Ideen für Rathenows Wasseturm +++ Katholische Gemeinden fusionieren +++ Neue Wohnungen in Ketzin und Rathenow +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
versprochen ist versprochen: Mein Chef Sebastian Morgner hatte Ihnen vor einer Woche an dieser Stelle geschrieben, dass wir heute das Geheimnis lüften, wer Rathenows Eiskönigin oder Eiskönig ist. Fünf Mädchen hatten sich einem besonderen Wettbewerb gestellt, um diesen Titel zu ergattern. In der Eisbar Rokoko versuchten sie, fünf verschiedene Sorten Eis mit geschlossenen Augen allein am Geschmack zu erkennen. Was für ein Spaß! Gewonnen hat die elfjähige Mia, die als einzige alle Sorten erkannte. Sie ist nun Rathenows Eiskönigin und nahm überglücklich den goldenen Pokal entgegen.
Grund zum Jubeln haben auch die Mitglieder der Rhinower Jugendfeuerwehr: Sie dürfen bald in einem neuen Mannschaftstransportwagen Platz nehmen. Das dafür nötige “Kleingeld” hat Dezernent Michael Koch dem Amt Rhinow übergeben - einen 38. 400 Euro schweren Zuwendungsbescheid aus dem Fördertopf für Feuerwehren des Landkreises Havelland. Klasse!
Während man in Rhinow jubelt, macht sich in Ketzin/Havel Vorfreude breit. Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Camping-Saison. In der Kleinstadt können Outdoor-Freunde wieder direkt „An der Havel“ ihr Zelt aufschlagen. Das wissen vor allem die 60 Dauercamper zu schätzen, die jedes hierher Jahr kommen. Auch immer mehr Neulinge zieht es auf den Platz von Michael Görsch. Mein Kollege Jens Wegener war vor Ort und hat sich umgeschaut. Wer weiß, vielleicht schlägt auch er jetzt in seinem Urlaub ein Zelt an der Havel auf.
Vom Blick auf die Havel zum Blick auf die Tanzfläche. Tanzbegeisterte Havelländer schauen auf den österreichischen Ort Erl. Dort finden vom 26. bis 29. Mai die Europameisterschaften im Showtanz statt. 19 Tänzerinnen und Tänzer aus Dallgow-Döberitz sind dabei. Das Team der hiesigen „Tanz Sport Academy Allround“ hatte sich Ende März in der Disziplin Allround Dance bei den German Open 2022 in Castrop-Rauxel gegen starke Konkurrenz aus ganz Deutschland durchgesetzt und konnte sich das Ticket für die Titelkämpfe auf europäischer Ebene sichern. Jetzt heißt es also Daumendrücken!
Ich wäre ja am liebsten dabei. Allein den grazilen Tänzern zuzusehen, ist doch einfach herrlich. Noch besser ist es natürlich, selbst zu tanzen. Aber dafür muss ich erst einmal üben. Vielleicht klappt das ja schon nächste Woche. Dann darf ich Tanzlehrerin Yvonne Bär aus Rathenow interviewen. Ich kann es kaum erwarten.
Zum Schluss muss ich noch eine Sache loswerden: Ich habe mich diese Woche mächtig geärgert. Unbekannte haben im Restaurant “Lumens” in Rathenow Gastronomie-Sonnenschirme und einen Stuhl zerschnitten. Inhaberin Ivonne Mertens ist entsetzt und viele andere sind es auch. Was geht in Menschen vor, die so etwas tun? Unbegreiflich!
Wir lassen uns dennoch nicht die Laune verderben. Das Wetter verwöhnt uns mit Sonnenschein und ich habe am Wochenende frei. Eine tolle Gelegenheit, im Garten von Petra und Norbert Skilandat in Rathenow auf Entdeckungsreise zu gehen. Das Paar nimmt an der Aktion “Offene Gärten” teil. Und am Abend lockt der Rathenower Fightclub mit einem sportlichen Highlight: Ein Muay-Thai-Kampf um die deutsche Meisterschaft. Auf geht’s!
Ihre Christin Schmidt
Redakteurin MAZ Westhavelländer
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: christin.schmidt@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Restaurant, Touristinfo oder Kletterturm: Die Ideen für Rathenows Wasserturm
Großübung in Friesack aller Wehren aus dem Havelland
Nauen: Katholische Gemeinde Nauen-Brieselang gegründet
Ketzin: Neuer Wohnkomplex ist schon ausgebucht
Nauen: Forderung nach weiterer städtischer Grundschule
Rathenow: Pflanztag zum Saisonstart im Gambischen Garten im Optikpark Rathenow
Rathenow: Pläne für den Wohnpark am Körgraben werden vorgestellt
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 111,7 (Vortag: 149,4). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 224,0. Es sind keine Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden. Niemand starb im Landkreis mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 1025. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 34.300. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 2,29.
In Brandenburg sind aktuell 2,0 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 176 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 14 in intensivmedizinischer Betreuung, 9 müssen beatmet werden.
Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 204,4, für Oberhavel bei 262,3, für Brandenburg an der Havel bei 254,0 und für Potsdam-Mittelmark bei 303,3. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 271,3. Für Spandau wird ein Wert von 197,2 angegeben.
Menschen aus dem Havelland

