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Eisbader in Ketzin +++ Petition in Falkensee +++ Schilderklau in Rathenow

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
das ist unser erster Newsletter im neuen Jahr. Und wie ist es bei Ihnen: Wie viele Ihrer guten Vorsätze aus der Silvesternacht haben Sie schon über Bord geworfen oder sanft entschlummern lassen oder irgendwie auf später verschoben? Die Kollegen im Westhavelland haben Bewohner nach guten Vorsätzen gefragt und eigene verraten. Naja, bei mir landete der Vorsatz mit dem morgendlichen Frühsport in der Warteschleife “Kann man auch morgen noch mit anfangen”.
Womit wir erst mal nicht mit anfangen, das sind Rückblicke. Journalisten aller Gattungen hatten da zum Jahresende allerhand zu tun. Aber auf einen besonderen Rückblick möchte ich doch noch hinweisen. Meine Kollegin Nadine Bieneck hat für 2021 die zehn meistgelesenen MAZ-Texte aus dem Havelland aufgelistet. Und ich muss geschehen: Für mich war der Spitzenreiter eine faustdicke Überraschung.
Nicht Überraschung, sondern Bewunderung ist das richtige Wort, wenn ich sehe und höre, was die Ketziner da machen. Die schrecken wirklich vor nichts zurück, gehen Neujahr bei jedem Wetter baden. Mein Kollege Max Braun hat sich das Spektakel angesehen. Wäre er nicht dienstlich mit Kamera und Kugelschreiber im Einsatz, hätte ich ihm zugetraut, dass er selbst mit in die frischen Havelfluten steigt.
Das Ketziner Motto lautet also: Frisch ins neue Jahr. Und das Jahr bringt ja einige Veränderungen mit sich. Der Landkreis will seine Werkstoffhöfe vergrößern. In Paretz soll der alte Funktionsbau neben dem Schloss abgerissen werden. In Elstal hat Robert Dahl weitere Pläne für Karls. In Falkensee wird über eine Wasserstofftankstelle diskutiert.
Also, wir können neugierig sein auf das Jahr 2022, das gerade angefangen hat. Ich wünsche Ihnen dafür alles Gute.
Mit besten Grüßen
Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Ketziner starten mit einem eisigen Bad ins neue Jahr 
Stübing-Villa in Falkensee: Mehr als 1100 Unterschriften für Erhalt
Elstal: Wie Karls die „Achterbahnfahrt mit Corona“ überstanden hat
Wertstoffhöfe im Havelland werden erweitert
Spezialbolzen durchtrennt: Diebe klauen Rathenower Ortsschild
Falkensee: Klimafreundlicherer Fuhrpark und eine Wasserstofftankstelle
Paretz: Warum sich im Schlosspark bald etwas ändert
Premnitzer Bürgermeister hofft auf einen Überschuss
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland steigt. Er wurde am Donnerstag mit 341,2 angegeben (Vortag: 277,5). Der Landkreis lag unter dem brandenburgweiten Wert von 435,9. Es sind 226 Corona-Neuerkrankungen gemeldet worden. Niemand im Havelland starb im Zusammenhang mit Corona.
Insgesamt belief sich die Zahl der Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 2986. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 37.500. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 5,29.
Landesweit werden aktuell 608 Brandenburger aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. 161 Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung, 130 von ihnen müssen beatmet werden. Damit sind aktuell in Brandenburg 21,2 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.
Die Nachbarkreise des Havellandes melden folgende Inzidenzwerte: Ostprignitz-Ruppin 292,5, Oberhavel 449,5, Potsdam-Mittelmark 383,1 sowie die Städte Brandenburg 430,3 und Potsdam 362.4.
Menschen aus dem Havelland

