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Ausnahmekanute Ronald Rauhe im olympischen Ruhestand ++ Schmierereien im Olympischen Dorf in Elstal ++ Jugendkonferenz in Falkensee

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
schon wieder ist eine Woche vorbei. Schon wieder darf ich Sie an dieser Stelle herzlich zu unserem frischen Newsletter “Wir im Havelland” begrüßen.
Langweilig ist uns auch in dieser Woche nicht geworden. Die stetig steigenden Corona-Zahlen sorgen uns - das Havelland weist gegenwärtig den zweithöchsten Inzidenzwert im Land Brandenburg auf -, nachdem viele Havelländer dem zuletzt dem rasant steigenden Veranstaltungsangebot in der Region freudig entgegensahen, werden aktuell die ersten Veranstaltungen bereits aufgrund der Corona-Situation schon wieder abgesagt, so unter anderem das Stadtfest in Falkensee.
Doch auch Schönes gibt es zu berichten. Zusammen mit Redaktionsleiter Sebastian Morgner hatte ich in dieser Woche die Gelegenheit, mit Ausnahmeathlet und Olympionike Ronald Rauhe zu plaudern. Über seine Karriere, seine letzten Olympischen Spiele in Tokio und seinen olympischen Ruhestand. Den verbringt der Familienvater in Falkensee. Dorthin zu ziehen sei “eine der besten Entscheidungen meines Lebens gewesen”, verriet er uns. Das können wir gut verstehen.
Wir freuen uns unterdessen langsam schon wieder auf die nächste Woche, denn ich bin sicher - auch in der hält das Havelland für uns wieder jede Menge spannende, schöne und turbulente Geschichten bereit.
Bleiben Sie bis dahin gesund und kommen Sie gut durch die Woche - bis nächsten Freitag, an dieser Stelle!
Herzliche Grüße
Nadine Bieneck
Stellvertretende Redaktionsleiterin Havelland
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern, Sie erreichen mich direkt unter: nadine.bieneck@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Falkensee: Ausnahmekanute Ronald Rauhe ist im olympischen Ruhestand angekommen
Falkensee: Auszeichnung für Havelbus - IHK übergibt Gütesiegel
Falkensee: Nach Flutkatastrophe - Spenden in Stolberg angekommen
Elstal: Empörung über Schmierereien im Olympischen Dorf
Nauen: Nach Brandstiftung - Maik Schneider zu langer Haft verurteilt
Falkensee: Das geplante Stadtfest ist abgesagt
Perwenitz: Das ist die neue Feuerwache
Nauen: So soll der Kita-Streit in der Waldsiedlung beendet werden
Dallgow-Döberitz: Stolpersteine für Herta und Richard Katz verlegt
Rathenow: Neuer Vorschlag zur Verkehrsberuhigung in der Innenstadt
Premnitz: 15000 Euro Prämie - wie der Hausarztmangel beseitigt werden soll
Rathenow: Radexperte fordert freie Fahrt für Radler in Einbahnstraßen
Schmetzdorf: Die Wehr hat endlich Grund zum Jubeln
Friesacker Zootzen: Wo kleine Leute schlau werden und große die Ruhe lieben
Rübehorst: Gewinn beim Wettbewerb "Machen 2021"
Mögelin: Er fuhr mit seiner Schwalbe bis nach Palermo
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Bundestagswahl 2021 im Havelland

