Friedhofskapelle in Börnicke erinnert an "Christo" ++ Wer hat die fetzigste Schwalbe im Havelland? ++ MAZ-Fahrrradtour durchs Ländchen Rhinow

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Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
manch eine Woche vergeht gefühlt viel schneller als so manch andere. Schon wieder ist Freitag und ich begrüße Sie an dieser Stelle recht herzlich zu unserem topaktuellen Newsletter “Wir im Havelland”.
In dieser Woche geht es bei uns in der Redaktion ganz besonders rund. Unser Redaktionsleiter Sebastian Morgner und meine Kollegin Christin Schmidt aus dem Westhavelland erkunden mit dem Fahrrad das Ländchen Rhinow und seine vielen kleinen Dörfer. Am Mittwoch durfte ich eine Etappe mitradeln - ich kann Ihnen sagen, so nah war ich dem Bundesland Sachsen-Anhalt schon lange nicht mehr. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort waren herrlich, haben Spaß gemacht und viel Lust auch noch mehr Radstrecken mit der MAZ.
Sollen wir auch Ihre Heimatregion einmal mit dem Fahrrad erkunden? Kennen Sie einen besonders schönen Radweg für uns, wo lohnt sich ein Stopp für Begegnungen vor Ort? Lassen Sie es uns wissen (gern per E-Mail), denn wir haben Lust auf noch viel mehr Erkundungen im Havelland per Pedales. Und vielleicht kommen Sie ja auch selbst auf den Geschmack. Ich kann Ihnen sagen, Prietzen ist idyllisch, und Wolsier erst. Ach, und Gülpe, also in Gülpe kann man was erleben.
Ich wünsche einen guten Start ins Wochenende, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die Woche - bis nächsten Freitag, an dieser Stelle!
Herzliche Grüße
Nadine Bieneck
Stellvertretende Redaktionsleiterin Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: nadine.bieneck@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Havelland: Grundstücksmarktbericht - so viel kostet jetzt Wohneigentum
Havelland: OWA-Chef gibt Entwarnung - „Es droht keine Wasserknappheit“
Brieselang: Diese Investoren wollen ins Güterverkehrszentrum
Brieselang: Auseinandersetzung mit  belastetem Straßennamen
Rathenow: Darum bleibt im Krankenhaus eine Station ohne Patienten
Rathenow: Gaststätte und Pension „Zur Alten Stadtmauer“ macht Pause
Premnitz: Haltbare Lebensmittel und Kleidung - so wird im Apfeltal geholfen
Rathenow: Millioneninvestition - Außengelände der Weinbergschule wird saniert
Börnicke: Mit Verhüllungstaktik den Holzwürmern an den Kragen
Schönwalde-Glien: Die „Vereinshauptstadt“ im Havelland
Ketzin/Havel: So sieht die einstige Vorzeige-Sportanlage heute aus
Schönwalde-Glien: Erstmals beim „Stadtradeln“ dabei
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MAZ-Radtour 2021: Unterwegs im Ländchen Rhinow

Nadine Bieneck, Sebastian Morgner und Christin Schmidt (v.l.). (Foto: MAZ)
Nadine Bieneck, Sebastian Morgner und Christin Schmidt (v.l.). (Foto: MAZ)
Diese Woche geht es mal wieder rund bei uns, vor allem für meine Redaktionskollegen im Westhavelland. Redakteurin Christin Schmidt und Redaktionsleiter Sebastian Morgner erkunden täglich mit dem Rad alle Ecken des Ländchens Rhinow - und trafen dabei bereits jede Menge tolle Menschen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie lieben das Leben in ihren kleinen Dörfern. Und dort geht es mitnichten langweilig zu. Die ersten Etappenberichte gibt es nachfolgend, die noch ausstehenden können Sie auf www.maz-online.de/lokales/havelland nachlesen.
