Brandbrief aus Havelland an Ministerin ++ Wird Jederitzer Brücke in Rathenow erneut untersucht? ++ Köstliches im "Hexenhaus" Falkensee

#52・
71

Ausgaben

Abonnieren Sie unseren Newsletter

By subscribing, you agree with Revue’s Nutzungsbedingungen and Datenschutzbestimmungen and understand that Wir im Havelland will receive your email address.

Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Partner Im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser, 
ich bin aufgeregt, voller Vorfreude! Wissen Sie warum? Na weil die Chancen, dass wir im Sommer endlich wieder auf dem Antaris-Festival in Stölln tanzen können, ziemlich gut stehen. Am Sonntag beginnt der Kartenvorverkauf, das hat Festivalvater Uwe Siebert nun verkündet. Ich habe gleich mal die Musik zu Hause laut aufgedreht und mich gedanklich auf das Bass-Spektakel eingestimmt. Das soll nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause vom 14. bis 18. Juli stattfinden. Sogar mein Redaktionsleiter Sebastian Morgner freut sich schon darauf, dabei hört er sonst Schlager. Das kann was werden.
Voller Vorfreude sind derzeit auch die Sport-Fans, die ab heute wieder mit Spannung die Olympischen Winterspiele vor dem Fernseher verfolgen werden. In Peking beginnt der Kampf um die Medaillen - und auch viele Havelländer schauen zu. Jana Brandstäter, Lehrerin in Rathenow, lässt während dieser Zeit ihren Mann an den Herd um nichts zu verpassen. Das nenne ich mal echtes Olympia-Fieber.
Aber es gibt auch in dieser Woche nicht nur Grund zur Freude. Seit fast einem Jahr ist Joanna Hein aus Falkensee auf der Suche nach ihrem Kater „Addi“. Sie vermutet den Vierbeiner in Falkensee und hofft nun auf aufmerksame Gartenstädter, denen „Addi“ über den Weg läuft. Denn der wird von seiner Familie nach wie vor schmerzlich vermisst. Meine Kollegin Nadine Bieneck hat die Geschichte aufgeschrieben. Jeder, der Tiere hat, wird verstehen, wie groß der Schmerz ist.
Ob auch Rathenows Bürgermeisterkandidat Corrado Gursch (CDU) ein Haustier hat, kann ich Ihnen nicht verraten. Dafür aber viele andere private Details. Der war der dritte Gast der MAZ-Serie „Auf eine Tasse Kaffee mit…“. In dieser stellen meine Kollegen und ich die Bürgermeisterkandidaten mal ganz privat vor. Corrado Gursch erzählte unter anderem über seine Begeisterung für die Ostsee, seine Schwäche für Kuchen, sein Leben mit Brille und über seine Liebe zur Feuerwehr. Dabei musste er sich immer zwischen zwei Dingen entscheiden: Entweder oder. Zum Beispiel: Merz oder Röttgen? Ostsee oder Italien? Helene Fischer oder ACDC? Ehe oder Partnerschaft? - wie hätten Sie sich entscheiden? Gar nicht so einfach, oder?
Ebenso schwer fällt machem die Wahl für das passende Valentinstagsgeschenk. Bis zum 14. Februar ist ja noch ein wenig Zeit. Dann werden wieder etliche Rosensträuße verschenkt. Im Rathenower Blumengeschäft “Blütenwerkstatt” kann man zu den Blumen auch Schokolade, Sekt und andere Kleinigkeiten für den Liebsten oder die Liebste kaufen. Bei mir haben Blumen das ganze Jahr über Konjunktur, nicht nur am Valentinstag. Blumen gehen immer!
Ich werde mir schon am Wochenende gute Laune mit einem Strauß bereiten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein blumiges und erholsames Wochenende. Bleiben Sie gesund!
Ihre Christin Schmidt
Redakteurin MAZ Westhavelländer
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: christin.schmidt@maz-online.de
_______________
***
-Anzeige-
Per Klick aufs Bild geht es direkt zum Gewinnspiel.
Per Klick aufs Bild geht es direkt zum Gewinnspiel.
***
_______________
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

„Notdürftiger Schulalltag“: Falkenseer Jugendliche senden Brandbrief an Bildungsministerin Britta Ernst
Schönwalde-Glien: Kita-Neubau fertig – in „Monis Haus“ zieht Leben ein
Elstal: So könnte das zweite Einkaufszentrum aussehen
Brieselang: Neuer Verein will Betreuungsplätze schaffen
Bützer: Vermisste Emely (14) ist wieder da
Reaktivierung alter Bahnstrecken: Positives Gutachten für Rathenow
Rathenow: Die Blütenwerkstatt der Stolles am Weinberg
Rathenow: Machbarkeitsstudie soll Klarheit zur Jederitzer Brücke bringen
_______________
Die Corona-Lage im Havelland

565 neue Positivfälle wurden für das Havelland am gestrigen Donnerstag vermeldet, der Sieben-Tage-Inzidenzwert sank dennoch leicht ab und liegt jetzt bei 1451,8, am Mittwoch betrug sie noch 1509,5. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Pandemie bis heute 21.512 Erkrankte im Havelland. 229 von ihnen verstarben an oder mit dem Virus. Die Inzidenz für das Land Brandenburg lag am Donnerstag bei 1576,1 (vergangene Woche betrug der Wert an dieser Stelle 1291,3). Insgesamt wurden für das gesamte Land Brandenburg am Donnerstag 9830 neue Coronafälle vermeldet. An einem einzigen Tag - ein neuer Rekordwert. Für den heutigen Freitag lagen bei Versand unseres Newsletter noch keine aktuellen Zahlen vor.
Im Krankenhaus behandelt werden mussten mit Stand vom Donnerstag landesweit in Brandenburg aktuell 530 Personen wegen einer Covid19-Erkrankung83 von ihnen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung56 davon müssen beatmet werden.
_______________
Menschen aus dem Havelland

