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Getötete Priorterin in Heimat beerdigt ++ Falkenseer Sportler werden laut ++ L20-Vollsperrung sorgt für Angst

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen bei unserem dieswöchigen Newsletter “Wir im Havelland”. Am Ende einer vermeintlich kurzen Woche ist unsere Mail dennoch prall gefüllt mit vielen Nachrichten, Aufregern aber auch schönen Meldungen quer aus dem Havelland.
Es ist manchmal ein hartes Brot als Redakteur, die richtigen Worte zu finden, wenn einem doch die Worte fehlen. So in etwa erging es in dieser Woche meinem Kollegen Jens Wegener, als er mit der Schwester von Lucille Heppner zusammensaß. Liebevoll berichtete Manuela Vollbrecht dabei über die 42-jährige gebürtige Priorterin, die zu den vier Opfern zählt, die vor rund zwei Wochen im Oberlinhaus in Potsdam auf schreckliche Weise getötet wurde. Eine Wahnsinnstat, die ganz Deutschland erschütterte und die damit auch bei uns im Havelland angekommen ist. Denn hier fand die zweifache Mutter vor wenigen Tagen ihre letzte Ruhe. Ihre Lebensgeschichte durften wir aufschreiben, auch um der jungen Frau, die auf so schreckliche Weise ums Leben kam, eine Erinnerung zu setzen. Wie dabei zu lesen ist, wurde Lucille Heppner schon im Jahr 2013 - ebenfalls völlig unschuldig - aus ihrem bis dahin gewohnten Leben gerissen. Eine bewegende Geschichte, für die es eben wahrlich schwer ist, die passenden Worte zu finden.
Bewegt hat mich in dieser Woche auch die Einweihung des Faberwegs in Falkensee. Auch der Hintergrund dieser Geschichte ist ein schmerzlicher. Denn gewidmet ist der Straßenname dem Ehepaar Faber aus Falkensee, welches im Januar 2016 einem Selbstmordanschlag im türkischen Istanbul zum Opfer fiel und ums Leben kam. Marianne und Rüdiger Faber waren in der Stadt bekannt, geachtet und sehr gemocht. Nicht zuletzt, weil sie sich über Jahre hinweg engagiert und eingesetzt und damit auch Spuren hinterlassen haben. Ihr Ansehen und ihre Erinnerung wird seit Dienstag nun auch durch den Faberweg im Herzen Falkensees weiter getragen. Für die Familie schließt sich damit ein Kreis.
Wie schlage ich nun den Bogen für eine stimmungsvolle Überleitung? Schwierig, schwierig. Ich belasse es daher mit herzlichen Grüßen aus der MAZ-Redaktion und wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen unserer Lektüre. Kommen Sie gut ins Wochenende und über die nächste Woche und vor allem - bleiben Sie gesund und munter,
es grüßt sie herzlichst
Nadine Bieneck
Haben Sie ein Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: nadine.bieneck@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Schreckenstat im Oberlinhaus: Getötete Priorterin hatte noch so viel Lebenswillen   
Falkensee: Mehrere hundert Sportler bei Kundgebung - Bürgermeister fehlt
Bützer: Große Bestürzung bundesweit nach Schweinetragödie
Hoppenrade: Baustart für Gehweg an der Ortsdurchfahrt
Dallgow/Falkensee: L 20-Brücke über die Gleise muss gesperrt werden
Priort: Mail-Account des Ortsvorstehers von Hackern geknackt
Falkensee: Ein letzter schwerer Gang -
 Faberweg erinnert an Terroropfer
Seeburg: L20-Bauarbeiten - „Habe Angst vor dieser Sperrung!“
Falkensee: Raddiebstähle am Bahnhof sorgen für Ärger
Paulinenaue: Mehr als 100 Wohnungen - Planungen für neue Ortsmitte
Wustermarker hängen „Girlande der Schande“ auf
Falkensee: Abläufe im Grünflächenamt sollen überprüft werden
Nauen: Straßenlampen extrem störanfällig
Grütz: Investoren aus Leipzig stellen Feriendorf-Pläne vor
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Aufreger der Woche: Vandalismus im Havelland

Seeburg: Unbekannte Täter zerstören Bodenbelag der Havellandhalle – sechsstelliger Schaden
Elstal: Vandalismus auf Sportplatz - Schock beim ESV Lok
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Die Corona-Lage im Havelland

Trotz Aufhebung der Notbremse gelten weiterhin bestimmte Hygieneregeln. (Foto: DPA)
Trotz Aufhebung der Notbremse gelten weiterhin bestimmte Hygieneregeln. (Foto: DPA)
Auch am Donnerstag lag der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Havelland mit 69,9 deutlich unter dem Schwellenwert von 100. Für den heutigen Freitag liegen die Daten noch nicht vor. Klar ist dennoch: Ab heute gelten im Havelland gelockerte Regeln, die Corona-Notbremse ist im Kreis vorerst aufgehoben, nachdem sie inzwischen seit dem 7. Mai dauerhaft unter 100 liegt.
