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Bahncampus Elstal wächst - MAZ-Forum im Wahlkreis 60 - Supermarkt in der Warteschleife

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
was waren das noch einmal für sommerliche Tage. Wunderbar. Die Sonnenstrahlen sorgen für Glücksgefühle. Bei Ihnen auch? Und: Es ist wieder so weit: Der Newsletter der MAZ liegt heute in Ihrem Postfach. Beim Zusammenstellen der Themen wurde mir wieder klar, wie ereignisreich die Woche war.
Das schöne Wetter lädt natürlich zum Fahrradfahren oder Spazierengehen ein. Ich war mit meiner Kollegin Christin Schmidt wieder in den Dörfern der Region unterwegs. Wir werden uns in den Ortschaften an der B188 blicken lassen und über die Menschen schreiben. Start war in Görne. Ein tolles Dorf. Was wir erlebt haben, steht am Sonnabend in der MAZ.
Natürlich beschäftigt uns auch in dieser Woche der Countdown zur Bundestagswahl. Am 26. September wird gewählt. Die Kandidatinnen und Kandidaten machen mächtig Werbung für sich. Wir stellen sie vor. Ob im Wahlkreis 56, 58 oder 60. Letzterer reicht bis Rathenow. Die MAZ hat dort ein Wahlforum veranstaltet. Ich kann Ihnen sagen: Es war spannend, aber auch unterhaltsam.
Die Vorfreude auf die nächsten Ereignisse ist groß. Insgesamt 22 Schlager-Stars haben sich für den Schlagermarathon vom 24. bis 26. September im Erlebnispark in Paaren im Glien angesagt. Pro Tag können rund 5000 Besucher die Veranstaltung besuchen. Geboten wir ein Programm für die ganze Familie, moderiert von Inka Bause. Also ich gehe hin. In diesem Sinne: “Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben.”
Und: Die Pilz-Saison steht vor der Tür. Habe ich gehört. Haben Sie auch schon welche gefunden? Dann schreiben Sie mir gern eine Mail und zeigen Sie mir Ihren Fund. 
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Sebastian Morgner
Haben Sie ein Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: sebastian.morgner@maz-online.de
Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Elstal: Das ist neu am künftigen Bahncampus
Falkensee: Die Begegnungsstätte B 84 muss wieder umziehen
Diese Denkmale im Havelland öffnen ihre Türen
Supermarkt Nennhausen: Bebauungsplan in der Warteschleife
Wustermark: Darum ist das superschnelle Internet nicht mehr weit
Dallgow-Döberitz: Glasfaserausbau nimmt Fahrt auf
Empörung in Vieritz: Dreiste Diebe klauen Ortswappen
Kreiserntefest: Die neue Havelländer Königin kommt aus Dallgow-Döberitz
Rathenower wartet seit vier Jahren auf Geburtsurkunde: Jetzt prüft das Ministerium
Bundestagswahl 2021 im Havelland

Wahlforum in Rathenow: Sechs Kandidaten im Kreuzverhör
Neuruppin: Sebastian Steineke will erneut für die CDU in den Bundestag einziehen
Direktkandidat der Freien Wähler Michael Müller für Umwelt und Landwirtschaft
Thomas Rödiger kämpft für die Partei „Unabhängige“ um ein Bundestagsmandat im Havelland
Guido Esser will für die Partei „Die Basis“ den Bundestagswahlkreis 60 gewinnen
Isabell Knauff bewirbt sich für „Die Partei“ bei der Bundestagswahl um ein Bundestagsmandat im Wahkreis 60, Rathenow-Brandenburg-Fläming
Bundestagswahl: So will Klaas Hinners aus Jerchel „die Karre aus dem Dreck ziehen“
Der Einzelkämpfer: Der parteilose Norbert Glamann aus Neuruppin will in den Bundestag einziehen
Die Corona-Lage im Havelland

