Havelländer mit Hilfsaktion für Ukraine ++++ Wahlkampfkrimi in Rathenow +++ Security an Nauener Schule

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
gerne wäre ich Ihnen an dieser Stelle mit guten Nachrichten und heiterer Aufmunterung zum Wochenende gekommen. Aber der Krieg in der Ukraine bestimmt unser Denken und Fühlen. Doch es gibt sie: die guten Nachrichten in den schlechten. Und da denke ich an den Ruck, der durch die Gesellschaft geht, es ist ein Ruck der Solidarität. Der Begriff hat auf einmal überhaupt nichts Angestaubtes mehr, er ist tagesaktuell. Und so freue ich mich und bin gerührt, wenn ich sehe, wie Havelländer ihre Erstarrung ganz schnell überwunden haben und Hilfe organisieren. Das reicht von vielen Privatinitiativen über Vereine bis zu Verwaltungen und Geschäftsleuten. Alle haben schnell begonnen, Hilfe zu organisieren oder sich auf die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen vorzubereiten. Und so wünsche ich dem Ukrainer Igor Yakymenko, der in Stölln lebt, alles Gute bei seiner Hilfsfahrt in die alte Heimat. Und so freue ich mich, dass die Stadt Falkensee und der Landkreis Havelland sofort nach Unterbringungsmöglichkeiten suchen. Und ich freue mich auf das Benefizkonzert, das die ukrainische Geigerin Sonja Godowska in Falkensee geben wird. Die Welle der Hilfsbereitschaft und Geschlossenheit zu sehen und ein Teil von ihr zu sein, das tut gut.
Die Berichte über dieses Thema bewegen auch uns Redakteure sehr und gehen ans Herz. Da ist es manchmal nicht einfach, die Balance zu anderen Themen zu halten. Das geht noch am leichtesten, wenn es besonders wichtige Dinge sind, über die wir schreiben. So wie die Bürgermeisterwahl am Sonntag in Rathenow. Der Begriff “Wahlkrimi” ist nicht zu weit hergeholt, denn hier treten eine Frau und fünf Männer an, die einiges zu sagen haben. Man könnte sagen, vier Politprofis und zwei Außenseiter. Keine leichte Entscheidung für die Rathenower. Die MAZ hat das Kandidatensextett in den vergangenen Wochen vorgestellt, befragt und begleitet. Und die Bewerber im Wahlforum aufeinander treffen lassen. Am Sonntag werden die Kollegen die Wahl ab 8 Uhr hautnah begleiten, mehr lesen Sie dann aktuell auf www.maz-online.de/Lokales/Havelland.
Bleiben Sie neugierig und gesund und hilfsbereit.
Mit besten Grüßen
Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Dallgow: Lastwagen voller Hilfsgüter startet Richtung Ukraine
Stölln: Igor Yakymenko fährt Hilfstransport in die Ukraine
Elstal: Karls startet besondere Hilfsaktion für die Ukraine
Havelländer wollen helfen: Erste Spenden für Kriegsflüchtlinge aus Ukraine
Rathenower Optikpark richtet Sammelstelle für die Ukraine ein
Havelland bereitet sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine vor
Putin, Schröder und die SPD: So stehen Sozialdemokraten im Havelland zum Altkanzler
Abriss verhindert: „Stübing-Villa“ in Falkensee soll nun Notunterkunft für Ukraine-Flüchtlinge werden
Forum zur Rathenower Bürgermeisterwahl: So haben sich die Kandidaten geschlagen
Falkensee: Kritik an Baumfällung an der L201
Drogen in Rathenow: Die Jugend spricht Klartext und will endlich Antworten
Nach Gewalt-Vorfall: Nauener Arco-Schule bekommt Security
Stadtverordnete in Rathenow ergreifen Initiative für Kreißsaal oder Geburtshaus
Die Corona-Lage im Havelland

Der Inzidenzwert für den Landkreis Havelland lag am Donnerstag bei 989,7 und ist damit wieder leicht im Vergleich zum Vortag gestiegen. Brandenburgweit lag die Inzidenzzahl am Dienstag bei 1423,6. Den höchsten Wert hat die Stadt Brandenburg mit derzeit 2588,8. Im Havelland sind am Donnerstag weitere 457 Corona-Fälle bekannt geworden. Landesweit sind binnen 24 Stunden 7699 weitere Covid-19-Fälle hinzugekommen. Aktuell gibt es demnach nach Angaben der Landesregierung 30 694 Havelländer, die an Covid-19 erkrankt sind. Ein weiterer Havelländer ist an oder mit Corona verstorben. Damit zählt der Landkreis seit Ausbruch der Pandemie vor rund zwei Jahren 247 Menschen, die dieser gefährlichen Krankheit erlagen.
So sieht es in den Nachbar-Kreisen aus: Die Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark lag am Donnerstag bei 1137,4, in Ostprignitz-Ruppin bei 1696,2, in Oberhavel bei 1512,4 und in der Stadt Potsdam bei 1158,1. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt landesweit bei 7,63. 
Menschen aus dem Havelland

Das ist die Katzenfrau von Nauen
Leute, Leute: Nada Alrabee Shikhony unterstützt die B89 in Falkensee
Die Frau für alle Fälle im Rathenower Förderverein Heimatmuseum
Rathenows Carnevalisten lassen Prunksitzungen im Frühjahr steigen
Falkensee: Warum Helge Lengwenath seine Gitarren selbst baut
Paretz: das Architektenleben von Volker Donath
MAZ-Fotorätsel der Woche