Bundestagswahl 2021: Wahlkreis 56. (Graphik: MAZ/Detlev Scheerbarth)
Bundestagswahl 2021: Wahlkreis 56. (Graphik: MAZ/Detlev Scheerbarth)
Für die Kandidierenden bei der Bundestagswahl 2021 wird es ernst. Nachdem die Kreiswahlausschüsse die Einzelkandidatinnen und Einzelkandidaten sowie der Landeswahlleiter die Landeslisten der 19 im Land Brandenburg an den Start gehenden Parteien inzwischen bestätigt haben, steht nun fest, wer am 26. September im Havelland auf den Stimmzetteln stehen wird.
Bundestagswahl 2021: Wahlkreis 58. (Graphik: MAZ/Detlev Scheerbarth)
Bundestagswahl 2021: Wahlkreis 58. (Graphik: MAZ/Detlev Scheerbarth)
Insgesamt 37 Kandidatinnen und Kandidaten wollen den Landkreis im neuen Bundestag – dem 20. in der Geschichte der Bundesrepublik – vertreten. Sie bewerben sich um die Mandate in den Wahlkreisen 56 und 58, die das zentrale und östliche Havelland abdecken sowie das Mandat im Wahlkreis 60, der das westliche Havelland einschließt. Bei der letzten Bundestagswahl im 2017 lag die Wahlbeteiligung im Havelland bei 73,8 Prozent. Von den damals 130 447 Wahlbeteiligten gingen 96 218 zu den Wahlurnen und setzten ihre Kreuze. Mit dieser Quote lagen die Havelländer hauchdünn über dem brandenburgischen Mittel von 73,7 Prozent Wahlbeteiligung. Wie die Wahlbeteiligung im Jahr 2021 aussehen wird, ist eine der spannenden Fragen, die am 26. September beantwortet wird.
Bundestagswahl 2021: Wahlkreis 60. (Graphik: MAZ/Detlev Scheerbarth)
Bundestagswahl 2021: Wahlkreis 60. (Graphik: MAZ/Detlev Scheerbarth)
Welche Kandidatin, welcher Kandidat bewirbt sich wo? Wir haben für die Havelländer alle Namen sowie die Wahlkreise mit ihren regionalen Ausdehnungen im Überblick zusammengetragen. Die große Übersicht gibt es unter diesem Link.
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Die Corona-Lage im Havelland

17 neue Positivfälle wurden für das Havelland am gestrigen Donnerstag vermeldet, der Sieben-Tage-Inzidenzwert lag damit bei 49,7 und war damit bereits seit acht aufeinanderfolgenden Tagen wieder zweistellig. Da zudem die Inzidenz seit mehr als fünf Tagen in Folge über 20 liegt, gelten inzwischen im Havelland wieder verschärfte Testregeln, die sie hier nachlesen können. Insgesamt gab es seit Ausbruch der Pandemie bis heute 6435 Erkrankte im Havelland. 182 von ihnen verstarben an oder mit dem Virus. Die Inzidenz für das Land Brandenburg lag am Donnerstag bei 24,7 (vergangene Woche betrug der Wert an dieser Stelle 15,9). Insgesamt wurden für das gesamte Land Brandenburg am Donnerstag 140 neue Coronafälle vermeldet. Für den heutigen Freitag lagen bei Versand unseres Newsletter noch keine aktuellen Zahlen vor.
Warum die Zahlen im Havelland zuletzt so deutlich angestiegen sind, lässt sich laut Kreisverwaltung nicht auf ein bestimmtes Ereignis – vor einigen Wochen erwies sich eine private Geburtsfeier als Auslöser für plötzlich stark gestiegene Zahlen von Neuinfektionen – zurückführen. Vornehmlich zwei größere Familien mit jeweils mehreren Infizierten seien in den vergangenen Tagen von den Neuinfektionen betroffen gewesen, erklärte Kreissprecher Norman Giese zuletzt auf MAZ-Nachfrage. Auch die Reiserückkehrer hätten zuletzt einen großen Anteil der Neuinfektionen ausgemacht, so Giese weiter. Dabei handle es sich jedoch meist um Einzelfälle.
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Menschen aus dem Havelland

