Böllertest bei Feuerwehr +++ Freude bei Rathenower Anglern +++ Rätselraten um Bronzebüste

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Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
das neue Jahr kann kommen, denn ich habe bereits jede Menge Glück auf Vorrat für die nächsten zwölf Monate gesammelt. Gleich zwei Schornsteinfegermeister auf einmal durfte ich interviewen, Dennis Hohm und Dirk Slomka. Die beiden erklärten mir sogar, wie es mit dem Glück klappt.
Das ist bekanntlich auch beim Angeln hilfreich, wie dieser Tage an „Manne’s Angelteich“ in Markee zu erleben ist. An dem kleinen Gewässer, das von der B 5 aus gut zu sehen ist, herrscht vor dem Jahreswechsel wieder Hochbetrieb. Um frischen Fisch zu bekommen, muss man hier aber nicht einmal zur Angel greifen. Wer sein Glück herausfordern möchte, kann das aber gern tun. Petri Heil.
Geangelt wird auch in Rathenow. Der Freizeitspaß dürfte hier bald noch stärker boomen, denn die Kreissportjugend Havelland und das Jugendhaus „Oase“ laden ab Januar Jugendliche ein, mit ihnen zusammen die Rute in die Hand zu nehmen. Dass das Projekt umgesetzt werden kann, daran haben auch die MAZ-Leser einen wichtigen Anteil. Sie haben im Rahmen der Sterntaler-Aktion fleißig gespendet und sogar die Zielmarke von 1000 Euro geknackt. Insgesamt 1206 Euro fließen nun in das kostenlose Freizeitangebot am Wasser.
Positive Nachrichten gibt es auch in Kienberg. Hier steht nun eine junge Frau an der Spitze des Nauener Ortsteils. Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Ortsvorstehers Alexander Schmunk im August mussten Neuwahlen anberaumt werden. Die Kienberger haben die 30-jährige Vanessa Hackmann zur neuen Ortsvorsteherin gewählt.
In der havelländischen Kreisstadt beginnt dagegen gerade erst der Wahlkampf. Seit Donnerstag steht fest, neben den vier bereits bekannten Kandidaten, bewerben sich drei weitere um das Amt des Rathenower Bürgermeisters, darunter auch ein im Havelland bekanntes Gesicht. Marcel Böttger, den viele als Clown Celly kennen, möchte Bürgermeister werden. Das neue dürfte also mit spannenden Wochen beginnen.
Bevor wir uns aber mit aller Kraft in diese sicher aufregende Zeit stürzen, verabschieden wir uns gebührend von 2021 und begrüßen das neue Jahr. Ich habe bereits den Sekt kalt gestellt und bin, was 2022 angeht, sehr zuversichtlich. Wissen Sie warum? Ich durfte an den goldenen Knöpfen der Schornsteinfeger drehen und kräftig an ihren Schultern rubbeln - so soll es mit dem Glück klappen, versicherten mir die beiden. Ich bin mir sicher, das wird, und teile gern mit Ihnen auf diesem Weg mein Glück. 
Ihre Christin Schmidt
Redakteurin MAZ Westhavelländer
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: christin.schmidt@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Feuerwehrchef aus Falkensee warnt nach Härtetest vor Polenböllern: „Lebensgefährlich“
Einzelhandel in Rathenow: Corona verhagelt Weihnachtsgeschäft
Feuerwehr Falkensee übt Ernstfall: Schon drei Minuten nach Eiseinbruch droht Lebensgefahr
Elstal: Rätsel um eine Büste aus dem Zweiten Weltkrieg
Brieselang: Gericht lehnt einstweilige Anordnung zum BSV-Mietvertrag ab
MAZ-Sterntaler: Das fasziniert junge Rathenower am Angeln
Rückblick: So verlief das Jahr 2021 in Falkensee
Rückblick: Das war das Jahr 2021 in Rathenow
Die Corona-Lage im Havelland

Der Sieben-Tage-Corona-Inzidenzwert im Havelland sinkt weiter. Er betrug am Donnerstag 261,7. Der Landkreis lag deutlich unter dem brandenburgweiten Wert von 357,6. Es sind 126 Corona-Neuerkrankungen gemeldet worden. Niemand starb im Zusammenhang mit Corona.
Insgesamt belief sich die Zahl der Neuinfektionen im Land Brandenburg auf 2241. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt laut Gesundheitsministerium geschätzt bei rund 41.300. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 3,32.
Landesweit werden aktuell 698 Brandenburger mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt. 173 Patienten befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung, 141 von ihnen müssen beatmet werden. Damit sind aktuell in Brandenburg 23,5 Prozent der theoretisch maximalverfügbaren Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt, wie das Ministerium ebenfalls mitteilte.
Die Nachbarkreise des Havellandes melden folgende Inzidenzwerte: Ostprignitz-Ruppin 249,0, Oberhavel 221,7, Potsdam-Mittelmark 362,0 sowie die Städte Brandenburg 487,2 und Potsdam 268,0.
Nauen: Weitere Corona-Impfstelle wurde eröffnet
Havelland: Bundeswehr stockt Corona-Kontingent auf
Menschen aus dem Havelland