MAZ-Radtour 2021: Was die Menschen in Kiez und Strodehne bewegt
MAZ-Radtour 2021: Vom Touristenort Stölln ins Bessarabien Dorf Schönholz
MAZ-Radtour 2021: Warum sich die Menschen in Wolsier, Gülpe und Prietzen so wohlfühlen
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MAZ-Aktion: Die fetzigste Schwalbe im Havelland

Steffen Klemm aus Grünefeld bringt Simson Schwalbe zurück auf die Straße
Warum eine braune Priorter Schwalbe plötzlich blau geworden ist
Schwalben-Besitzer im Havelland aufgepasst: Noch bis Ende August läuft unsere AktionFetzigste Schwalbe im Havelland gesucht”. Haben Sie auch eine Schwalbe daheim stehen? Aufgemotzt oder Liebhaberstück, voller Erinnerungen oder einfach nur als Gebrauchsgegenstand? Dann schreiben Sie uns, wir stellen Ihr Schmuckstück vor. Senden Sie uns ein Foto Ihrer Schwalbe und Ihre Kontaktmöglichkeiten an havelland@maz-online.de, die Redaktion meldet sich dann bei Ihnen für einen kleinen Bericht.
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Bundestagswahl 2021 im Havelland

Alle Bewerber für die Bundestagsmandate im Havelland sind fix
(Graphik: MAZ)
(Graphik: MAZ)
Selten befand sich die Bundesrepublik im Vorfeld einer Bundestagswahl in solch einer Ausnahmesituation wie gegenwärtig. Die MAZ will von ihren Lesern wissen, wie es Ihnen gerade geht, was Sie umtreibt, was Sie freut und auch ärgert. Seit Anfang August bis zum Termin der Bundestagswahl am 26. September berichtet täglich ein Brandenburger oder eine Brandenburgerin, was ihn oder sie bewegt. Möchten Sie an der MAZ-Aktion teilnehmen? Unter diesem Link finden Sie alle dafür notwendigen Informationen zum Mitmachen. Den Überblick zu allen bereits erschienenen Kurzporträts finden Sie hier. Und die Havelländer, die bereits zu Wort kamen, finden sie unter den nachfolgenden Links.
Wilfried Seiring aus Schönwalde-Glien: „Wir brauchen höhere Steuern für Superreiche“
Bettina Sawall aus Gollenberg: "Meine erste Amtshandlung wäre, den Verkehrsminister zu entlassen"
Daniel Perlick aus Rathenow: "Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre ein Schritt in Richtung soziale Gerechtigkeit"
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Die Corona-Lage im Havelland

13 neue Positivfälle wurden für das Havelland am gestrigen Donnerstag vermeldet, der Sieben-Tage-Inzidenzwert lag damit bei 13,5 und war seit mehreren Tagen erstmals wieder zweistellig. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Pandemie bis heute 6354 Erkrankte im Havelland. 182  von ihnen verstarben an oder mit dem Virus. Die Inzidenz für das Land Brandenburg lag am Donnerstag bei 15,9 (vergangene Woche betrug der Wert an dieser Stelle 10,5). Insgesamt wurden für das gesamte Land Brandenburg am Donnerstag 116 neue Coronafälle vermeldet. Für den heutigen Freitag lagen bei Versand unseres Newsletter noch keine aktuellen Zahlen vor.
Unterdessen teilte die Stadt Falkensee zu Wochenbeginn mit, dass voraussichtlich ab Ende September die beiden kommunalen Corona-Testzentren in der Gartenstadt geschlossen werden. Die Verwaltung verweist auf viele gewerbliche Anbieter, die diese Tests inzwischen durchführen
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Menschen aus dem Havelland

Rathenow: Besondere Ehre für Fußballtrainer Ingo Kahlisch
Rathenow: Der Rathenower Carneval club bereitet 54. Session vor
Wustermark: Sie hütet die Kasse beim Sportverein
Falkensee: Führungswechsel bei der Wohnungsgenossenschaft Falkenhorst
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Gesucht wird dieser Backsteinbau aus Nauen. (Foto: Marlies Schnaibel)
Gesucht wird dieser Backsteinbau aus Nauen. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieser Backsteinbau in Nauen. Wir wollen wissen: Wo steht das Haus und wofür wurde es einst gebaut? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 16. August, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 20. August in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Das Schleusenwärterhaus in Rathenow. (Foto: Christin Schmidt)
Das Schleusenwärterhaus in Rathenow. (Foto: Christin Schmidt)
Vergangene Woche fragten wir in unserem Rätsel nach einer besonderen Fassade. Diese gehört zum Schleusenwärterhaus in Rathenow. Das schmucke Gebäude ist ein echter Hingucker und zieht nicht nur die Blicke der Wassertouristen auf sich. Auch Auto- und Radfahrern dürfte das kleine Haus an der Bundesstraße 188 auffallen.