Rekord in Falkensee: Bürgermeister begrüßt 45.000. Einwohnerin
Elstal: Wie behinderte Menschen Karls Erlebnis-Dorf erleben
In der Stadthalle Falkensee starten die Jugendfeiern vom Freidenkerbund
Rathenow: Schollener Malerin zeigt Naturbilder im Kulturzentrum
Sie leitet jetzt die Grundschule in Wustermark
Bützer: Hardy Schramm kehrt nach 20 Jahren in die Heimat zurück
Illusionsmaler Enrico Lein begeistert Rathenow auf dem Märkischen Platz
Wachow: Wie Gundel Schulz die Dorfgeschichte gerettet hat
MAZ-Fotorätsel der Woche

Was hat es mit diesem Objekt auf sich? (Foto: Christin Schmidt)
Was hat es mit diesem Objekt auf sich? (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses silberne Objekt? Wo steht es und warum steht es dort? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 23. Mai 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 27. Mai direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Die Pelikan von Hans Klakow in Potsdam. (Foto: Marlies Schnaibel)
Die Pelikan von Hans Klakow in Potsdam. (Foto: Marlies Schnaibel)
Die Pelikane stehen auf dem Hof der ehemaligen Ernst-Thälmann-Schule in Falkensee” - so schreiben einige Leser auf das Fotorätsel vor einer Woche. Fast richtig! Denn dort steht auch so eine Figur. Die abgebildeten Pelikane sind jedoch auf der Potsdamer Freundschaftsinsel zu finden. Der in Brieselang lebende Bildhauer Hans Klakow (1899 bis 1993) hatte sie in den 50er Jahren geschaffen. Die Figur war so gefragt, dass es nach der Potsdamer Bronzearbeit noch einen Zweitguss für Falkensee gab. Die Falkenseer Pelikane stehen auf der Denkmalliste des Kreises Havelland.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Eisenbahnwelten in Kleßen (Foto: Ulrich Hansbuer)
Eisenbahnwelten in Kleßen (Foto: Ulrich Hansbuer)
Nicht nur, wenn ein internationale Musuemstag lockt, ist das Spielzeugmuseum Kleßen einen Besuch wert. Das sagt MAZ-Reporter Ulrich Hansbuer nach seinem Aufenthalt in dem Haveldorf. Der Kunsthistoriker Hahn erzählt hier Besuchern, dass die langjährigen Spielzeugsammler Hans-Jürgen Thiedig und Claus-Peter Jörger aus Berlin diese Sammlung aus den letzten 150 Jahren vor 15 Jahren hier zusammengetragen haben, dass die Modelleisenbahn Deutschlands Lieblingsspielzeug Nummer eins..
Und dann stellte er die Frage, die er immer stellt, wenn er Besucher durch das alte Schulgebäude von Kleßen führt: „Und: Haben Sie schon eines Ihrer Lieblingsspielzeuge entdeckt?“ Und die Antworten sind meist immer gleich, hat er die Erfahrung gemacht. Das Spielzeugmuseum in der Nähe von Friesack lebt gerade auch von den Erinnerungen seiner Besucher. Das Spielzeugmuseum im Havelland zeigt auch eine andere „Welt des Spielens” als die der heutigen, elektronisch geprägten Kindheit und spricht die Sinne und Gefühle von allen Generationen an.
Wenn die Großeltern mit den Enkeln das Museum besucht, da seien dann beide Generationen von den Exponaten gefesselt. Historische Ausstellungsstücke des Museums sind Zeitzeugen, Spiegel und Dokumente ihrer Epoche und der Gesellschaft.
Spielzeugmuseum Kleßen . (Foto: Ulrich Hansbuer)
Spielzeugmuseum Kleßen . (Foto: Ulrich Hansbuer)
Die Puppen, Puppenstuben, Kaufläden und Miniküchen in der Ausstellung spiegeln die Spiel- und Erziehungswelt von Mädchen zwischen 1830 und 1920 wider. Und was für die Mädchen die Puppenstube, war für die Jungen Dampfmaschine und Eisenbahn. In der zweiten Etage lässt Hahn für die Besucher eine große Spur-0-Anlage mit Zügen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts fahren. Jede Woche wird die Anlage von Eckhard Reuter, einem der Freiwilligen im Museum, ohne die nichts läuft, gewartet und gepflegt. Der Fliegende Hamburger wird über die Gleise geschickt, der Zug, der früher fast schneller als der ICE heute an Friesack vorbeifuhr. In Kleßen fährt er noch - im zweiten Stock des alten Schulgebäudes auf der Anlage.
Zu sehen ist das alles in Kleßen mittwochs bis sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr.
Schnappschuss der Woche

Havelansicht.
Havelansicht.
Parey bei Hohennauen an der Havel ist von einem Himmel bekrönt, der den Betrachter erfreut. Kay Harzmann hielt die Wasser-Wolken-Idylle fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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