Weiterhin gelten jedoch die Beschränkungen, die in der Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg festgelegt sind. Was genau im Havelland nun wieder erlaubt ist und was nicht, die Erleichterungen beim Einkaufen, für Sporttreibende und für private Treffen und vieles mehr, das haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengetragen.
In Betrieb bleiben trotz sinkender Zahlen dennoch die Corona-Testzentren und vorerst auch die Impfzentren in Rathenow und Falkensee. Für die hat der Landkreis lange gekämpft. Wie lange sie konkret geöffnet bleiben? Glaubt man dem jüngsten Brandenburger Impfgipfel, dann bis mindestens zum 31. Juli. Wie wir in der Vergangenheit aber auch schon gelernt haben, kann sich diese Festlegung auch schnell wieder ändern. Nach MAZ-Informationen fährt zumindest das Falkenseer Impfzentrum nach wie vor nicht auf Volllast. Der Grund ist simpel: Nach wie vor fehlt es an Impfstoff.
Abschied in Dallgow-Döberitz. (Foto: Leonie Mikulla)
Abschied in Dallgow-Döberitz. (Foto: Leonie Mikulla)
Dass die dritte Welle langsam ihrem Ende zu geht, dafür gibt es dennoch das ein oder andere Anzeichen. So verabschiedete die Gemeinde Dallgow-Döberitz kürzlich die Soldaten der Bundeswehr, die das Testzentrum im Ort in den vergangenen Wochen unterstützt haben. Seit 7. April hatten Christopher Varga, Jens Hellwig und Albian Aliuin Dallgow-Döberitz mit angepackt, wodurch die Angebotszeiten des Testzentrums deutlich erweitert werden konnten. Statt um 14 Uhr öffnete das Zentrum bereits um 10 Uhr sowie an den Samstagen. Fast 2000 von den insgesamt über 3500 durchgeführten Tests haben die drei Soldaten durchgeführt, die regulär sonst im Logistikbataillon der Bundeswehr in Beelitz im Einsatz sind. Sie verließen das Havelland mit einem weinenden Auge: „Wir haben das als sehr positiv erlebt. Uns wurde mehrfach gedankt und es gab keine Probleme“, sagte Albian Aliu beim Abschied. Der Betrieb des Dallgower Testzentrums läuft natürlich weiter. Er wird nun von freiwilligen Helfern abgesichert.
Zum Abschluss unseres Corona-Infoblocks seien wie immer die aktuellen Zahlen aus dem Havelland genannt: Geknackt wurde im Kreis in dieser Woche die 6000er-Zahl an Erkrankten. 21 neue Positivfälle wurden am gestrigen Donnerstag vermeldet. Insgesamt gibt es damit seit Ausbruch der Pandemie im Havelland 6054 Coronainfizierte. 179 Havelländer sind in den 14 Monaten an oder mit dem Virus verstorben.
