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Kostenloses Schulbusticket +++ Eisenbahn-Stadler will nach Elstal +++ Rathenow investiert Millionen +++Ausgabe #44

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
ich muss Ihnen erzählen, was für einen tollen Job ich habe. Das wurde mir am Mittwochmorgen einmal mehr bewusst, als ich in der Backstube von Bäcker- und Konditormeister Ingo Möhring in Rathenow stand und mit beiden Händen Plätzchenteig kneten durfte. Zusammen mit MAZ-Redaktionsleiter Sebastian Morgner habe ich mich unter Anleitung des Meisters kreativ ausgelassen und Plätzchen für einen guten Zweck gebacken. Die MAZ wird die Herzen und Sterne kurz vor Weihnachten an Kinder verschenken, die derzeit mit ihren Müttern im Rathenower Frauenhaus leben, und an Familien in den Flüchtlingsunterkünften. 
Ich freue mich schon jetzt auf die leuchtenden Kinderaugen. Die soll es auch in Falkensee geben. Hier setzen sich Jano Kunkel und Alexander Stach mit ihrem Verein „Spiel(t)raum-Manufaktur“ dafür ein, dass auch Kinder mit körperlicher und geistiger Einschränkung die Spielplätze in und um die Gartenstadt unkompliziert nutzen können. Ich finde, die beiden haben für ihr Engagement jede Unterstützung verdient.
Das gilt auch für Fanni Brinkmann und ihre Kollegen vom Landesverband Brandenburg des Arbeitersamariterbunds, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Totkranken einen Herzenswunsch zu erfüllen. Besonders häufig hören sie von Menschen, die nur noch wenige Tage oder Wochen zu leben haben, den Satz: „Einmal noch das Meer sehen.“ Dorthin und an andere Sehnsuchtsorte bringt sie der “Wünschewagen”.
Ein Team aus Ehrenamtlichen sorgt für einen unbeschwerten Tag und damit oftmals für eines der letzten schönen Erlebnisse. Ermöglicht wird all das größtenteils durch Spenden. Eine solche konnte Fanni Brinkmann in dieser Woche in der Pflegefachschule in Nauen in Empfang nehmen. 500 Euro gab es für das Projekt “Wünschewagen”.
Mich stimmen solchen Nachrichten - in Zeiten, in denen uns die täglichen Corona-News Sorgenfalten bereiten - optimistisch. Ja, die Zahlen steigen leider noch immer. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass Rathenow seit Montag ein zweites Testzentrum im Optikpark hat. Mein Kollege Markus Kniebeler war vor Ort und hat sich angeschaut, wie das Testen im umgebauten Parkcafé läuft.
Ich hoffe, Sie lassen sich trotz alledem nicht die Vorfreude auf das Weihnachtsfest vermiesen. Und falls sie noch gar nicht in Weihnachtsstimmung sind, empfehle ich Ihnen, rühren Sie einen Plätzchenteig an und genießen Sie den herrlichen Duft, der beim Backen durch das ganze Haus zieht. In diesem Sinne: Bleiben Sie optimistisch und gesund!
Ihre Christin Schmidt
Redakteurin MAZ Westhavelländer
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: christin.schmidt@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Kostenloses Schulbusticket im Havelland: So stimmte der Kreistag ab
Kreistag Havelland beschließt Mindestleerung für Restmüll
Wustermark: Stadler will einen zweiten Standort im Havelland
Falkenhöh: Ausbau der Spandauer Straße liegt auf Eis
Elstal: Das Olympische Dorf bekommt ein grünes Eingangstor
Rathenow investiert Millionen in den Unterhalt von Straßen und Gebäuden
Brieselang: Gemeinde bekommt schnelles Internet
Dieser Falkenseer Verein will Spielplatz-Träume verwirklichen
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland sinkt wieder. Er betrug am Donnerstag 411,1. Damit lag der Landkreis unter dem brandenburgweiten Wert von 601,8. Es sind 148 Corona-Neuerkrankungen im Havelland gemeldet worden. Ein Mensch starb mit oder an Corona.
Insgesamt gab es im Land Brandenburg 2636 neue Positivfälle. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium gegenwärtig geschätzt bei rund 49.200. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 6,16.
Landesweit werden aktuell 797 Brandenburger aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. 190 Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung, 148 von ihnen müssen beatmet werden. Damit sind aktuell in Brandenburg 25,6 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.
Die Nachbarkreise des Havellandes melden folgende Inzidenzwerte: Ostprignitz-Ruppin 466,6, Oberhavel 446,7, Potsdam-Mittelmark 458,4 sowie die Städte Brandenburg 824,5 und Potsdam 355,8.
So läuft es im neuen Corona-Testzentrum im Rathenower Optikpark
Impfaktion in der Stadthalle: Falkensee boostert!
Rathenow - 300 Meter lange Warteschlange vorm Testzentrum in der Stadt
Menschen aus dem Havelland

