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Falkenseer mit neuen Wegen im Anliegerstraßenbau +++ Rathenows Bürgermeister bereitet seinen Abschied vor +++ Direktkandidaten stellen sich vor

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
lieber Havelländerinnen und Havelländer, 
schon wieder ist eine Woche vorbei und der aktuelle Newsletter der Märkischen Allgemeinen Zeitung liegt in Ihrem Postfach. Ich hoffe, dass sie schöne Tage hatten und eine Menge erlebt haben. Und, dass Sie gesund sind. 
Die Tage werden schon wieder kürzer. Die Sonne zeigt sich nicht mehr ganz so lange. Geht es Ihnen auch so, dass Sie morgens die Übergangsjacke anziehen müssen. Der Sommer winkt nur noch von weitem. Doch auch die Vorfreude auf den Herbst ist groß. Bei Ihnen auch?
Zahlreiche Veranstaltungen stehen an diesem Wochenende an. In Premnitz zum Beispiel findet am Sonnabend das Uferfest statt. Oder die Biennale LANDschafftKUNST VIII in Neuwerder, die am Wochenende startet und bis zum 12. September 2021 geht. Spätestens nach meiner Radtour durchs Ländchen Rhinow, die mich eine Woche lang gemeinsam mit meiner Kollegin Christin Schmidt durch die Region führte, kenne ich die Orte und Menschen genau. Auch in  Schönwalde-Siedlung auf der Festwiese wird gefeiert. Das Siedlungsfest startet um 12 Uhr. Sonnabend und Sonntag. In Nauen wird es im Skate- und BMX-Park in der Robert-Bosch-Straße von 12 bis 18 Uhr sportlich. Also, eigentlich könnten die Menschen im Havelland in Feierlaune sein. Wenn da nur die Wetterprognosen mit dem Dauerregen nicht wären. Aber die müssen ja nicht stimmen. Schließlich haben die Wetterfrösche auch schon falsch gelegen mit ihren Vorhersagen.
Überall im Havelland ist was los. Und man kann sich nur schwer entscheiden, wo man hingeht. Passen Sie bitte trotzdem auf sich auf. Die Corona-Zahlen steigen wieder. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Statistik besser wird und wir uns alle auf den Festen wiedersehen.
In diesem Sinne, ein schönes Wochenenden
Ihr Sebastian Morgner
Haben Sie ein Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Brandstifter Maik Schneider und Komplizen müssen 2,9 Millionen Schadenersatz zahlen
Rathenower Auszeichnung: Dank an Catrin Seeger und „Stinknormale Superhelden“ auf Schloss Bellevue
Anliegerstraßenbau in Falkensee: Entscheidung ist gefallen
Nun ist es amtlich: Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger geht am 31. Mai in den Ruhestand
Falkensee: Stadtverordnete auf Baustellen-Tour
Ausschuss berät nochmals über das Buskonzept „Weiteres Havelland“
Ortsmitte Seeburg: Seit Montag Bauarbeiten an der Kreuzung
Zachows Erntebande zieht durchs Dorf
Ketzin: Das sind die neuen Preise auf der Havelfähre
Spannende Bürgerversammlung zum Solarpark – so haben die Kleinwudicker entschieden
Mit Arielle, Wappen und Undine startet Nennhausen neu durch
Wutzetz: Wo Pferde traben und die Gitarren klingen
Bundestagswahl 2021 im Havelland