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Menschen aus dem Havelland

Kienberg: Alexander Schmunk gehört seit 40 Jahren zur Feuerwehr
Rathenow: Veronika Fölster baut ihren Chor im Computer zusammen
Stechow/Ferchesar: Fluglehrerin Janina Rall lehrt über dem Havelland
Rathenow: Onkel Ho’s Tiertaxi  ist für Fiffi & Co. da
Rathenow: David Wenzel holt 1,04 Meter lange Hechtdame aus der Havel
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo befindet sich dieses Signet? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo befindet sich dieses Signet? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Heute geht es um dieses Gebäude im Havelland, in dem sich viele Menschen treffen, selbst in Corona-Zeiten, wenn auch aus anderem Grund. Also: Wo befindet sich dieses Signet? Eine Vogelwarte ist es nicht.
Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 17. Mai, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 21. Mai in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung vom 7. Mai 2021
Die Kulturmühle von Perwenitz. (Foto: Marlies Schnaibel)
Die Kulturmühle von Perwenitz. (Foto: Marlies Schnaibel)
Das Café nennt sich Silo, das Haus nennt sich Kulturmühle. In Perwenitz ist aus einer einstigen Getreidemühle ein Ort für Begegnung und Kultur geworden. Zumindest, wenn Corona den Machern der Mühle keinen Strich durch die Rechnung macht. Sollten die Bedingungen es wieder zulassen, dann ist das Café am Ortsrand wieder zu den Wochenenden geöffnet. Die für Mai geplante Ausstellung mit Arbeiten von Frauke Danzer ist verschoben, voraussichtlich auf den Juli oder August. Auch der Fachbereich Kunst des Falkenseer Lise-Meitner-Gymnasiums stellt sich vor, einen genauen Ausstellungstermin gibt es aber noch nicht. Dann zieht wieder Kultur ein in das dreigeschossige Backsteingebäude, das ab 1890 errichtet wurde und bis 1994 eine richtige Mühle war. Danach haben Gudrun Venter und Jürgen Hägele das Gebäude gekauft und sind von Berlin-Moabit nach Perwenitz gezogen. Seitdem setzen sie ihre Vision eines Kunst- und Kulturortes auf dem Lande um.
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Kulturelles Havelland

Sara Horwath hat ihren Stil gefunden. (Foto: Daggi Binder)
Sara Horwath hat ihren Stil gefunden. (Foto: Daggi Binder)
Starke Frauen – sie sind Mittelpunkt der Kunst von Sara Horwath und eine Quelle ihrer Inspiration. MAZ-Reporterin Leonie Mikulla hat sie besucht. Die Künstlerin aus Falkensee setzt die Frauen im erotischen Burlesque-Stil in Szene und erschafft dabei mal fantastisch, mal surreal und verspielt anmutende Welten. Aktuell läuft bis Ende Mai eine Auktion über die Website der Künstlerin, bei der einige ihrer Gemälde ersteigert werden können.
Burlesque habe ich früher immer Pin-Up genannt. Das ist eine schöne verspielte Welt. Man kann kleine Geschichten erzählen, so wie es auch auf der Bühne gemacht wird“, beschreibt Horwath den Reiz, den Burlesque künstlerisch auf sie ausübt. Sie entdeckte den Stil über einen Kalender im Buchladen und er ließ sie nicht mehr los. „Burlesque ist sehr dankbar und ergiebig. Da kann man viel reinstecken und wirklich gute Kunst mit machen“, sagt die Künstlerin. Als sie die Richtung für sich entdeckte, sei diese noch kaum bekannt gewesen. „Ich war da eine Vorreiterin, das kam ursprünglich aus den USA“, so Horwath.
Und der Stil hat es in sich – die Umsetzung fotorealistischer Zeichnungen erfordert viel technisches Know-How und ist sehr aufwendig. „Ich zeichne alles mit der Hand in Acryl, das machen nur noch wenige, denn der Computer hat vieles abgelöst“, erzählt Horwath. Sie eignete sich das notwendige Können während ihres Studiums an. Schon damals habe sie sich das meiste selbst beibringen müssen und im Rahmen ihres Diploms viele anatomische Zeichnungen angefertigt und sich mit der griechischen Antike auseinandergesetzt. Zu dieser Zeit habe sie außerdem mit burlesquen Illustrationen begonnen – und sich dies bis heute beibehalten.