Das Haus für die Schleusenwärter am Rathenower Stadtkanal wurde 1732 errichtet. Ende des 20. Jahrhunderts war von der einstigen Pracht aber nicht mehr viel übrig. Das Gebäude verfiel zusehends. Der Dachstuhl marode, die Wände porös, das Innere großflächig vom Schwamm befallen. Auf die historischen Klinkerziegel war in DDR-Zeiten ein Betonputz gepackt worden.
180.000 Euro investierte das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg Anfang der 2000er Jahre in die Sanierung des Gebäudes, die von den Denkmalschützern des Kreises begleitet wurde.
10.000 Verblendklinker wurden nach einem alten Musterstein in einem Spezialbetrieb gebrannt. 700 Steine mit Rundungen mussten einzeln in Form gebracht werden. Im Sommer 2006 wurde das sanierte Haus eingeweiht.
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Kulturelles Havelland

(Graphik: Europäisches Filmfestival der Generationen)
(Graphik: Europäisches Filmfestival der Generationen)
Wenn die „Dancing Queens“ in „Romys Salon“ gleich „Hinter den Wolken“ „Ziemlich beste Freunde“ werden und dabei „Das etruskische Lächeln“ aufsetzen – dann ist Filmzeit. Genauer: die Zeit für das Europäische Filmfestival der GenerationenDer Landkreis Havelland ist wieder dabei, das Demografie-Forum organisiert die Veranstaltungen, wie meine Kollegin Marlies Schnaibel zu berichten weiß. Nach dem Auftakt in Ketzin schon im Juli und am gestrigen Donnerstag folgen noch 22 andere Filmtermine im gesamten Landkreis. In Falkensee, Nennhausen, Rhinow, Nauen, Wachow, Brieselang und Elstal kommt es zu Aufführungen.
Dabei ist das Filmfestival eine bundesweite Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die dem Publikum aktuelle Filme zu den Themen Alter, demografischer Wandel und Zukunftsfragen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel präsentiert. Durch moderierte Filmgespräche soll der Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern wie auch zwischen Generationen und Kulturen gefördert werden.
2010 in Frankfurt/Main und Heidelberg gegründet, erhielt das Europäische Filmfestival der Generationen aufgrund des überzeugenden Konzepts 2013 den Deutschen Alterspreis der Robert-Bosch-Stiftung. 2019 fand das Filmfestival in über 100 Städten und Gemeinden statt und hatte etwa 14 000 Zuschauer – davon waren über 70 Prozent über 60 Jahre alt.
Auch der Nauener "Richart-Hof" gehört zu den Aufführungsorten. (Foto: Andreas Kaatz)
Auch der Nauener "Richart-Hof" gehört zu den Aufführungsorten. (Foto: Andreas Kaatz)
Im vergangenen Jahr durch Corona ausgebremst findet es nun in seiner 12. Auflage statt. Eine bunte Mischung der Aufführungsorte findet sich auch im Havelland wieder: Die Ketziner gehen in den Bürgersaal, die Rathenower in ihr Kino. In Falkensee werden Filme im Becher-Kulturhaus, im Jojo-Treff, im Familiencafé Falkenhorst und im B84 gezeigt. In Rhinow lädt der AWO-Ortsverein ein. In Nauen laufen die Filme im Richart-Hof, in Wachow im Pfarrhaus, in Brieselang im Jugendklub und in Elstal im Bildungszentrum.
Gezeigt werden bekannte ebenso wie eher unbekannte Filme. So kann man sich auf ein Wiedersehen mit dem französischen Streifen  „Ziemlich beste Freunde“, mit dem schwedischen Steifen „Ein Mann namens Ove“ und mit der Schweizer Komödie „Die Herbstzeitlosen“ freuen. Der Schweizer Film mit den „Herbzeitlosen“ über veraltete Alters- und Frauenbilder hat schon viele Zuschauer erheitert, der Streifen stammt aus dem Jahr 2007, alle anderen Filme sind jünger. Auf der Leinwand begegnen den Zuschauern mitunter Weltstars, wie etwa Géraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard und Daniel Brühl in dem Film „Und wenn wir alle zusammenziehen“.
