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Bau-Pläne für Ketzin +++ Supermarkt-Pläne für Falkensee +++ Tourismus-Pläne für Premnitz +++

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Wir im HavellandWir im Havelland

Liebe Leserinnen und Leser,
wie oft haben Sie in dieser Woche den Spruch “Alles neu macht der Mai” gehört? Naja, mehr als genug wahrscheinlich. Und auch wenn die Floskel etwas abgedroschen ist, natürlich ist da einiges dran. Zumindest auf die großen Eichenbäume vor meinem Fenster trifft es zu. Die haben nämlich in den letzten Tagen ihre Blätter geradezu herausknallen lassen. Auf einmal ist das ein hellgrüner Blätterteppich, der den Blick auf mehr oder weniger graue Nacbarhäuser unterbricht.
Der so positiv besetzte Mai war im Havelland mit allerlei freundlichen Aktionen begrüßt worden. In Gohlitz wurde dem April mit einem Walpurgisabend der Garaus gemacht. In Milow wurde zum Obstblütenfest eingeladen, in Großderschau gab es ein Maifest, in Wansdorf wurde der 1. Mai mit einem Wettkrähen begrüßt. Noch lauter war es in Friesack beim Treckertreffen und seinen 7000 Besuchern. Besucherrekord! Den hatten manche Veranstalter zu feiern, denn nach zwei Jahren coronaverordneter Pause wollten viele einfach nur raus unter Menschen.
Und auch das ein Rekord: Mehr als 9000 Euro brachte ein Benefizkonzert in der Falkenseer Stadthalle für die Ukraine-Hilfe zusammen. Das Geld geht an die Kindernothilfe, das Projekt “Moldau” kümmert sich um die Versorgung von Flüchtlingen aus der Ukraine.
Aber natürlich macht der Mai längst nicht alles neu. Viele Dinge, Probleme und Debatten bleiben. Da hat sich gegenüber dem April oder März nichts geändert. Seit Jahren wird über die Bebauung des Zuckerfabrikgeländes in Ketzin diskutiert. Jetzt gibt es neue Pläne, die haben es in sich, hat mein Kollege Jens Wegener festgestellt.
Schätzen Sie mal? Wie viele Straßennamen in Nauen sind nach Frauen benannt? 15, 10 oder 5? Oder gar keine? Richtig: Gar keine! Da gibt es einiges zu diskutieren in der einstigen Kreisstadt.
Bleiben Sie neugierig und gesund und hilfsbereit.
Mit besten Grüßen
Ihre Marlies Schnaibel
Redakteurin Newsdesk Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: marlies.schnaibel@maz-online.de
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Warum das Ketziner Wohnprojekt „Zuckerfabrik“ für Aufregung sorgt
In Falkensee findet Benefiz-Konzert für Ukraine-Flüchtlinge statt
Falkensees modernster Supermarkt könnte am Anger entstehen
Solar auf dem Kirchendach, Probleme bei der Digitalsierung: Landes-SPD zieht in Milow Halbzeitbilanz
Heftige Debatte im Falkenseer Bildungsausschuss über Kita-Petition
Nauen: Frauen schaffen es nicht aufs Straßennamen-Schild
Wansdorf: Sieger im Wettkrähen gekürt
Friesack: 1400 PS und Rekordbesuch beim Trecker-Treffen  
Wassertourismusinitiative „F.U.N.“ startet in Premnitz offiziell in die Saison
Paretz: Schwalben verzögern Neugestaltung des Schlossparks
Zigarettenstummel, Masken, ein Plastikgewehr: Falkensee räumt auf
Die Corona-Lage im Havelland

Menschen aus dem Havelland

Anna Kollenberg engagiert sich als Präsidentin des Lions Clubs Falkensee
Schönwalde: neues, freches Buch von Andrea Wojtynek
Falkensee: Stadtverordneter Rainer Ganser tritt den Freien Wählern bei
Rathenow: Gartenchefin des Optikparks hört bald auf
Wiedersehen ohne Dauerwelle – Berufsschüler treffen sich nach 30 Jahren in Rathenow
MAZ-Fotorätsel der Woche