Erotisches auf Bildern, Kalendern, Badetüchern. (Foto: Privat)
Erotisches auf Bildern, Kalendern, Badetüchern. (Foto: Privat)
Selbst aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, fasste sie schon mit 15 Jahren den Entschluss, neben der Schule an der heutigen Universität der Künste Kurse zu belegen. Einer Ausbildung zur Medien- und Vorlagenherstellerin schloss sich ein Design-Studium an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft an. 2004 erhielt sie dort als Jahrgangsbeste ihr Diplom.
„Das mit dem Geldverdienen mit der Kunst ist immer so eine Sache. Ich war von vorn herein auch darauf bedacht, dass die Kasse stimmt. Vielen Künstlern fällt die Selbstvermarktung schwer“, erzählt Horwath. „Man sagt, dass nur fünf Prozent von der Kunst leben können. Ich habe das geschafft und kann mich davon ernähren, wofür ich sehr dankbar bin.“ Dabei helfe ihr, dass sie viele unterschiedliche Standbeine habe: „Ich bin nicht nur festgelegt auf reine Bilder für die Wand. Neben etlichen schnellen Zeichnungen fertige ich im Schnitt pro Monat ein ausgereiftes Bild mit Details und Feinarbeit an. Das digitalisiere ich dann und biete verschiedene Merchandising-Artikel an.“ Einige der Abdrucke werden alljährlich für einen Kalender ausgewählt. Dazu findet man passende Bade- und Strandtücher sowie die Kunstauktion mit den Originalen.
Die Website der Künstlerin ist zu finden unter: www.sara-h.com.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Mathias Winterfeld ist auf Achse gegangen. (Foto: Christin Schmidt)
Mathias Winterfeld ist auf Achse gegangen. (Foto: Christin Schmidt)
Restaurantbesuche sind derzeit ein Luxus längst vergangener Zeiten. Etwas, was es früher einmal gab, in einem Leben vor Corona – so zumindest fühlt es sich nach über einem Jahr Pandemie-Alltag an, findet MAZ-Redakteurin Christin Schmidt. sie vermisst den gemütlichen Abend beim Italiener mit Freunden, Oliven satt, Wein und jeder Menge Lachen. Das wird wohl noch eine ganze Weile ein Wunschtraum bleiben, meint sie. Immerhin gibt es Hoffnung, dass an Pfingsten unter freiem Himmel auf den Terrassen der Lokale im Havelland gespeist werden kann – natürlich mit Abstand und allem, was inzwischen dazu gehört.
Um den Ofen nicht ganz ausstellen zu müssen und der Kundschaft zu zeigen, dass sie weiterhin da sind, haben sich in den letzten Monaten viele Gastronomen etwas einfallen lassen. Die einen haben Burger und Pommes zum Kunden geliefert, andere boten an, sich Pasta und Steak zu bestellen, abzuholen und zu Hause zu verspeisen. Einen von ihnen hat Christin Schmidt in Premnitz besucht.
Mathias Winterfeld, der Anfang 2020 den Gasthof Milow übernahm, ging noch einen Schritt weiter. Er hat sein Lokal um eine Zweigstelle erweitert. Bereits im ersten Lockdown kochte Winterfeld in einer mobilen Küche auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes in Premnitz. Hier serviert er Steak au four, Zanderfilet oder Quinoa-Taler – mit schnödem Imbiss hat das nichts zu tun.
Das Konzept geht auf. Nicht nur aus Premnitz, auch aus Milow, Rathenow und selbst aus Brandenburg/Havel kommen Hungrige zur Mittagszeit, um sich von Winterfeld bekochen zu lassen. Nur essen können sie nicht vor Ort. Zugegeben, das Fischfilet frisch auf dem Teller serviert zu bekommen, ist einfach etwas anderes. Klar ist auch, dass der Transport nicht dazu beiträgt, dass das Steak besser schmeckt, geschweige denn besser aussieht. Aber es ist immerhin ein sättigender Trost, der uns über die Zeit bis zur sehnlichst herbei gewünschten Wiedereröffnung der Gastronomie hinweg hilft.
