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Debatte über Karnevalumzug +++ Ansturm auf Impftag in Dallgow +++ Kandidaten für Rathenows Bürgermeisteramt

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser, 
es ist Freitag und unser Newsletter landet wieder in Ihrem Briefkasten. Es ist aber auch Freitag und Andreas kommt. Also Tief Andreas. Die Wetteraussichten für das Wochenende sind leider eher trübe. Aber da kann gegengesteuert werden, denn zum ersten Advent können wir es uns zuhause gemütlich machen. Ich mache das mit ganz viel Glanz und Kerzenlicht und Gemütlichkeit und Dominosteinen.
Auf der einen Seite freue ich mich auf die kuschlige Adventszeit. Auf der anderen Seite hat uns Corona aber schon jetzt diese Freude ziemlich verhagelt. Fast alle Weihnachtsmärkte in der Region sind abgesagt. Für die einen ist es ein emotionales Desaster, für andere sogar ein wirtschaftliches. Meine Kollegen haben sich umgehört und fast nur das Wort “Absage” gehört. Die Falkenseer zögerten am Wochenanfang noch, sagten dann aber das für Freitag geplante Wunschkugelfest auch ab.
Grund für die oft hektischen Absagen ist die Coronalage. Und die ist im Havelland ebenso explodiert wie im ganzen Land. Uns beschäftigen wieder Inzidenzzahlen und Impfzahlen. Eine Sonder-Impfaktion in Dallgow-Döberitz zog viel, viel mehr Leute an als Dosen vorhanden waren. In Rathenow wird heute zu einer Impfaktion eingeladen, da dürften sich auch lange Warteschlangen der Impfwilligen bilden.
Derweil wird nicht nur über Impfquoten diskutiert, sondern auch heftig darüber, was man in diesen Zeiten an Veranstaltungen noch machen kann und was nicht. So sorgte der Rathenower Karnevalsumzug nicht nur für Frohsinn, sondern auch für Frust darüber, wie leichtsinnig solche Menschen-Zusammen-Bring-Veranstaltungen in diesen Pandemie-Zeiten sind.
Aber nicht nur über Corona wurde sich in dieser Woche im Havelland gezofft, wie die Beiträge meiner Kollegen zeigen. Also da haben wir uns zum Wochenende eine Zoff-Auszeit bei Kerzenschein und Tannenduft verdient.
Mit besten Grüßen
Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Rathenower Karnevalsumzug spaltet die Gemüter
Karneval mit 2G-Plus: Narren aus 15 Vereinen ziehen feiernd durch Rathenow
Falkensee: So wollen die Freien Wähler das Volksbegehren zu Sandpisten zum Erfolg führen
Grundschule Paulinenaue: Darum gibt es keinen Sportunterricht
Dallgow: Geplanter Bibliotheksumzug sorgt für Proteste
Nauen: Jetzt äußert sich auch der Freidenkerbund zum Thema „Kinder-Oase“
Fielmann schließt Produktionsstätte am Rathenower Mühlendamm
SPD nominiert Kandidaten für die Rathenower Bürgermeisterwahl
Besuche im Rathenower Rathaus werden eingeschränkt
Mehr Aufmerksamkeit für Kitaelternbeirat im Kreis Havelland
Trockenrasen auf dem Milower Berg: So soll eine Landschaft gerettet werden
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Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland ist wieder gestiegen. Er wurde am Donnerstag mit 439,6 angegeben, am Mittwoch waren es noch 417,7. Damit lag der Landkreis deutlich unter dem brandenburgweiten Wert von 655,7. Für das Havelland sind 170 Corona-Neuerkrankungen vermeldet worden. Insgesamt belief sich die Zahl im Land Brandenburg am Donnerstag auf 3813 neue Positivfälle. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium gegenwärtig geschätzt bei rund 33.600. Sechs Todesfälle mit oder durch Corona sind für den Tag landesweit zu beklagen, darunter keine aus dem Havelland.
Landesweit werden aktuell 567 Brandenburger aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. 119 Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung, 106 von ihnen müssen beatmet werden. Damit sind aktuell in Brandenburg 15,9 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.
Die Nachbarkreise des Havellandes melden folgende Inzidenzwerte: Ostprignitz-Ruppin 509,1, Oberhavel 449,0, Potsdam-Mittelmark 584,1 sowie die Städte Brandenburg 449,8 und Potsdam 402,0. Für den Berliner Stadtbezirk Spandau werden 310,4 angegeben.
Havelland: Landrat Roger Lewandowski hat Corona
Impfen in Dallgow: Großer Andrang am Marie-Curie-Gymnasium
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Menschen aus dem Havelland