Rübehorst: Keine Spur mehr von Hüteromantik bei den Schäfern
Rathenow: Grillhähnchen auf dem Wochenmarkt gegen Heißhunger
Rathenow: Abschluss – und dann? So unterstützen Lehrer ihre Schüler 
Ketzin/Havel: Wenn „Schmucki“ in die Tasten haut
Brieselang: Oliver Krüger weiß, worauf es bei der Baumpflege ankommt
Brieselang: Schweigeminute für Richard Heynisch
_______________
MAZ-Fotorätsel der Woche

An welchem Gebäude ist dieses Wappen zu sehen? (Foto: Christin Schmidt)
An welchem Gebäude ist dieses Wappen zu sehen? (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird dieses Mal ein Gebäude, an dem dieses Wappen prangt. Wissen Sie, wo es zu finden ist? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 7. Februar 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 11. Februar direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Auf dem Falkenseer Museumsgelände. (Foto: Marlies Schnaibel)
Auf dem Falkenseer Museumsgelände. (Foto: Marlies Schnaibel)
Marx und Lenin auf dem Hof des Falkenseer Museums. Nach der Wende kamen sie ins Museum, vorher standen sie schon einmal vereint, allerdings im öffentlichen Staßenraum und zwar am Hansaplatz, als dieser noch Platz der Freundschaft hieß. Dabei waren an der Stelle ursprünglich Lenin und Stalin geehrt worden. Die Büsten waren am 5. Mai 1954 aufgestellt worden. Nachdem Stalin jedoch politisch vom Sockel gestoßen wurde, kam schließlich Anfang der 1960er-Jahre Marx auf das Podest. Der Falkenseer Bildhauer Kurt Zobel hatte den Auftrag erhalten, er schuf den Kopf aus einer Art Betonguss.
_______________
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Edmund Becker (l.) vor dem Hexenhaus in Falkensee (Foto: Bernd Gartenschläger)
Edmund Becker (l.) vor dem Hexenhaus in Falkensee (Foto: Bernd Gartenschläger)
Als im April 2021 bekannt wurde, dass das legendäre „Hexenhaus“ im Falkenseer Stadtteil Finkenkrug einen neuen Besitzer bekomme, waren vor allem die Feinschmecker in der Gartenstadt und darüber hinaus erfreut. Denn der neue Besitzer – Immobilienmakler Stephan Schacher – stammt selbst gebürtig aus Falkensee und verbindet auch deshalb viele Erinnerungen mit dem beeindruckenden Gebäude und dessen kulinarischen Innenleben. Auch deshalb wolle er die Gastronomie im Haus wiederbeleben, sagte er im MAZ-Gespräch. Diese hatte zuvor 2019 dicht gemacht.
Vor einigen Monaten nun war es soweit. Mit Edmund Becker steht seitdem längst kein Unbekannter am Herd in der Küche des „Hexenhauses“. Er hatte vor der Schließung 2019 bereits viele Jahre ein feines Restaurant in dessen Räumlichkeiten geführt. Seit September empfängt der Spitzenkoch nun inzwischen wieder Gäste in dem urigen Häuschen.
Egal ob Edmond Becker große oder kleine Häppchen kreiert – Liebhaber guter Küche kommen bei ihm auf jeden Fall auf ihre Kosten. Auch, weil ein Besuch in Beckers Restaurant nicht nur den Gaumen der Gäste verwöhnt, sondern die Atmosphäre in dem verwinkelten Haus auch für eine echte Auszeit vom Alltag sorgt. Der Restaurantbetrieb läuft von Donnerstag bis Sonnabend.
Ganz neu ist seit vergangener Woche zudem das „Bistro Francais“-Angebot, das es immer mittwochs gibt. Ab 17 Uhr kommen dann Gerichte im Bistrostil nach französischer Art auf den Tisch. Die reichen von Muscheln Provenzalischer Art mit hausgemachten Pommes Frites (Moules et Frites) über französische Gulaschsuppe, Pastrami Sandwich mit schwarzer Knoblauch Aioli bis hin zu Austern und Wildkräutersalat mit Nüssen, gebratenem Ziegenkäse und gehobeltem Parmesankäse. Zu finden ist das „Hexenhaus“ im Poetenweg 88 in Falkensee.
_______________
Schnappschuss der Woche

Blick auf die Havel bei Mögelin. (Foto: Margit Semmler-Grade)
Blick auf die Havel bei Mögelin. (Foto: Margit Semmler-Grade)
Diesen tollen Blick fing MAZ-Leserin Margit Semmler-Grade aus Premnitz in dieser Woche bei einem Spaziergang in Mögelin ein. Dabei hatte sie das Glück einen kurzen Sonnenmoment zu erwischt. “Nach dem ewigen Grau der letzten Tage war das eine richtige Wohltat für die Seele”, so Margit Semmler-Grade.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.