Die mobile Küche des Gasthofs Milow auf dem Parkplatz des Edeka-Markts ist in der Woche von 11 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Vorerst allerdings nur noch bis Dienstag, denn ab Freitag kann Winterfeld wohl in seinem Gasthof Milow die Außengastronomie wieder öffnen. „Sollten die Zahlen wieder steigen und eine Schließung nötig sein, behalten wir uns aber vor, die mobile Küche in Premnitz wieder zu öffnen“, so der Gastronom.
Frischer Fisch aus der Region auf dem Falkenseer Frischemarkt. (Foto: Viktoria Kratz)
Frischer Fisch aus der Region auf dem Falkenseer Frischemarkt. (Foto: Viktoria Kratz)
Ebenfalls einen kulinarischen Tipp ausgemacht hat meine Kollegin Viktoria Kratz. Sie war in dieser Woche auf dem Frischemarkt in Falkensee unterwegs, der stets Dienstag und Donnerstag auf dem Vorplatz des Falkenseer Busbahnhofs von 8 bis 15 Uhr Halt macht. „Man sollte möglichst früh herkommen. Schnell sein, lohnt sich“, sagt Torsten Schwarz, der seine Fischspezialitäten seit zehn Jahren hier auf dem Frischemarkt verkauft. „Unsere Stammkunden haben unsere Wochenmarkt-Termine fest verinnerlicht und richten mittlerweile ihren Speiseplan danach aus“, verrät der 52-Jährige aus Brandenburg/Havel.
Und tatsächlich ist die Auslage der „Fischräucherei Schwarz“ vielseitig bestückt. „Aufgrund der Pandemie und der dadurch geschlossenen Gastronomie kaufen unsere Kunden besonders gern Frischfisch. So können sie sich die gute Qualität direkt nach Hause holen und speisen wie in einem Restaurant“, berichtet der Fischexperte.
Diese Auslage macht hungrig. (Foto: Viktoria Kratz)
Diese Auslage macht hungrig. (Foto: Viktoria Kratz)
Kunden erhalten bei ihm jedoch nicht nur den frischen Fisch, sondern auch Anregungen für die Zubereitung in der heimischen Küche. „Wir haben vor Ort immer einige Rezeptideen. Manche Kreationen stammen auch von Kunden, die wir selbst so gut fanden, dass wir sie einfach weitergeben müssen. Unsere Gäste sind sehr dankbar für die Tipps. Das kommt besonders bei jüngeren Leuten gut an“, verrät der Brandenburger.
Seine Frau Bianka hilft ihm beim Verkauf und fertigt darüber hinaus Salate und Räucherfischplatten an. „Was aus der Region verfügbar ist, beziehen wir natürlich auch von dort. Unsere Forellen und Saiblinge stammen beispielsweise aus einer regionalen Forellenzucht. Ansonsten kommt unser Fisch ganz frisch aus der Ostsee oder auch dem Nordatlantik“, sagt Torsten Schwarz.
In Falkensee gehen besonders die Fischbrötchen sozusagen weg wie warme Semmeln - oft als willkommener Snack in der Mittagspause. „Von Backfisch über Fischbulette bis hin zu Bismarckhering, wir haben alles da, was das Herz begehrt“, erzählt der Inhaber der Fischräucherei. Der Standort des Marktes nahe am Bahnhof sei ideal. „Dadurch besuchen uns sehr viele Menschen aus der Region", sagt Schwarz. Manche würden gar extra eine längere Anfahrt auf sich nehmen, um seine rollende Fischbude zu besuchen. Mit der ist Torsten Schwarz jeden Mittwoch außerdem auch in Schönwalde vor dem Edeka anzutreffen.
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Schnappschuss der Woche

Zur Tulpenselbsternte lädt dieses Feld in Ribbeck ein. (Foto: Nadine Bieneck)
Zur Tulpenselbsternte lädt dieses Feld in Ribbeck ein. (Foto: Nadine Bieneck)
Gesehen am Ortsausgang Ribbeck, direkt an der B5. Dort stehen aktuell zur Selbsternte Tulpen in den verschiedensten Farben in voller Blüte. Vor Ort gibt es eine Kasse des Vertrauens, an der das Entgelt für den gepflückten Blumenstrauß zu entrichten ist. Das Feld gehört zum Havellandhof Ribbeck.
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