Haben Sie sie erkannt, die Fenster an der Wasserseite der alten Mühle am Rathenower Schwedendamm. Seit 1991 produziert die Haferflockenmühle nicht mehr. Das Zweigwerk brannte am 7. August 1996 völlig nieder. Nach dem Zuschlag 2003 für die Landesgartenschau konnte das Mühlengebäude und der Zellenspeicher des Hauptwerks aber saniert, umgebaut und am 28. Dezember 2005 übergeben werden. Heute beherbergt das Gebäude einen Standort der Kreismusikschule und bietet hier neben etlichen Unterrichtsräumen auch einen Saal für Auftritte. Zudem ist die Mühle auch Bürogebäude für das Team des Rathenower Optikparks. Aus dem Stadtbild ist das alterwürdige Gebäude jedenfalls nicht wegzudenken
Wo tickt diese Uhr? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo tickt diese Uhr? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird das Haus, zu dem diese Fenster gehören. Wissen Sie, wo es steht? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 7. März 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 11. März direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Die alte Mühle in Rathenow (Foto: Christin Schmidt)
Die alte Mühle in Rathenow (Foto: Christin Schmidt)
Na, haben Sie sie erkannt, die Fenster der Wasserfront der alten Mühle am Rathenower Schwedendamm?  Seit 1991 produziert die Haferflockenmühle nicht mehr. Das Zweigwerk brannte am 7. August 1996 völlig nieder. Nach dem Zuschlag 2003 für die Landesgartenschau konnten aber das Mühlengebäude und der Zellenspeicher des Hauptwerks saniert, umgebaut und am 28. Dezember 2005 übergeben werden. Heute beherbergt die Mühle einen Standort der Kreismusikschule - wo früher Hafer gemahlen wurde, wird nun also musiziert. Neben zahlreichen Unterrichtsräumen bietet das Gebäude auch einen Saal, in dem regelmäßig Vorspiele und Konzerte stattfinden. Außerdem ist die Mühle das Zuhause des Optikpark-Teams, das hier seine Büros hat. Der Backsteinbau ist ohne Zweifel eines der markantesten Gebäude Rathenows.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Yoga kann helfen. (Foto: privat)
Yoga kann helfen. (Foto: privat)
Es sind verrückte Zeiten. Angesichts der beängstigenden Schlagzeilen dieser Tage und der ohnehin schon seit zwei Jahren angespannten Situation, fällt es vielen Menschen immer schwerer, innere Ruhe zu bewahren und sich nicht stressen zu lassen. Kleine Rituale können dabei helfen, denn was nützt es am Ende, wenn wir alle nur noch gestresst und ängstlich durch die Welt hetzen? MAZ-Redakteurin Christin Schmidt hat nach Antworten gesucht.
Lange Spaziergänge durch die havelländischen Wälder sind eine gute Möglichkeit, Stress abzubauen. Auch Restaurantbesuche mit Freunden können helfen, Alltagssorgen zu vergessen, und natürlich Sport. Wer dafür die eigenen vier Wände nicht verlassen kann oder möchte, findet auch hier zu sich.
Zum Beispiel mit einer Runde Yoga auf dem Wohnzimmerteppich. Das kann man selbst im Homeoffice in die Mittagspause integrieren. Es gibt also keine Ausreden mehr, sich vor einer kleinen Runde Sport und Seelen-Wellness zu drücken. Und das Beste, man muss keine besonderen Voraussetzungen mitbringen. Weder muss man besonders gelenkig noch stark oder ausdauernd sein. Vielmehr geht es darum, mit einfachen Übungen und im Rhythmus des eignen Atems seinem Körper und seinem Geist eine Auszeit zu gönnen. Mal an nichts denken, sich nur auf die Bewegungen und den Atem konzentrieren.
Wer noch keine Erfahrung hat, ist natürlich gut beraten, sich zunächst im Fitnessstudio oder in einem der vielen Yoga-Kurs in der Stadt anleiten zu lassen. Erfahrene Lehrer gibt es in Rathenow jede Menge. Wichtig ist, dass die Chemie stimmt. So wie es unterschiedliche Yoga-Stile gibt – von dynamisch und schweißtreibend bis zu ruhig und entspannend – gibt es auch unterschiedliche Yoga-Lehrer. Eine Schnupperstunde hilft dabei, den richtigen Kurs und den passenden Yogi zu finden.
Wem das Dehnen und das Halten der Posen in der Gruppe nichts ist, der kann ebenso gut seine Matte im eigenen Wohnzimmer ausrollen. Mit ein paar Vorkenntnissen kann sich jeder eigene Übungsabfolgen ausdenken oder man lässt sich von den unzähligen Angeboten auf YouTube inspirieren. I
Übrigens, wer neben den reinen Übungen auch Wert auf eine tolle Kulisse legt, die dazu einlädt sich wegzuträumen, dem dürfte der YouTube-Kanal „Boho Beautiful“ gefallen. Na dann: Om!
Schnappschuss der Woche

Bei Mögelin.
Bei Mögelin.
Die Tage werden wieder länger, die Sonne lugt immer häufiger hervor, wenn sie es schafft, sich durch die Wolkendecke zu kämpfen. Bald schon werden Wanderer und Erholungssuchende am Biwakplatz in Mögelin verweilen und die Aussicht genießen, meint Margit Semmler-Grade zu ihrem Foto.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, (gerne aus ganz ungefährlichen Situationen), den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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