3G, 3G+: So läuft es bei den Feuerwehren im Westhavelland
Bei Impfaktion in Großwudicke holten sich 319 Menschen eine Impfung ab
Menschen aus dem Havelland

Der Nauener Detlef Schwarz fotografierte das Siegerbild des MAZ-Herbstfoto-Wettbewerbs
25 Jahre Step-Aerobic in Premnitz unter der Leitung von Marina Wolf
Rathenowerin  Monika Goy züchtet Bearded Collies
Die neue Pfarrerin in Dallgow
Zu Hause in Rathenow: Für die Mexikanerin Amrit Kaur Khalsa war es Liebe auf den ersten Blick
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo ist dieser Junge zu sehen? (Foto: Christin Schmidt)
Wo ist dieser Junge zu sehen? (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird die Wand, an der dieser blonde Junge zu sehen ist. Kommt er Ihnen bekannt vor? Wissen Sie, zu welcher Einrichtung er gehört? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 17. Januar 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 21. Januar direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Das alte Hirtenhaus steht neben BäckerThonke. (Foto: Marlies Schnaibel)
Das alte Hirtenhaus steht neben BäckerThonke. (Foto: Marlies Schnaibel)
Gesucht war dieses Haus in Falkensee. Es ist das alte Hirtenhaus am Encke-Eck und erinnert an die dörflichen Ursprünge der Stadt. Das denkmalgeschützte Häuschen wurde saniert, dabei wurde die Nordseite mit einer Glasfassade versehen, die das einstige Fachwerk optisch aufgreift. Das Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Grundstück am Encke-Eck war in den letzten Jahrzehnten verwildert, die Stadt hatte lange nach einem geeigneten Investor gesucht, der hier an zentraler Stelle ein Café errichtet und das auch über den Kaufpreis stimuliert. Als der mit Olaf Thonke gefunden war, wurde das Hirtenhaus - von vielen als Ruine bereits abgeschrieben – 2012 überraschend vom Landesamt für Denkmalschutz unter Schutz gestellt. Heute hat ein Immobilienunternehmen in dem Haus sein Büro.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Blick auf den Rideplatz mit seinen vielen Geräten. (Foto: Jürgen Ohlwein)
Blick auf den Rideplatz mit seinen vielen Geräten. (Foto: Jürgen Ohlwein)
Gerade nach den Feiertagen möchte man doch wieder einige Pfunde, die man zu den Festtagen zugelegt hat, loswerden. Da sind Sport und Fitness natürlich das beste Mittel, um sich wieder in Form zu bringen. MAZ-Reporter Jürgen Ohlwein hat da auch einen Tipp: den Rideplatz von Rathenow. Der Platz liegt an der Straße Am Körgraben recht zentral in der Stadt und gleichzeitig auch im Grünen. Hier gibt es für Jung und Alt die Möglichkeit, Sport zu treiben und seine Fitness zu trainieren.
Besonders die Sportgeräte für Calisthenics-Übungen sind dafür gut geeignet. Alle Sportgeräte sind kostenlos zugänglich. Die Calisthenics-Übungen – trainieren also mit dem eigenen Gewicht – können langfristig die Mobilität und Beweglichkeit verbessern. Anders als beim klassischen Krafttraining zeichnen sich die Calisthenics-Übungen durch ruhige Bewegungsführungen aus, die mehrere Muskelgruppen ansprechen. Ziel ist es, Muskeln aufzubauen und gleichzeitig die Körperkontrolle und die Flexibilität zu steigern.
Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, sich auf dem Rideplatz fit zu halten. Zwar kann man dort keine Berge erklimmen, aber trotzdem mit dank der Boulder-Wand hoch hinaus. So kann der sportliche Ausflug auf den Platz am Körgraben auch ein Spaß für die ganze Familie werden. Dort kann man gemeinsam mit den Kindern auch mal ein paar Basketballkörbe werfen oder ein paar Tore im Fußball erzielen.
Auf dem Rideplatz gibt es auch eine Skateanlage. Hier treffen sich die junge Leute mit ihren Bikes, um beim Bicycle-Moto-Cross so manche Kunstsprünge zu absolvieren. Da macht für Ältere vielleicht schon das Zuschauen richtig gute Laune.
Am besten das Auto stehen lassen und zum Rideplatz joggen. Dann ist man gleich aufgewärmt, wenn man angekommen ist.
Schnappschuss der Woche

Kohlmeise (Foto: Detlef Schwarz)
Kohlmeise (Foto: Detlef Schwarz)
Neugierige Kohlmeise beim Fotoshooting - so nannte Detlef Schwarz aus Nauen sein Bild. Der Hobbyfotograf gewann einen MAZ-Fotowettbewerb und ist deshalb heute einer der “Menschen aus dem Havelland”, die wir in dieser Ausgabe des Newsletters vorstellen.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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