Das Festival-Programm im Havelland im Überblick:
  • Ketzin/Havel: In Ketzin lief am gestrigen 12. August, 18 Uhr, im Bürgersaal „Hinter den Wolken“ sowie bereits zum Festival-Auftakt im Juli der Spielfilm „Romys Salon“.
  • Nennhausen: 22. August,15.30 Uhr, in der Aula der Schule: „Und wenn wir alle zusammenziehen“ (Frankreich 2011)
  • Rhinow: 8. September, 14 Uhr, Awo-Ortsverein: „Romys Salon“ (Niederlande 2019)
  • Falkensee: 22. September, 16 Uhr, Becher-Kulturhaus: „Dancing Queens“ (USA 2019), 7. Oktober, 18 Uhr, Begegnungszentrum B 84: „Dieses bunte Deutschland“ (Dokumentarfilm Deutschland), 11. Oktober, 16 Uhr, Familiencafé Falkenhorst: „Die mit dem Bauch tanzen“ (Dokumentarfilm Deutschland), 12. Oktober, 15 Uhr, Jojo-Treff Spandauer Straße: „Romys Salon“, 14. Oktober, 18 Uhr, B84: „Neuland“ (Dokumentarfilm Schweiz), 18. Oktober, 16 Uhr, Familiencafé: „The Farewell“ (USA/China 2018), 19. Oktober, 15 Uhr, Jojo-Treff: „Das etruskische Lächeln“ (USA 2018), 25. Oktober, 16 Uhr, Familiencafé: „Ich, Daniel Blake“ (Großbritannien 2016)
  • Rathenow: 9. Oktober, 15 Uhr, Haveltorkino: „Wir sind die Neuen“ (Deutschland 2014)
  • Nauen: 26. Oktober, 10 und 14 Uhr: Richart-Hof „Ziemlich beste Freunde“, 2. November, 10 und 16.30 Uhr: „Und wenn wir alle zusammenziehen?“
  • Wachow: 29. Oktober, 18.30 Uhr, Pfarrhaus: „Und wenn wir alle zusammenziehen?“
  • Elstal: noch keine genauen Termine, geplant sind die Aufführung von „Ein Mann namens Ove“ (Schweden 2015), „Die Herbstzeitlosen“ (Schweiz 2007) und „Ziemlich beste Freunde“.
  • Brieselang: noch keine genauen Termine, geplant sind „Dancing Queens“ und „Und wenn wir alle zusammenziehen?“
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Jörg Gilcher, Deutschland-Chef von Five Guys, in Elstal. (Foto: Max Braun)
Jörg Gilcher, Deutschland-Chef von Five Guys, in Elstal. (Foto: Max Braun)
Hinter dem Tresen wuseln mehr als zehn rot-weiß gekleidete Mitarbeiter umher und kümmern sich um die ersten Gäste. Kommandos werden am Grill gerufen und Popmusik dringt aus den Lautsprechern an der Decke. Schon etwa eine Stunde nach der Eröffnung reicht die Schlange zeitweise bis vor die Ladentür. Die US-Burgerrestaurant-Kette „Five Guys“, die man sonst nur aus Großstädten wie Berlin, Frankfurt oder Köln kennt, eröffnete in dieser Woche im Designer Outlet Berlin in Elstal ihre erste Filiale in Brandenburg. Mein Kollege Max Braun hat sich vor Ort umgeschaut.
Innen fällt das Restaurant vor allem durch seine Aufmachung auf. Die rot-weiß gefliesten Wände erinnern an einen Imbiss in den USA, an den Wänden prangen auf großen Tafeln Zitate aus deutschen und internationalen Tageszeitungen, die den Burger und die frisch zubereiteten Pommes anpreisen, die hier nur „Fries“ genannt werden. Five Guys wurde bereits 1986 im US-amerikanischen Virginia von der Familie Morrell gegründet und ist dort schon seit Langem eine Institution.
Der größte Unterschied zur Konkurrenz ist wohl der Bestellvorgang und die Zubereitung der Burger, Sandwiches, Pommes und Milchshakes. Im Restaurant gibt es keine große Karte mit verschiedenen Burger-Varianten. Der Kunde wählt ein Grundgerüst, wie Hamburger oder Cheeseburger, und kann sich aus insgesamt 15 „Toppings“, also Zutaten wie Salat, Zwiebeln oder Speck, seinen individuellen Burger zusammenstellen. Der wird dann vor seinen Augen an der langen Theke zubereitet.