Nauen: Ortsvorsteher Alexander Schmunk ist verstorben
Havelland: Sie will Schüler für Grüne Berufe begeistern
Falkensee: Früher analog, heute im Netz
Rathenow: Ideenreicher Tischlermeister erschafft kreatives aus Holz
Lietzow: Die oberste Landfrau in Brandenburg ist Havelländerin
Rhinow: Er kennt alle Sportplätze im Havelland – nun geht er in den Ruhestand
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MAZ-Fotorätsel der Woche

Gesucht wird die Figur, zu der diese Beine gehören. (Foto: Christin Schmidt)
Gesucht wird die Figur, zu der diese Beine gehören. (Foto: Christin Schmidt)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Wir wollen wissen: Wem gehören diese Beine? Wo steht diese Figur und wer hat sie erschaffen? Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 23. August, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 27. August in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung von der Vorwoche
Gesucht war dieses Haus in Nauen.( Foto: Marlies Schnaibel)
Gesucht war dieses Haus in Nauen.( Foto: Marlies Schnaibel)
Es war mal “Kaiserlich” und es war mal “Post”: Gesucht war vor einer Woche dieses Haus in Nauens Dammstraße. 1893 war das Gebäude errichtet und später mehrmals umgebaut und erweitert worden. Gegenüber stand die katholische Kirche, später Mädchenschule, die in ähnlichem Stil gebaut worden war. Aber in diesem großen Gebäude befand sich das Kaiserliche Postamt, später ging der Kaiser dem Postamt im Titel verloren, aber das Postamt blieb. Immerhin bis 1998 ging hier der Postbetrieb noch weiter. Dann begann auch in der einstigen Kreisstadt das Zeitalter der Postschalter und Paketshops.
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Kulturelles Havelland

Schloss Nennhausen. (Foto: Michael Kolkmann)
Schloss Nennhausen. (Foto: Michael Kolkmann)
„Restart“ war das Stichwort, als sich im Frühjahr erstmals Vertreter von Vereinen in Nennhausen, der Kulturstiftung Havelland und des Rotary Clubs Havelland trafen. Die Idee: nach langen Lockdown-Monaten wollen die Vereine mit einem Sommerfest das öffentliche Leben zurück ins Dorf Nennhausen holen, wie mein Kollege Joachim Wilisch zu berichten weiß.
Mit dabei sind nicht nur Nennhausener Gruppen, beteiligt ist das ganze Amt. Auf der Wiese hinter dem Amtsgebäude, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss, wird es am morgigen 21. August nun das bunt gemischte Angebot geben. Und weil die Sache ein Thema haben muss, sind die Kinder aufgefordert, sich zum Thema Meerjungfrau zu kostümieren. Denn das hat in Nennhausen durchaus Bedeutung. Die Meerjungfrau „Undine“ ist Friedrich de la Motte Fouqué eingefallen. Jener Dichter, der lange in Nennhausen arbeitete und lebte.
Für die Feuerwehr bietet der Tag Gelegenheit, sich endlich wieder einmal einem größeren Publikum zu präsentieren. Es werden Löschübungen gezeigt, Jens Lerch von der Feuerwehr freut sich bereits. Um die Kinder schon im Vorfeld in das Ereignis einzubinden, lobte Ulrike Platz, die in ihrem Atelier im Schloss malt, mit Schülerinnen und Schülern einen Wettbewerb zu einem Nennhausener Wappen aus. Zusammen entwarfen die Kinder Ideen, wie so ein Wappen aussehen kann. Eine Jury wird die Arbeiten bewerten.
Eine Hüpfburg, ein gebackenes Schwein und vieles mehr werden am Sonnabend ebenfalls geboten. Korkenschießen, Eierlauf, Sackhüpfen, Büchsenwerfen und Slackline gehören zum weiteren Angebot des Nachmittags.
Hula-Hoop-Artistin Kristin Hertel. (Foto: Bernd Geske)
Hula-Hoop-Artistin Kristin Hertel. (Foto: Bernd Geske)
Kristin Hertel ist Hula-Hoop-Künstlerin in Gülpe. Sie hatte in den vergangenen Monaten viel Zeit, ein neues attraktives Programm einzustudieren. Das wird sie nun zum Sommerfest dem Publikum zeigen und freut sich auf den Auftritt. Die Kinder der Kita „Sonnenschein“ haben ein kleines Programm einstudiert und es werden Führungen durch den Nennhausener Schlosspark angeboten. Hier wird sicher auch die eine oder andere Geschichte zu Friedrich de la Motte Fouqué zu hören sein.
Das Sommerfest beginnt um 15 Uhr. Erwachsene werden genug Gelegenheit haben, um wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Am Abend ist ab 18.30 Uhr noch ein besonderes Highlight geplant. Mit Unterstützung der Kulturstiftung Havelland gibt es den Undine-Film von Christian Petzold zu sehen. Das Liebesdrama mit Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen orientiert sich am Undine-Mythos. Die Uraufführung fand am 23. Februar 2020 im Wettbewerb der 70. Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Paula Peer erhielt den Silbernen Bären für die beste Darstellerin.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

