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Große Pläne für Ketzin +++ Bahnwechsel beim RE 4 +++ Riesenbrille in Rathenow +++velland - Ausgabe #64

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
ich habe richtig gute Laune. Ja, auch weil der Wonnemonat Mai vor der Tür steht, aber vor allem, weil die Kollegen in dieser Woche mal wieder so gut drauf waren. Am Donnerstag erhellte mein Kollege Olaf Scholz zum Feierabend die Stimmung mit folgendem Spruch: “Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.” Mein Kollege Sebastian Morgner musste dabei natürlich gleich an Schnitzel denken und das kommt dieser Tage natürlich nicht ohne Spargel auf den Teller.
Lieben Sie das Edelgemüse auch so sehr? Ich esse es ja am liebsten leicht angebraten mit Rührei und frischen Kräutern. Oder als Spargelsuppe nach Mamas Art. In Ketzin ist Spargel sicher auch der Renner. Thema Nummer Eins ist hier aber derzeit der neue Marktplatz. Die Ketziner können dessen Fertigstellung kaum erwarten. Eine große Fischgräte aus Holz oder Metall als Wahrzeichen könnte schon bald auf dem Marktplatz der Havelstadt stehen.
Vielleicht könnte in der Nachbarschaft sogar ein Café den Namen des Wahrzeichens tragen. Das sind einige der Ideen, die der Ketziner Eike Pritzkow am Montagabend in der Bauausschusssitzung preisgab, als er sein Konzept zur Neugestaltung des Marktplatzes präsentierte. Ich bin gespannt. 
Von der Havelstadt Ketzin in die Stadt der Optik. In Rathenow haben MAP-Auszubildende im ersten Lehrjahr ein besonderes Werkstück geschaffen, das seit Mittwoch im Rathenower Optikpark zu sehen ist: Eine Riesenbrille, mit der für Frieden in der Welt geworben werden soll. Tradition verbindet sich also mit einem aktuellen Thema.
Um das Thema Optik ging es auch am vergangenen Montag beim Optik-Stammtisch. Der gebürtige Rathenower Justus Eichstädt, Professor für Augenoptik und Optische Gerätetechnik an der Technischen Hochschule Brandenburg hat sich mit dieser Veranstaltung einen Wunsch erfüllt. Montagabend lud er zum ersten Optik-Stammtisch in der Kreisstadt und traf damit einen Nerv. Ich war dabei und kann Ihnen sagen, es war spannend und interessant. 
Spannend wird es auch am Sonntag in Pausin. Dort wird der Hahn gesucht, der am schönsten kräht. Was für ein Spaß! Meine Eltern haben ja auch jede Menge Hühner und einen prächtigen Hahn. Ich bin mir sicher, ihr Exemplar ist für die Pausiner echte Konkurrenz. Das hat auch mit der besonderen Pflege zu tun. Ich verrate Ihnen hier mal ganz unter uns, mein Vater bringt seine Hühner sogar jeden Abend ins “Bett”. Aber verraten Sie das bitte nicht weiter!
Ich wünsche Ihnen jetzt einen sonnigen Start in den Mai und lassen Sie sich den Spargel schmecken!
Ihre Christin Schmidt
Redakteurin MAZ Westhavelländer
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: christin.schmidt@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Rathenow: DB Regio übernimmt Betrieb der Bahnlinie von Rathenow nach Berlin
Ketzin: So sieht es jetzt im Wohnquartier an der Baumschulwiese aus
Von Holzbrille bis 3D-Druck: Erster Optik-Stammtisch in Rathenow begeistert
Rathenow: Riesenbrille wirbt für den Frieden
Falkensee: Aus Vision des TSV soll feste „Turn- und Freizeitwelt“ werden
Großübung in Rathenow: Verkippte Salzsäure an Bürgelschule
Nauen: Solarpark bei Tietzow abgelehnt
Ketziner Europaschule: Anbau oder Aufstocken
Schönwalde-Glien: Ein neue Rotbuche für den Ort am „Tag des Baumes“
Sielmann-Schule Milow: Laptops und Tablets
Die Corona-Lage im Havelland

Impfstellen im Havelland schließen Ende der Woche
Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland beträgt am Donnerstag 415,9 (Vortag: 419,6). Der landesweite Durchschnittswert liegt bei 616,9. Es sind 168 Neuerkrankungen vom Gesundheitsministerium für das Havelland gemeldet worden. Zwei Menschen starben im Landkreis mit oder an dem Coronavirus.
Insgesamt belief sich die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 3360. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 60.800. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsrate beträgt 4,54.
In Brandenburg sind aktuell 5,0 Prozent der maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte. Aktuell werden 435 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 35 in intensivmedizinischer Betreuung, hiervon müssen 28 beatmet werden.
Ein Blick in die Nachbarkreise: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Ostprignitz-Ruppin liegt bei 509,1, für Oberhavel bei 709,5, für Brandenburg an der Havel bei 441,4 und für Potsdam-Mittelmark bei 537,7. Die Landeshauptstadt Potsdam meldet 710,6. Für Spandau wird ein Wert von 309,1 angegeben
Menschen aus dem Havelland

