In Falkensee bleiben Bäcker nachmittags zu ++ Das größt Infrastrukturprojekt im Westhavelland unter der Lupe ++ "Falkensee hautnah" unterwegs in Falkenhain

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Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
ich bin gerade voller Tatendrang und hoch motiviert. Warum? Weil mich die geballte Frauenpower, die wir Ihnen in dieser Woche präsentieren konnten, zu Höchstleistungen anspornt und mir dazu gute Laune beschert. Zu verdanken ist das dem Landkreis Havelland. Der hat mit der Vergabe der Wirtschaftsförderpreise in diesem Jahr Frauen aufs Podest gehoben, die wir Ihnen gern näher vorstellen wollen.
Da ist zum Beispiel Helga Klein, die als Vorsitzende des Vereins „Begegnungszentrum Großderschau“ seit Jahren mit Leidenschaft für Geschichte, Handwerkskunst und Plattdeutsch sowie der Hilfe zahlreicher Mitstreiter dafür sorgt, dass der Kolonistenhof eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region ist. Dafür gab es nun den Tourismuspreis. Meine Kollegin Franziska von Werder hat den Verein besucht.
Auch Anna Rokossa ist eine Teamplayerin. Die Geschäftsführerin des Unternehmens Camina & Schmid, zu dem auch die Rowa GmbH mit Sitz in Rathenow gehört, sorgt dafür, dass in der havelländischen Kreisstadt jährlich etwa 20 000 Feuerstätten produziert und europaweit verkauft werden. Nun darf sich die Unternehmern über den Wirtschaftspreis 2021 in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigen“ freuen. Mehr über diese Erfolgsgeschichte lesen Sie hier.
Noch ganz am Anfang mit ihren unternehmerischen Plänen steht dagegen Jana Ost aus Bahnitz. Die 46-Jährige ist gerade dabei den ambulanten Pflegedienst „Mit Hand und Herz“ zu gründen. Seinen Sitz soll das Unternehmen in Premnitz haben. Für ihren Gründermut wurde Jana Ost mit dem Wirtschaftsförderpreis in der Kategorie “Innovation und Gründung” belohnt. Mit der MAZ teilt sie ihre Freude.
So viel Engagement, Mut und unternehmerisches Talent tun unserer Region gut und motivieren hoffentlich noch mehr Havelländerinnen, sich ganz nach vorn zu wagen. Kennen Sie Frauen, die das bereits tun und die wir unbedingt in der MAZ vorstellen sollten? Dann schreiben Sie uns gern eine E-Mail.
Jetzt wünsche ich Ihnen erst einmal viel Spaß beim Lesen!
Ihre Christin Schmidt
MAZ-Redakteurin in Rathenow
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: christin.schmidt@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Havelland: Feuerwehrleute für besondere Verdienste gewürdigt
Falkensee: Streit um Kosten für Sandpisten - Volksinitiative gestartet
Schönwalde-Glien: Bedarf an Feuerwehrleuten und Wohnraum
Ketzin: Darum steht das Jubiläums-Fischerfest auf der Kippe
Falkensee: Bäckereien nachmittags dicht - es fehlt an Fachkräften
Schönwalde: Erst Hickhack, dann Einigkeit über viertes Geschoss
Falkensee: Hoffnung auf ruhiges Fahrwasser beim SV Falkensee-Finkenkrug
Wustermark: So soll die Raumnot an der Grundschule beseitigt werden
Rathenow: Mit jeder Menge Teamgeist auf’s Siegertreppchen
Premnitz: Auszeichnung für Pflegedienst „Mit Hand und Herz“
Milow: So läuft das größte Infrastrukturprojekt im Westhavelland
Rathenow: Kandidiert Jörg Zietemann als Bürgermeister? 
Kotzen: So lebt es sich an dem Ort an der B188
Mögelin: Tierliebe - Familie rettet zwei unterernährte Igel
Böhne: Berlinerin sucht verzweifelt ihren Kater
Havelland: Sport auf dem Land – so werden die Dörfer attraktiv
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MAZ-Projekt: "Falkensee hautnah"