MAZ-Wahlforum am 13. September im Wahlkreis 58
Traditionell führt die MAZ-Redaktion im Vorfeld einer jeden Wahl ihr „MAZ-Wahlforum“ durch. Das ist im Jahr der Bundestagswahl nicht anders. Vormerken sollten sich daher alle MAZ-Leser schon jetzt den 13. September 2021 (Montag). Dann steigt um 18 Uhr die Veranstaltung, zu der alle Direktkandidaten des Wahlkreises 58 angefragt wurden, und zum größten Teil bereits auch schon zugesagt haben.
Elf Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich im Wahlkreis, der den gesamten Landkreis Oberhavel sowie das östliche Havelland mit den Kommunen Schönwalde-Glien, Falkensee, Brieselang, Dallgow-Döberitz, Wustermark und Ketzin/Havel abdeckt.
Die Kandidaten stehen MAZ-Redaktionsleiter Sebastian Morgner am 13. September in der „Beatfabrik“ im Ortsteil Marwitz der Gemeinde Oberkrämer (Oberhavel) an diesem Abend Rede und Antwort. Gesprochen werden soll dann über die Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern auf den Nägeln brennen, ebenso wie über die Ziele und Vorstellungen, die im Fokus der Kandidierenden stehen. Die Teilnahme für Gäste vor Ort ist coronabedingt auf nur einige wenige Besucherplätze begrenzt. Wollen Sie das MAZ-Wahlforum vor Ort live verfolgen? Dann senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „MAZ-Wahlforum WK58“ an havelland@maz-online.de. Unsere Redaktion wird die Veranstaltung über das Netzwerk Facebook ins Internet streamen, so dass alle Interessierten die Diskussionsrunde live verfolgen können.
Das Havelland und seine Direktkandidaten
Der Landkreis Havelland ist auf die Wahlkreise 56, 58 und 60 aufgeteilt. Mit dem CDU-Politiker Norbert Röttgen kam auch Politprominenz ins Havelland, um den Direktkandidaten seiner Partei zu unterstützen. MAZ stellt die Direktkandidaten im Porträt vor. Los geht es im Wahlkreis 56 (Prignitz – Ostprignitz-Ruppin – Havelland I).
Thomas Essig aus Dreetz ist FDP-Kandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis 56
Der Seeburger Lehrer Dominik Kaufner will für die AfD in den Bundestag
Wahlkreis 56: Anja Mayer (Die Linke) will das Gesundheitswesen verbessern
Corvin Drößler (22) aus Walsleben kandidiert für "Die Partei"
Die Corona-Lage im Havelland

Die Inzidenzwerte im Havelland gingen rauf und runter. Mehrere Tage hintereinander war das Havelland unrühmlicher Spitzenreiter im Bundesland Brandenburg mit Werten deutlich über der 50er Marke.
24 Neuerkrankungen an einem Tag wurden für das Havelland am gestrigen Donnerstag vermeldet, der Sieben-Tage-Inzidenzwert lag damit bei 46,0, nachdem er kurz zuvor schon bei 58,9 gelegen hatte. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Pandemie bis heute 6510 Erkrankte im Havelland. 182 Menschen von ihnen verstarben an oder mit dem Virus. Vielleicht eine gute Nachricht: Seit dem 23. Juni gab es keine weiteren Todesfälle in diesem Zusammenhang. Die Inzidenz für das Land Brandenburg lag am Donnerstag bei 24,7. Insgesamt wurden für das gesamte Land Brandenburg am Donnerstag 172 neue Coronafälle vermeldet. Für den heutigen Freitag lagen bei Versand unseres Newsletter noch keine aktuellen Zahlen vor.
Havelland: Mehr als 600 Jugendliche an einem Tag geimpft
Menschen aus dem Havelland

Seit 60 Jahren ist der Nauener Jürgen Nickel Bäckermeister
Dilys Bressler aus Falkensee: Der steinige Weg zum Traumjob
Was tun beim Tierunfall: Sina Richter kümmert sich um totgefahrene Haustiere
Museum zeigt 50er-Jahre-Mode aus Falkensee
MAZ-Fotorätsel der Woche