Überraschung in Ketzin: Bürgermeister Bernd Lück geht vorzeitig in Ruhestand
Brieselang: Janine Scheunpflug engagiert bei Grün-Weiss
Falkenseer Gartenstadt Falkenhöh wurde vor 30 Jahren geplant
Ärger im Akazienhof in Falkensee: Parkverbotszone weckt Unmut bei den Anwohnern
In Gülpe ist er umringt von Weidenruten: Flechten ist Benjamin Nauleaus Leidenschaft
MAZ-Fotorätsel der Woche

Ein Denkmal für eine Birne. (Foto: Marlies Schnaibel)
Ein Denkmal für eine Birne. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird diese Birne.Wissen Sie, in welchem Ort sie steht? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 13. Dezember, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 17. Dezember direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Vor einer Woche suchten wir diese Kirche. (Foto: Christin Schmidt)
Vor einer Woche suchten wir diese Kirche. (Foto: Christin Schmidt)
Die Türklinke, die wir vergangene Woche in unserem Newsletter abgelichtet hatten, gehört zur Rathenower Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Die evangelische Stadtkirche wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Seit 1996 bemüht sich ein Förderkreis zum Wiederaufbau, dieses Kleinod norddeutscher Backsteinkunst zum Lobe Gottes wieder aufzubauen. Wenn Sie dabei mithelfen wollen, können Sie dem Förderkreis beitreten oder diesen mit einer Spende unterstützen. Mehr dazu erfahren Sie auf: www.rathenow-kirchen.de
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

In Falkensee gibt es wieder einen Spenden-Drive-In (Foto: Enrico Berg)
In Falkensee gibt es wieder einen Spenden-Drive-In (Foto: Enrico Berg)
Regelrecht überrannt wurde das Tierheim Falkensee im vergangenen Jahr mit seiner erstmals durchgeführten Drive-In-Aktion. Mehr als 130 Unterstützer waren auf das Tierheimgelände vor den Toren Falkensees mit Autos und gar Fahrrädern vorgefahren, um den pandemiegeplagten Tierschützern pandemiegerecht mit Futter- und Geldspenden unter die Arme zu greifen.
Die Hilfe war und ist nach wie vor bitter nötig, weiß meine Kollegin Nadine Bieneck und hofft, dass beim diesjährigen Spenden-Drive-In wieder viele Unterstützer kommen. Denn mit anhaltender Pandemie hat sich die Situation für den Tierschutzverein und das von ihm geführte Tierheim nicht verbessert. Ganz im Gegenteil. „Dieses Jahr hat es uns noch schlimmer getroffen“, blickt Peter Battige, Vorstandsmitglied des Vereins, auf das zweite Corona-Jahr zurück. So verzeichneten die Ehrenamtler, die sich vor allem um Fund- und Abgabetiere aus dem Osthavelland kümmern, deutlich weniger Sach-, Futter- und Geldspenden. „Aus diesem Grund legen wir die Idee mit dem ,Drive In’ in diesem Jahr neu auf und hoffen auch diesmal auf große Unterstützung“, sagt Peter Battige.
Und so funktioniert das Ganze: Am Sonnabend, 11. Dezember, stehen auf dem Tierheimgelände in der Dallgower Straße 104 von 10 bis 13 Uhr die Mitarbeiter bereit, um Futter-, Sach- und Geldspenden entgegenzunehmen. Jeder, der etwas spenden möchte, kann ohne aussteigen zu müssen, auf dem Gelände vorfahren. Die Spenden sollten im Kofferraum verstaut sein, wo sie von den Vereinsmitgliedern entnommen werden. Bargeldspenden sollten im Briefumschlag übergeben werden. Für einen Spendenbeleg auf dem Postweg muss auf diesem die Absenderadresse vermerkt werden. „Alle Mitarbeiter tragen Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe und halten die Abstände zum Schutze aller ein“, so Peter Battige.
Kontakt und Infos beim Tierheim unter 03322/83 89 99 sowie auf der Website tierheim-falkensee.de
Schnappschuss der Woche

Die MAZ sucht das schönste Weihnachtshaus im Havelland. Marcella, Jörg und Daniel Guhr schickten dieses Bild aus Dallgow-Döberitz.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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