Das sieht lecker aus! (Foto: Max Braun)
Das sieht lecker aus! (Foto: Max Braun)
Fast alle Zutaten kommen in der Filiale im Ganzen an und werden erst vor Ort von den Mitarbeitern geschnitten. Auch die Kartoffeln, aus denen man die „Fries“ zubereitet. „Ich denke, unser Vorteil ist die Transparenz“, erklärt Jörg Gilcher, Deutschland-Chef von Five Guys. „Man kann zusehen, wie der Burger gemacht wird und es wird nichts warm gehalten oder auf Vorrat zubereitet. Diese Transparenz darüber, was mit dem Burger passiert, wird immer wichtiger und ist sicherlich auch interessant für die Gäste“. 
Neben der Zubereitung der Burger und Sandwiches bietet auch der Getränkeautomat eine Überraschung: An der Kasse bekommt der Gast seinen leeren Becher und kann am Automaten nicht nur zwischen Standard-Cola oder Fanta wählen, sondern diese beispielsweise mit Zitronen- oder Kirschgeschmack verfeinern. Diese Individualisierungsmöglichkeit orientiert sich wieder an dem Vorbild USA, ebenso wie die Möglichkeit, seinen Becher kostenlos und so oft man will nachzufüllen. Die Milchshakes werden ebenso wie die Burger vor den Augen der Kunden mit den Wunschzutaten gemischt, darunter auch eine Variante mit Bacon-Geschmack.
Ein Blick in die neu eröffnete Filiale in Elstal. (Foto: Max Braun)
Ein Blick in die neu eröffnete Filiale in Elstal. (Foto: Max Braun)
Mit dem Restaurant in Elstal unterhält Five Guys aktuell 25 Filialen in Deutschland. Trotz der weltweiten Verbreitung der Restaurants ist Five Guys noch immer das Familienunternehmen als das es gestartet war. Die ursprünglichen Five Guys, Vater Jerry Murrell und seine Söhne, führen noch heute das Unternehmen. Sobald ein neuer Lieferant beispielsweise für Kartoffeln gefunden wurde, testet einer der Söhne die daraus zubereiteten „Fries“. Erst dann kann der neue Lieferant richtig eingeführt werden, verrät Gilcher. Noch kommen die Kartoffeln für die Pommes in Wustermark aus Italien oder den Niederlanden. Nach und nach wolle man aber bei möglichst vielen Zutaten auf deutsche Produktherkunft umsteigen. 
Die Five-Guys-Pommes werden grundsätzlich in Erdnussöl frittiert. Betroffene einer Allergie sollten hier also acht geben. Für Vegetarier gibt es beispielsweise das Veggie-Cheese-Sandwich. Einen vegetarischen Burger gebe es noch nicht, man arbeite aber aktuell daran, heißt es.
Täglich ab 11.30 Uhr hat die Filiale im Designer Outlet Berlin in Elstal (Alter Spandauer Weg 1, 14641 Wustermark) geöffnet, 21 Uhr - Freitag und Sonnabend gar 22 Uhr - wird geschlossen. Mehr Informationen gibt es unter: restaurants.fiveguys.de/brandenburg/alter-spandauer-weg-1.
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Schnappschuss der Woche

Die Gladiolenwiese bei Ribbeck. (Foto: Nadine Bieneck)
Die Gladiolenwiese bei Ribbeck. (Foto: Nadine Bieneck)
In den leuchtendsten Farben präsentiert sich derzeit die Selbsternte-Blumenwiese vor den Toren Ribbecks direkt an der B5. Die Gladiolensaison läuft auf Hochtouren, Blumenfreunde können sich vor Ort ihren Traumblumenstrauß selbst zusammenstellen und pflücken. Wichtig: Das Geld für den Feldbesitzer an der Kasse des Vertrauens nicht vergessen. MAZ-Redakteurin Nadine Bieneck brachte diesen Schnappschuss auf der Heimfahrt von ihrem Ausflug ins Ländchen Rhinow mit.
Haben Sie auch einen Schnappschuss, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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