Bären gesucht. (Foto: Marlies Schnaibel)
Bären gesucht. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieser Bär. Wir wollen wissen: Wo stand er seit Jahren und bis vor ein paar Tagen? Sportfreunde haben einen Vorteil bei der Beantwortung dieser Frage. Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 30. August, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 3. September in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Der Ziegeljunge in der Berliner Straße in Rathenow (Foto: Christin Schmidt)
Der Ziegeljunge in der Berliner Straße in Rathenow (Foto: Christin Schmidt)
Vergangene Woche fragten wir in unserem Rätsel, wem diese Beine gehören. Die richtige Antwort: Es sind natürlich die Beine des “Ziegeljungen” - eine Figur, die den Kreisverkehr in der Berliner Straße in Rathenow schmückt. Erschaffen hat den “Ziegeljungen”, auch „Abtragejunge“ genannt, 1984 der Bildhauer Karl Mertens.
Seine Bronzefigur erinnert an die Zeit, als in und um Rathenow noch Ziegel in großen Mengen produziert und dann mit dem Schiff über die Havel in alle Teile des Landes geliefert wurden. Seit 2012 schmückt die Figur den Kreisverkehr. Zuvor stand sie auf dem August-Bebel-Platz.
Nach Karl Mertens ist auch der gleichnamige Rathenower Kunstverein benannt, der das Erbe des 1988 verstorbenen Künstlers mit Ausstellungen, Symposien und einem regen Künstleraustausch lebendig hält. 
Kulturelles Havelland