Die Inzidenz im Havelland bleibt trotz zahlreicher Neuinfektionen konstant. Laut brandenburgischem Gesundheitsministerium lag sie am Donnerstag bei 59,5. Es wurden 28 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.
 6706 Havelländer haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Corona-Virus angesteckt. 182 sind in dieser Zeit gestorben. Seit dem 23. Juni ist für das Havelland im Zusammenhang mit Corona kein Todesfall vermeldet worden.
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle innerhalb von 24 Stunden um 242 erhöht. So sind insgesamt 112 988 Erkrankungen statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020).
Aktuell werden 51 Personen wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 13 in intensivmedizinischer Betreuung, von denen zwölf beatmet werden müssen. 
Menschen aus dem Havelland

Garlitzerin Karolin Schreiber hilft Igeln zurück in die Natur
Wetterfee von Falkensee – Kristina Hölzel weiß, wie das Wetter wird
Wie Birgit Jochens in Kinderbuchmuseum kam
MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo steht diese Gedenkurne? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo steht diese Gedenkurne? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Gesucht wird diese Gedenkurne, die an eine Frau erinnert, die 1804 gestorben ist. An wen erinnert sie und wo steht sie? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 13. September, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 17. September in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Das Schloss in Kleßen. (Foto: Marlies Schnaibel)
Das Schloss in Kleßen. (Foto: Marlies Schnaibel)
Vor einer Woche fragten wir nach diesem Schloss. Es steht in Kleßen. Das Relief über der Eingangstür zeichnet das Haus als einen Ort der Musen aus. Und das ist er auch geworden, nachdem das Ehepaar Thiedig das Haus restauriert hat. Von der einstigen kleinen barocken Schönheit aus dem 17. Jahrhundert war nur noch eine Ruine übrig, Ende der 90er Jahre aber wurde das Haus aufwendig saniert und wiederhergestellt. Damals kamen auch die erhaltenen Reliefs wieder an die Hofseite des Hauses. Wir fragten nach dem Relief über der Eingangstür. Zu sehen sind zwei Kinder, die auf einer Doppelflöte und einer Lyra spielen, und das wird als allegorische Darstellung der Musik gedeutet. Eine hervorragende Verbindung zum Innenleben des Hauses, das immer mal wieder Gastgeber für die Havelländischen Musikfestspiele ist. 
Kulturelles Havelland