Bürgerverein Finkenkrug in Falkensee: Ines Gordon führt den gemeinnützigen Verein
Falkensee: Zeitzeuge Erhard Stenzel - ein Leben für den Frieden
Falkensee: Mayra Keil veröffentlicht Debütroman "Bitterschön"
Falkensee: Elektromechaniker Detlef Plückhahn feiert Meisterjubiläum
Heike Brett aus Rathenow begeistert sich für die Rathenower Ziegeleigeschichte
Havelland: Wo freundliche Nachbarn sich vernetzen
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Hausschmuck einer vergangenen Stilepoche. (Foto: Marlies Schnaibel)
Hausschmuck einer vergangenen Stilepoche. (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird in Falkensee das Haus mit diesem Fassadenschmuck. In welcher Straße ist es zu finden? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 29. November, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 3. Dezember direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Die Kirche Milow (Foto: Christin Schmidt)
Die Kirche Milow (Foto: Christin Schmidt)
In der vergangenen Woche suchten wir an dieser Stelle ein Gotteshaus. Zu erkennen war auf dem Bild die Spitze des Milower Kirchturms. Das dazugehörige Gotteshaus wurde 1695 an jener Stelle gebaut, an der die erste Milower Kirche stand, die im Dreißigjährigen Krieg mit dem gesamten Dorf abbrannte.
Der mehr als 300 Jahre alte Fachwerkbau, in dem sich die Kirchengemeinde heute zu Gottesdiensten trifft, hat eine reiche und farbige Innenausstattung zu bieten. Die Kirche besticht durch eine Vielzahl von Engeln und biblischen Gestalten. Damit gleicht die Milower Kirche einem großen Bilderbuch des christlichen Glaubens. Besonders beeindruckend sind die bemalte Holzdecke mit Kreuzigungsgemälde und der hölzerne Altaraufbau. 
Auch das Sandsteinepitaph des Stifterpaares von Treskow an der Ostwand und die 37 halbfigürlichen Tafelbildern an den östlichen Sitzbänken sind ein Hingucker. Ein Besuch des Gotteshauses in der Gemeinde Milower Land ist also durchaus lohnenswert.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Nadine Karaagac in ihrem neuen Geschäft in Nauen. (Foto: Enrico Berg)
Nadine Karaagac in ihrem neuen Geschäft in Nauen. (Foto: Enrico Berg)
Hundehalsbänder aus Gurtband oder Tau, dazu passende Leinen, Hundehalstücher, Futterbeutel, Welpenerkennungsbändchen, Kotbeutelspender aus Softshell und hochwertige Futtermittel von Bosch - das sind einige der Produkte im neuen Store von Nadine Karaagac. MAZ-Reporterin Hannelore Berg hat sich in dem neuen Nauener Geschäft umgetan.
In diesem Geschäft geht es farbenfroh zu, selbst die Zecken- und Parasitenschutzbänder mit EM-Keramik präsentieren sich in strahlenden Farben in dem neuen Fachgeschäft.
„Das Leben mit Hunden ist abwechslungsreich und bunt, deswegen lautet mein Motto: Karaa Dog’s - So bunt wie das Leben mit Hund“, erklärt die 32-jährige Ladeninhaberin. „Alles ist von mir selbst entworfen, designed und genäht“, versichert Nadine Karaagac.
Angefangen hat alles mit dem Nähen von Hundehalstüchern und Halsbänder für ihre eigenen Hunde. „Ich wurde sehr häufig darauf angesprochen, wo man denn diese Sachen kaufen könne“, erzählt die Jungunternehmerin. 2014 eröffnete sie ihren Onlineshop mit Halsbändern und Leinen. Die Nachfrage wurde immer größer und so erfüllte sie sich ihren Lebenstraum: einen eigenes, stationäres Hundefachgeschäft.
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Schnappschuss der Woche

Eddy im Garten. (Leserfoto)
Eddy im Garten. (Leserfoto)
Wie eine Diva bewegt sich Eddy im Garten von Christa Dietzel aus Ketzin/Havel. Mit dem Bild beteiligte sich unsere Leserin an unserem Herbstfoto-Wettbewerb.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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