Oli Bott und Anna Carewe spielen am 10. September in Falkensee. (Foto: Promo)
Oli Bott und Anna Carewe spielen am 10. September in Falkensee. (Foto: Promo)
„Ungewöhnliche Zeiten – ungewöhnliche Klänge“ so sind die 22. Falkenseer Musiktage überschrieben. Wegen der Corona-Pandemie waren sie vom Frühjahr in den September verschoben worden, aber nun stehen Programm und Rahmenbedingungen. Die Poster wurden sichtbar in der Stadt aufgehängt, der Kartenvorverkauf läuft.
Die künstlerische Leiterin des Festivals, Isabelle Engelmann, hat das Programm für 2021 schon vor Monaten erstellt. „Wir wollen unbekannte Instrumente zum Klingen bringen oder bekannte Instrumente in ungewöhnlichen Kombinationen und Stilrichtungen“, erklärt sie die Grundidee der diesjährigen Saison, die wieder sechs Konzerte umfasst.
Oli Bott und Anna Carewe vereinen bei ihrem Auftritt Vibrafon und Cello und sind für das Auftaktkonzert am 10. September vorgesehen. Das Pulsartrio kommt mit Sitar und Subarah, Schlagzeug und Klavier. Das Konzert zu „100 Jahre Piazzolla“ zeigt, wie der Komponist eine neuartige Harmonik in die Musik brachte, hier wird er auf Violine, Violoncello und Klavier gespielt. Klassische Seitensprünge bieten Andreij Gorbatschow und Lothar Freund auf Balalaika und Klavier. Und barocke Improvisationen auf zwei Cembalos bilden den Abschluss der Musiktage. „Uns ist allen klar, dass wir nicht viel vorplanen können“, sagt Isabelle Engelmann. Genauso klar ist, dass das Festival an den Künstlern nicht scheitern wird.
Das Falkenseer Festival ist ohne den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer nicht denkbar. „Ein Glück, dass immer wieder Ehrenamtliche sich bereiterklären mitzuhelfen“, sagt Annette Heller, selbst eine der Ehrenamtlichen, bei ihr laufen die Fäden der Organisation zusammen. Beim Kartenverkauf hat sie eine Bitte an die Musikfreunde. „Wir erproben das Vorverkaufs-Verfahren dieses Jahr und können so für April/Mai 2022 Erfahrungen sammeln, wie es noch besser gehen kann“, sagt sie. Karten für die Konzerte gibt es im evangelischen Pfarramt oder auf E-Mail-Bestellung. Jede Karte kostet 12 Euro, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.
Die Musiktage laden wieder ein. (Foto: privat)
Die Musiktage laden wieder ein. (Foto: privat)
Besucher können per E-Mail an konzertkarten@kirche-falkenhagen.de ihren Kartenwunsch äußern, sie bekommen eine Bestätigung und überweisen bitte zeitnah auf das dann bezeichnete Konto. Ohne Zahlungseingang erlischt die Anfrage nach drei Tagen. Die gekauften Karten liegen dann zum Konzert am Einlass bereit. „Die E-Mailadressen speichern wir bis vier Wochen nach dem Konzert“, erklärt Annette Heller.
Karten (nur Barverkauf) gibt es im Gemeindebüro in der Freimuthstraße 28 gegenüber dem Rathaus. Dabei gelten folgende Öffnungszeiten für den Konzertkartenverkauf vom 9. August bis 16. September: montags von 17 bis 19 Uhr, dienstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Kinder bis zwölf Jahre bitte mit anmelden. Die Besucher werden gebeten, für die Registrierung und eventuelle Benachrichtigungen E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zu hinterlassen. Beim Betreten des Gemeindehauses ist eine Maske zu tragen.
Veranstalter der Konzertreihe ist auch in diesem Jahr die Evangelische Kirchengemeinde Falkensee-Falkenhagen – in Zusammenarbeit mit der Stadt Falkensee.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Das größte Brachymedial-Fernrohr der Welt steht in Rathenow. (Foto: Markus Kniebeler)
Das größte Brachymedial-Fernrohr der Welt steht in Rathenow. (Foto: Markus Kniebeler)
Ein Besuch im Optikpark Rathenow lohnt sich immer, meint MAZ-Redakteur Joachim Wilisch. Nicht nur wegen der Blütenpracht, die auf dem ehemaligen Landes- und Bundesgartenschaugelände zu sehen ist, sondern, weil hier den Optikfans einiges geboten wird. Da wäre die Weltzeituhr auf dem Karpfenteich – eine Nachbildung der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz, die in Rathenow von Erich John konstruiert wurde.
Der Name eines anderen bekannten Ingenieurs ist seit mehreren Jahren ebenfalls eng mit dem Optikpark verbunden: Edwin Rolf. Nach Ausbildungen zum Maschinenschlosser und Elektriker qualifizierte sich Rolf im Fernstudium zum Maschinenbau- und Elektroingenieur. Sein Hobby war die Astronomie, zu diesem Zweck fertigte er 1929 das erste eigene Medial-Fernrohr mit einer Öffnung von 206 Millimetern. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges führte Rolf seine Arbeit in einer eigenen Werkstatt in Rathenow fort, in der er Brachymedial-Fernrohre berechnete, konstruierte und fertigte. Zwischen 1949 und 1953 fertigte er mit dem Rathenower Refraktor das weltgrößte Brachymedial-Fernrohr und stellte es in seiner Privatsternwarte in der Rathenower Wilhelm-von-Leibniz-Straße auf.
Seit 2009 steht das Fernrohr im Rathenower Optikpark. Und seither kommen Sterngucker nach Rathenow, um mit dem Fernrohr den Himmel zu beobachten.
Dabei hat das Fernrohr es in sich: Es ist kuppellos aufgestellt und in zwei Achsen drehbar. Es wiegt rund 13 Tonnen und ist 11,50 Meter hoch. Die große Linse hat einen Durchmesser von 70 Zentimetern und wiegt etwa 30 Kilogramm. Die Brennweite des optischen Systems beträgt 20,80 Meter, der Tubus ist 10,15 Meter lang. Es lohnt sich also, dieses monumentale Technikwunder anzuschauen.
Schnappschuss der Woche

Am Wegesrand. (Foto: Marlies Schnaibel)
Am Wegesrand. (Foto: Marlies Schnaibel)
Kulinarisches Angebot für Leute, die vom Havelland in die Landeshauptstadt fahren. Hauptsache, es schmeckt.
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