Die „Mutter der Rathenower Schwimmhalle“ sagt adieu
OWA-Chef Günter Fredrich geht in Ruhestand: Ein Leben für das Wasser im Havelland und in Oberhavel
Schmied aus Kietz: Darum bringen Hufeisen Glück
Bäckermeister Dietmar Huxdorf aus Nennhausen und die Geschichte des Dorfes
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo steht dieses Fachwerkhaus? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo steht dieses Fachwerkhaus? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Fachwerkhaus, das vor eingien Jahren saniert wurde. Wissen Sie, wo es steht? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 10. Januar 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 14. Januar direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Die Inschrift gehört zu dieser Glocke. (Foto: Christin Schmidt)
Die Inschrift gehört zu dieser Glocke. (Foto: Christin Schmidt)
Zu sehen war auf dem Bild im Newsletter der vergangenen Woche eine Inschrift. Haben Sie erraten, wo diese zu sehen ist? Sie gehört zu einer alten Kirchenglocke die vor der St.-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow steht. Nachdem Hitler die ursprünglichen Kirchenglocken entfernen ließ, um daraus Kugeln für Kanonen zu fertigen, ließ die Kirche nach dem Krieg zwei neue Glocken aus Gusseisen gießen und im August 1953 aufhängen.
Im Zuge der umfangreichen Sanierung des Gotteshauses, wurden im September 2001 zwei neue Bronzeglocken in Sinn (Hessen) gegossen. Die beiden Glocken blieben erhalten. Die kleinere dient heute in der Kirche als Schlagwerk, die größere hat einen repräsentativen Platz vor der Kirche bekommen. Auf ihr ist zu lesen: “Kommt wir wollen wieder zum Herren, denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen.” Hosea 6.1. 
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Dreharbeiten in der Neuen Straße von Nauen. (Foto: Archiv Heimatfreunde)
Dreharbeiten in der Neuen Straße von Nauen. (Foto: Archiv Heimatfreunde)
Wo die Nauener einst lebten und wo Filmszenen gedreht wurden, davon berichtet mein Kollege Andreas Kaatz. Dabei halfen ihm die Nauener Heimatfreunde. Ob ein Blick in die Gründungszeit der Stadt oder in den Nauener Alltag von 1786 bis 1840: Für alle die, die sich für Nauens Geschichte interessieren, existiert eine wahre Fundgrube. Denn seit gut 30 Jahren geben die Heimatfreunde 1990 e.V. in loser Folge die Heimathefte heraus. Elf Broschüren sind bereits erschienen und größtenteils über den Buchhandel zu erwerben.
Auf große Resonanz ist zuletzt die Ausgabe Nr. 10 gestoßen, diese war zwischenzeitlich sogar ausverkauft. Darin haben die Heimatfreunde historische Stadtansichten den heutigen gegenübergestellt. „Diese Variante der geschichtlichen Festschreibung von Stadtansichten kam so gut an, dass wir hiervon schon drei Monate später eine Zweitauflage drucken lassen mussten. Der alte Grundsatz ‚Bilder sagen mehr als tausend Worte‘ hat sich hierbei bewahrheitet“, so Vereinsvorsitzender Wolfgang Johl.
Aber auch das Heft Nr. 11 fand großen Zuspruch. Darin geht es um Filme, die in der Vergangenheit in Nauen und seinen Ortsteilen teilweise gedreht worden sind. Um nur einige zu nennen: Solo Sunny, Der Trinker, Zille und ick oder in jüngerer Vergangenheit Pfarrer Braun und Inglourious Basterds. „Wir wollten einmal ergründen, wo fanden die Filmszenen statt und was kann man davon im jeweiligen Film erkennen“, sagt der Vereinsvorsitzende. Dabei griffen die Heimatfreunde auch auf Recherchen für die Ausstellung des Kulturbüros zu diesem Thema zurück, die 2010 stattfand.
2022 soll nun ein weiteres Heimatheft erscheinen, das sich mit den Kirchen in allen Ortsteilen und auch den aktuellen und vergangenen Denkmalen im gesamten Stadtgebiet befassen wird. Fotos und Hinweise von Nauenern dazu sind gern gesehen. Kontakt unter 03321/74 75 87. Ohnehin werden laufend neue Mitstreiter gesucht.
Schnappschuss der Woche

Diesen Lichtblick zum Jahresanfang hielt Fotograf Kay Harzmann fest. Genau im richtigen Augenblick fuhr er an diesem Baum bei Semlin vorbei und drückte auf den Auslöser.  
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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