Zum Eingang welcher Kirche gehört dieses Kreuz? (Foto: Sebastian Morgner)
Zum Eingang welcher Kirche gehört dieses Kreuz? (Foto: Sebastian Morgner)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird das Gotteshaus, an dessen Eingang dieses Kreuz zu sehen ist. Wo steht es? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 9. Mai 2022, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 13. Mai direkt in Ihr Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Die Rote Villa an der Schönwalder Straße. (Foto: Marlies Schnaibel)
Die Rote Villa an der Schönwalder Straße. (Foto: Marlies Schnaibel)
Als Max-und-Moritz-Haus war die Rote Villa von Falkensee-Falkenhagen lange bekannt. Am Haus befanden sich Reliefs der beiden Buben, die aber bei der jüngsten Sanierung durch andere Reliefs ersetzt wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich hier die Flaschenbierhandlung von Otto Lubisch. Der einstmals markante Turm wurde zurückgebaut, heute ist die Villa ein Wohnhaus.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Susanne Nowak freut sich über Gäste, die wieder im Café sitzen können. (Foto: Christin Schmidt)
Susanne Nowak freut sich über Gäste, die wieder im Café sitzen können. (Foto: Christin Schmidt)
Morgens um 6.30 Uhr in Rathenow. Der frische Espresso läuft in die Tasse, Susanne Nowak nimmt das Milchkännchen, bringt die Milch zum Schäumen und lässt dann Espresso und Milch zu einem Cappuccino verschmelzen. Vor ihr liegen Brote, üppig belegt mit Rühr- oder Spiegelei, Käse, Schinken oder Mett, alle liebevoll dekoriert mit Kräutern, Tomaten und Gurken. Einige sind sogar mit Sonnenblumenkernen bestreut. Es ist also alles da, was man für einen guten Start in den Tag braucht, meint MAZ-Redakteurin Christin Schmidt.
Susanne Nowak ist Frühaufsteherin, genau wie viele ihrer Kunden, die sich hier schon am Morgen einen Kaffee und ein Brötchen holen. Seit Anfang April müssen sie ihr Frühstück aber nicht mehr unterwegs auf der Hand verzerren. Sie können sich jetzt wieder in das gemütliche Café setzen und hier ihren Kaffee in aller Ruhe trinken. Nach langer Zwangspause ist der Sitzbereich wieder geöffnet und damit ist fast alles beim Alten: Es gibt eine große Auswahl an Kuchen und Gebäck – von Spritzkuchen über Käsetorte bis zu Obstkuchen und verschiedenen Keksen, die in der Backstube in Rathenow West gebacken werden. Dazu kann man sich natürlich Kaffee, Espresso, Latte Macchiato oder Tee bestellen. Sogar Sekt und „Havelwasser“ sind im Angebot.
Wer Cappuccino liebt, aber keine Kuhmilch verträgt, kann sich jetzt seinen Kaffee alternativ mit Haferdrink zubereiten lassen. „Darüber hinaus haben wir auch unser Stullen-Angebot ausgebaut, da die Nachfrage immer mehr steigt“, verrät Bäcker- und Konditormeister Ingo Möhring. Und bald soll noch eine weitere Frühstücksmahlzeit dazu kommen: Porridge – was man mit Haferbrei übersetzen kann. „Die englische Variante klingt aber viel besser“, meint Ingo Möhring, der selbst für den gesunden Frühstücksbrei schwärmt. Mit Früchten, Nüssen und Samen wird der nämlich zu einem echten Leckerbissen.
Schnappschuss der Woche

Unterwegs mit den Lieblingsmenschen - vom Havelland nach Potsdam: Das hielt Karina Lache aus Steckelsdorf fest. Mit dem Foto beteiligt sie sich am aktuellen MAZ-Fotowettbewerb “Augenblicke”.
Haben Sie auch einen Schnappschuss aus dem Havelland, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de
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