Vor allem von vielen Villen ist der Stadtteil Falkenhain geprägt. (Foto: Marlies Schnaibel)
Vor allem von vielen Villen ist der Stadtteil Falkenhain geprägt. (Foto: Marlies Schnaibel)
Für unser großes MAZ-Projekt “Falkensee hautnah” waren unsere Redakteure in dieser Woche im Stadtteil Falkenhain unterwegs und haben dort jede Menge spannender Geschichten gefunden. Falkenhain gehört zu den kleinen Ortsbereichen von Falkensee. Schon bei der Gründung im Jahr 1898 war das Wohngebiet als nobles Viertel geplant. Viele Einfamilienhäuser sind seitdem hinzugekommen. Auf eine eigene Kirche im Ortsbereich müssen die Einwohner allerdings bis heute verzichten, hat mein Kollege Jens Wegener bei seinen Recherchen erfahren.
Falkensee: Darum leben die Bewohner Falkenhains so gern hier
Falkenhain: Wie aus dem Keglerheim ein Vorzeige-Hotel wurde
Falkenhain: Warum ein Rentner-Ehepaar eine Pension eröffnete
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Die Corona-Lage im Havelland

50 neue Positivfälle wurden für das Havelland am gestrigen Donnerstag vermeldet, der Sieben-Tage-Inzidenzwert sprang auf 81,4 und stieg damit im Vergleich zum Vortag (55,3) deutlich an. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Pandemie bis heute 7145 Erkrankte im Havelland. 183 von ihnen verstarben an oder mit dem Virus. Die Inzidenz für das Land Brandenburg lag am Donnerstag bei 70,9 (vergangenen Freitag betrug der Wert an dieser Stelle 51,0). Insgesamt wurden für das gesamte Land Brandenburg am Donnerstag 236 neue Coronafälle vermeldet. Für den heutigen Freitag lagen bei Versand unseres Newsletter noch keine aktuellen Zahlen vor.
Im Krankenhaus behandelt werden mussten mit Stand vom Donnerstag landesweit in Brandenburg aktuell 103 Personen wegen einer Covid19-Erkrankung21 von ihnen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung19 davon müssen beatmet werden.
Die deutliche gestiegene Inzidenz sorgt auch dafür, dass die Testpflicht im Havelland inzwischen wieder in Kraft getreten ist.
Testpflicht im Havelland wieder in Kraft
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Menschen aus dem Havelland

Falkensee: Christian Flach gehört zu den besten IT-Nachwuchsingenieuren Deutschlands
Falkensee: Ein Leben zwischen Rennstrecke und Flugplatz
Falkensee: Vom Pleite-Club zum etablierten Tennisverein
Kotzen: Laney Otto rettet Huhn Sarah - auf dem Kleintiermarkt sind die beiden eine echte Attraktion
Priort: Auszeichnung vom Naturschutzbund für tierfreundliche Familie
Falkensee: So lebt eine junge Frau mit dem Asperger-Syndrom
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Zu welcher Figur gehört dieser Mund? (Foto: Christin Schmidt)
Zu welcher Figur gehört dieser Mund? (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird die Figur, zu der dieser Mund gehört. Wissen Sie, wo diese zu sehen ist? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 25. Oktober, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 29. Oktober direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Speicherruine bei Rohrbeck (Foto: Marlies Schnaibel)
Speicherruine bei Rohrbeck (Foto: Marlies Schnaibel)
Seit April 1945 steht er als Ruine da: der Speicher in Rohrbeck zwischen Bahnlinie und Hauptstraße. Zu NS-Zeiten soll er vom Heeresproviantamt genutzt worden sein, bei einem Sprengversuch brannte das Gebäude zwar aus, aber der Stahlbetonbau blieb erhalten. Ein zweiter Speicher in der Nähe ist intakt. Er wird heute von der Agro GmbH aus Uetz bei Potsdam genutzt.
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Kulturelles Havelland