Falkensee: Gartenstädter haben entschieden – „Döner Haus“ gewinnt Abstimmung
Seeblick: Patrick Höffler zum Bürgermeister gewählt
Falkensee: Pflanzenbörse im Gutspark ist großer Erfolg
Was Havelländer ins nördlichste Fischerdorf der Welt zieht
17. Ketziner Radwandertag mit über 40 Mitradelnden
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo steht dieses Haus? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo steht dieses Haus? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Haus. Wo steht es? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 2. Mai 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 6. Mai direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Turnerin auf dem Platz der Jugend (Foto: Christin Schmidt)
Turnerin auf dem Platz der Jugend (Foto: Christin Schmidt)
Haben Sie sie erkannt, die Turnerin, die auf dem Platz der Jugend in Rathenow ihren Reifen gen Himmel reckt? Seit mehr als 50 Jahren steht sie schon hier. Erschaffen hat die Bronzefigur “Turnerin mit Reifen” 1969 der deutsche Bildhauer Herbert Burschik. Wer vom Stadtzentrum in Richtung Haveltorkino fährt, kommt an der sportlichen Dame vorbei. Früher stand in ihrem Rücken noch die Altstadt Schule, heute stehen dort neue Wohnhäuser.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Oldtimer in der Halle von Bienenfarm. (Foto: Ulrich Hansbuer)
Oldtimer in der Halle von Bienenfarm. (Foto: Ulrich Hansbuer)
Auf dem Flugplatz Bienenfarm wird gearbeitet. Die Start- und Landebahn wurde um 50 Meter nach Süden verschoben. „Wir sanieren dort“, erzählt Flugplatz-Betreiber Alexander Stendel. MAZ-Reporter Ulrich Hansbuer hat sich mit ihm unterhalten und weiß, wann der Flugplatz sich wieder für die Besucher öffnet.
Aufgrund der Arbeiten beginnt die Veranstaltungssaison in Bienenfarm nicht wie üblich mit dem „Ausmotten im April“, sondern mit dem großen Blaulichttreffen am 21. Mai. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein European Police Car Unit und den Feuerwehren der umliegenden Gemeinden und aus Berlin, die ihre alten „Feuerwehr Oldtimer-Schätze“ ausführen, wird vornehmlich am Boden geblieben und ein Fahrzeugtreffen der besonderen Art gezeigt. Der Flugplatz rechnet mit bis zu 150 Ausstellungs-Fahrzeugen aus dem Blaulichtbereich, auch zwei Helikopter werden vor Ort sein. „Es wird noch größer werden als in den vergangenen Jahren, weil es sich in der Szene rumgesprochen hat“, erklärt Alexander Stendel.
Im Mittelpunkt des Treffens am 21. Mai stehen Einsatzfahrzeuge von Polizei- und Feuerwehr – sei es als Oldtimer-Polizeiauto oder modernes Feuerwehr-Löschfahrzeug. Und die freiwilligen Feuerwehren von Falkensee bis Friesack stellen sich vor. „Die ganze Familie kommt bei Löschübungen, Rundfahrten oder auf der Hüpfburg auf ihre Kosten“, so die Organisatoren. Des Weiteren präsentieren sich Organisationen wie die DLRG oder das Deutsche Rote Kreuz mit eigenen Fuhrparks und der ADAC ist mit seinem Überschlagssimulator vor Ort.
„Mittlerweile ist Bienenfarm als Oldtimer-Flugplatz auch als Touristenziel bekannt“, sagt Stendel, der sich über die steigende Besucherzahlen freut. Historische Flugzeuge aus den 1930er- bis in die 1950er Jahren, die man nicht nur anschauen kann, sondern die allesamt flugfähig sind und regelmäßig in die Luft gehen, sind zu besichtigen. In dem Quax-Hangar gibt es von offenen Doppeldeckern über historische Reiseflugzeuge bis zu 600 PS starke Militärtrainern die ganze Palette der Fliegerei zu sehen.
In den Führungen durch den neuen Hangar wird in kleinen, familiären Gruppen die alte Technik erklärt, erlaubt ist auch ein Blick ins Cockpit. Erzählt werden spannende Hintergrundgeschichten von den Einsatzbereichen der ausgestellten Flugzeuge.
Und geflogen wird auch bald: dann auf der neuen Start- und Landebahn auf neuem Gras.
Und hier ein Ausblick für die Flugzeugfreunde auf Veranstaltungen am Flugplatz Bienenfarm: Blaulichttreffen am 21. Mai, Ostblock Fly-In vom 10. bis 12. Juni, Stearman & Friends vom 1. bis 3. Juli, LeiseQuax Segelflugwoche vom 4. bis 10. Juli, Himmel & Erde vom 16. bis 18. September.
Schnappschuss der Woche

Lichtblick. (Foto: Kay Harzmann)
Lichtblick. (Foto: Kay Harzmann)
Das Frühlingswetter macht solche magischen Momente möglich. Kay Harzman hielt diesen Lichtblick in Rathenow fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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