Linda Köhler-Sandring in der Gartenausstellung. (Foto: Marlies Schnaibel)
Linda Köhler-Sandring in der Gartenausstellung. (Foto: Marlies Schnaibel)
Mit dem Allerweltssatz „Mit dem Wetter haben wir aber Glück“ konnte es losgehen: Im Garten der Falkenseer Galerie Schneeweiß wurde am Sonntag eine Ausstellung zum Thema „Glück“ eröffnet. MAZ-Mitarbeiterin Marlies Schnaibel hat sie sich angesehen. Linda Köhler-Sandring hatte diesmal Menschen fotografiert und sie befragt, was für sie Glück bedeutet. Und weil das Wetter mitspielte, konnten die 42 Fotos in dem verwunschenen Galeriegarten gezeigt werden.
Die Ausstellung ist die Fortsetzung des Glücksprojekts von 2016. Der damals 95-jährige Falkenseer Joachim Sprenger hatte den Anstoß zu dem Vorhaben gegeben. „Er strahlte so viel aus, so viel Lebensfreude“, erinnert sich Linda Köhler-Sandring. Das war für sie damals der Anstoß, andere Menschen nach ihrem Glücksbegriff zu fragen. Nachbarn, Freunde, Bekannte, Fremde, Prominente wurden befragt. Frau Merkel hat nicht geantwortet, Gregor Gysi schon. Und Sigmund Jähn. Darüber hatte sich Linda Köhler-Sandring damals am meisten gefreut, denn sie ist im Nachbarort des vogtländischen Morgenröthe-Rautenkranz aufgewachsen, aus dem der weltbekannte Kosmonaut stammt.
Das Thema hat die Fotografin nicht losgelassen. Jetzt gibt es eine Fortsetzung. Das Spektrum reicht von der 94-jährigen Charlotte bis zur dreijährigen Mila, die sagt: „Glück ist, wenn ich lache.“
In der Ausstellung. (Foto: Marlies Schnaibel)
In der Ausstellung. (Foto: Marlies Schnaibel)
Ein Fotoprojekt hatte die Falkenseerin nach Bolivien geführt, auch dort befragte und fotografierte sie Menschen. Und machte die Erfahrung, dass sich das Glück viele tausend Kilometer entfernt ähnlich anfühlt wie bei uns. „Musik macht mich glücklich, und die Landschaft zu zeichnen“, sagt Carmen Mendoza Itusaca und „Glück ist für mich, gesund und am Leben zu sein. Wenn ich Arbeit habe und meine Kinder unterstützen kann, macht mich das glücklich“, meint Rufina.
Die Falkenseer Fotografin lässt Frauen und Männer zu Wort kommen, die sie schon beim ersten Projektteil vor fünf Jahren befragt hatte. Nie geht es um Reichtum, selten um Dinge. Am ehesten noch, wenn ein vierjähriges Mädchen sagt: „Glück ist ein Eis, ein Pferd und zwölf Hunde.“
Zu jedem Bild könnte Linda Köhler-Sandring eine Geschichte erzählen. „Wir leben in einer Zeit mit großen Problemen, da wollte ich zeigen, dass es auch eine andere Seiten gibt“, sagt die Fotografin. Und sie will die Betrachter ihrer Bilder anregen, das Schöne, das Glück auch zu sehen und wahrzunehmen.
Am Sonntag im Garten von Annette Schneeweiß war ihr das schon mal bestens gelungen. Die Ausstellung ist bis zum 12. September jeden Tag von 13 bis 18 Uhr zu sehen.
Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Gastliche Stätte in Strodehne. (Foto: Christin Schmdit)
Gastliche Stätte in Strodehne. (Foto: Christin Schmdit)
Nostalgie pur, dazu echte Hausmannskost und eine urige Atmosphäre – MAZ-Redakteurin Christin Schmidt hat das entdeckt. Der Gasthof „Stadt Berlin“ in Strodehne ist eines der wenigen Lokale in der Region, die fernab des Stadttrubels die letzten Jahrzehnte überstanden haben. Wobei das Wort „überstanden“ einen falschen Eindruck wecken könnte. Es klingt nach: gerade so noch am Leben. Genau das aber trifft auf das Lokal unweit des Strodehner Havelufers nicht zu.
Der Gasthof floriert. Wer hier essen möchte, ist gut beraten, sich vorab bei Inhaber Fred Heinrich zu melden, um nicht am Ende den Magen statt mit Zander oder Schnitzel nur mit einem Bier füllen zu müssen.
Das Gasthaus ist äußert beliebt, bei Strodehnern, die gern ihren Feierabend hier verbringen, ebenso wie bei Gästen aus Nah und Fern. Egal ob Durchreisende, Wasser- oder Radtouristen – im Gasthaus „Stadt Berlin“ treffen sie alle aufeinander. Im Sommer sitzt man im Biergarten, lässt sich ein kühles Getränk schmecken und von Fred Heinrich und seiner Mutter Martha bekochen. Den Gasthof führt die Familie in vierter Generation und mit 89 Jahren dürfte Martha Heinrich die älteste aktive Köchin der Region sein.
Ohne Frage ist der familiengeführte Gasthof „Stadt Berlin“ etwas Besonderes, ein Wohlfühlort und der wichtigste Treffpunkt zwischen dem Gahlberg am südlichen Ende des Dorfes und dem Seitenbeutel im Norden.
Geöffnet ist das Lokal täglich von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 22 Uhr. Außer montags und sonntags öffnen Heinrichs erst um 17 Uhr.
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