Gitarrist Peter Finger gastiert in Falkensee. (Foto: Manfred Pollert)
Gitarrist Peter Finger gastiert in Falkensee. (Foto: Manfred Pollert)
Einen außergewöhnlichen Gast empfängt der Bürgerverein Finkenkrug aus Falkensee am morgigen Sonnabend, 23. Oktober, im Bürgerhaus Finkenkrug. Ab 20 Uhr spielt dann der Ausnahmegitarrist Peter Finger auf. Der 68-jährige zählt zu den herausragendsten Akustikgitarristen weltweit. Nun will er auch die Falkenseer verzaubern.
„An diesem Namen kommt niemand vorbei, der sich auch nur ein wenig für Gitarrenmusik oder besser noch, für akustische Gitarrenmusik interessiert“, schwärmt im Vorfeld der Veranstaltung Ines Gordon, Vorsitzende von Veranstalter Bürgerverein Finkenkrug. Der Eintritt zum Konzert kostet 16 Euro. Reservierungen sind über den Bürgerverein per E-Mail an info@buergerverein-finkenkrug.de möglich und notwendig.
Hobbykünstlerin Heike Gottberg ist in Strodehne zuhause. (Foto: Christin Schmidt)
Hobbykünstlerin Heike Gottberg ist in Strodehne zuhause. (Foto: Christin Schmidt)
Nicht nur in den größeren Städten, auch in den kleinsten Dörfern des Havellands gibt es jede Menge Kultur zu entdecken. Ein Ort, der es besonders vielen Kreativen angetan hat, ist Strodehne. „Die Menschen hier sind offenherzig, sie nehmen sich Zeit, miteinander zu reden, sich zu begegnen. Hier kann ich durchatmen und mich neu finden“, schwärmt die gebürtige Berlinerin Heike Gottberg.
Vor vier Jahren zog sie mit ihrem Mann von der Insel Sylt ans Havelufer, wo sie sich den Traum vom eigenen Atelier erfüllt hat. Der MAZ gewährte sie einen Einblick in ihr Schaffen. Mit Baustoffen, Acryl und Wachs erschafft sie Reliefs, die Kraniche, Segelboote, Gänse und die weite Landschaft ihrer Wahlheimat abbilden. Auch alte Kunststofffiguren, Holz und Naturmaterialien kommen dabei zum Einsatz.
Wer mehr dazu wissen und vor allem sehen möchte, erreicht Heike Gottberg telefonisch unter der 0175/6 25 28 37. Denn: Für interessierte Besucher öffnet sie gern ihr Atelier.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Eine Kreation von Martin Blume, Inhaber des „Lumens“. (Foto: Christin Schmidt)
Eine Kreation von Martin Blume, Inhaber des „Lumens“. (Foto: Christin Schmidt)
Regionale Küche gewürzt mit einem kräftigen Schuss Kreativität, das gibt es im Restaurant “Lumens” im Rathenower Kulturzentrum, wie ich mich kürzlich selbst überzeugte. Säfte aus Kyritz, Wasser aus Rheinsberg, Obst und Gemüse vom Wochenmarkt, Fleisch aus der Prignitz, Küchenkräuter aus dem heimischen Garten und Bier aus Tangermünde bietet die Speisekarte im „Lumens“, die alles andere als langweilig daher kommt. Für die MAZ habe ich mich auf eine kulinarische Reise durch die Region begeben.
Das Team des indischen Restaurants Apne 3. (Foto: Andreas Kaatz)
Das Team des indischen Restaurants Apne 3. (Foto: Andreas Kaatz)
Wer in Sachen Geschmack lieber in die Ferne schweifen möchte, der sollte sich auf den Weg nach Paulinenaue machen. Dort hat gerade ein neues indisches Restaurant eröffnet, dass nicht zu übersehen ist: Die Fassade knallbunt angemalt, davor Skulpturen in Goldfarbe. Ein Buddha begrüßt die Gäste, die in das direkt an der Bahnhofstraße gelegene Lokal kommen. Das Personal trägt Turban, und ungewöhnlich ist auch der Name: Apne 3.
Gurdeep Singh betreibt zusammen mit seiner Frau Gurinder Kaur das Restaurant. Zu essen gibt es unter anderem „Karahi Paneer“ (Indischer Rahmkäse), „Butter Chicken“, „Lamm Jakhni“ oder „Tandori Chicken“. Gut nachgefragt seien kurz nach dem Start auch die Entengerichte gewesen, wie der Chef sagt. Mein Kollege Andreas Kaatz hat das Apne 3 besucht und den Geschmack Indiens probiert.
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Schnappschuss der Woche

Sommer trifft auf Herbst. (Foto: Kay Harzmann)
Sommer trifft auf Herbst. (Foto: Kay Harzmann)
Der Herbst ist da: Dieses kontrastreiche Bild hielt MAZ-Fotograf Kay Harzmann in dieser Woche zwischen Milow und Premnitz fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Vielleicht sogar auch schon ein Herbstmotiv? Dann schicken Sie es gern an havelland@maz-online.de!
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