So sieht es in der Paretzer Bockwindmühle heute aus
Familienglück in Rhinsmühlen: Filipa heißt das Weihnachtsbaby im Havelland
Mit Achtsamkeit zu sich selbst: Yoga-Lehrerin aus Zollchow ist nun auch Autorin
„Falkensee hilft“ sorgt zum Weihnachtsfest für hundertfaches Lächeln
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo ist diese Inschriften zu lesen. (Foto: Christin Schmidt)
Wo ist diese Inschriften zu lesen. (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird diese Inschrift. Wissen Sie, wo diese zu lesen ist? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 3. Januar 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 7. Januar direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Ein Pinguin in Falkensee. (Foto: Marlies Schnaibel)
Ein Pinguin in Falkensee. (Foto: Marlies Schnaibel)
Dieser Pinguin steht an der Friedrich-Engels-Allee von Falkensee. Keine Gegend, wo mit Laufkundschaft zu rechnen wäre, aber trotzdem der Hauptsitz der Traditionsbäckerei Ziehm. Seit 1960 ist der Familienbetrieb in der Gartenstadt ansässig. Damals kam die Familie aus Berlin nach Falkensee. Heute leitet Dirk Ziehm das Unternehmen. Hier werden Backwaren noch mit Hand (und natürlich auch mit einigen Maschinen, darunter einer Knetmaschine, die über einhundert Jahre alt ist) hergestellt. Legendär sind die Ziehm-Kekse in Geschmack und Vielfalt.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Blick durch den Park zum Schloss Nennhausen. (Foto: Privat)
Blick durch den Park zum Schloss Nennhausen. (Foto: Privat)
Silvester – das ist bei vielen die Gelegenheit, dem gut gefüllten Weihnachtsmagen noch das Sahnehäubchen draufzusetzen. Wie gut eignen sich daher Spaziergänge zu Silvester und Neujahr, um das alte Jahr zu verabschieden oder um das Jahr 2022 zu begrüßen. Das meint mein Kollege Joachim Wilisch und rät zu einem Ausflug nach Nennhausen.
Es gibt viel zu sehen, in dem Ort. Das Schloss Nennhausen wurde 1737 errichtet. Es gehörte über Jahrhunderte dem Adelsgeschlecht derer von Briest und wurde durch den Dichter Fouqué bekannt. Seine noch gut erkennbare gotische Form erhielt das heute unter Denkmalschutz stehende Schloss um 1860. Nach einem Dachstuhlbrand 1983 war das Schloss dem Verfall preisgegeben, der nach 1992 gestoppt werden konnte. In den Jahren 1999 bis 2001 wurde das Schloss umfassend restauriert. Es befindet sich in Privatbesitz.
Der Schlosspark Nennhausen wird 1780 erstmals schriftlich erwähnt, ist aber bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts als barocker Park angelegt und später in einen weiträumigen Landschaftsgarten umgewandelt worden. Der Baumbestand setzt sich vor allem aus alten Bäumen wie Eichen, Linden, Platanen, Hain- und Rotbuchen, Kastanien, und Koniferen zusammen. 1991 begann man mit der vorsichtigen und schrittweisen Rückgestaltung, die noch Jahre in Anspruch nehmen wird. Der Landschaftspark ist ein schöner Ausgangspunkt für Dorfspaziergänge.
Übrigens: Bis 2006 war die etwa 450 Jahre alte Fouqué-Eiche der bekannteste Baum im Park. Im Frühjahr 2006 stürzte die alte Eiche mit dem inzwischen hohlen Stamm in sich zusammen. Ein Besuch in dem havelländischen Dorf Nennhausen lohnt sich trotzdem.
Schnappschuss der Woche

Winterliches im Havelland
Winterliches im Havelland
Milows Ortsvorsteher Winfried Ganzer ist gern mit dem Fotoapparat unterwegs. Hier hielt er Winterliches bei einem Spaziergang entlang von Havel und Stremme fest.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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