(Graphik: Veranstalter)
(Graphik: Veranstalter)
Die erste Jugendkonferenz des Jahres findet am morgigen Sonnabend, 21. August, in Falkensee im Haus am Anger statt. Dazu ein lädt das Jugendforum Falkensee. Geplant ist ein umfangreiches Programm, bei dem neben jeder Menge Austausch und Vernetzung auch der Spaß nicht zu kurz kommen soll. Denn ab 15 Uhr soll dann für drei Stunden „gequatscht, gekickert und gegessen“ werden sowie noch einiges mehr, wie das Jugendforum angekündigt hat. Eingeladen sind junge Menschen von zwölf bis 27 Jahren aus Falkensee und der Umgebung. Traditionell werden vor Ort Pizza, Brezeln und Getränke für alle Teilnehmenden bereitgestellt. Im vergangenen Jahr wurde die Jugendkonferenz noch in der Stadthalle ausgetragen, in diesem Jahr findet sie – auch coronabedingt – unter freiem Himmel statt.
Unter dem Motto „Falkensee 2025 – Wir gestalten unsere Stadt!“ werden vor Ort Stationen aufgebaut, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sich die Jugendlichen die Stadt Falkensee in vier Jahren vorstellen und welche Themen jungen Menschen besonders wichtig sind. An weiteren Stationen können T-Shirts bedruckt, Obstbäume gepflanzt und Buttons geprägt werden, Paletten-Bänke gebaut oder auch eine eigene Social-Media-Kampagne erstellt werden. Mit dem Angebot „wollen wir möglichst viele Interessen abdecken und unsere Jugendkonferenz für alle Jugendlichen interessant machen“, sagt Antonia Trümpler vom Jugendforum. Das wird vor Ort zudem seine Arbeit aus den vergangenen Monaten und Jahren vorstellen.
Ein wichtiger Programmpunkt ist zudem die Nominierung der zukünftigen Mitglieder des vierten Jugendbeirats der Stadt Falkensee, die in der Stadtverordnetenversammlung benannt werden und dort dann die Stadtverordneten bei jugendpolitischen Themen und Fragen beraten sollen. Toni Kissing, aktuelles Mitglied des Jugendbeirats, erklärt dazu, dass „die politische Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung zugegeben auf den ersten Blick sehr trocken aussieht. Jedoch ist der Jugendbeirat die beste und einzige parteienunabhängige Möglichkeit, sich in der Stadt politisch einzubringen und Veränderungen anzustoßen.“ 
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Schnappschuss der Woche

(Foto: Winfrid Ganzer)
(Foto: Winfrid Ganzer)
Wie gemalt schaut der Schnappschuss aus, den uns Winfrid Ganzer aus Milow zusandte. „Auch in der Milower Gohlitz kann man bei Bootstouren Natur Pur genießen“, schrieb er dazu. Recht hat er!
Haben Sie auch einen Schnappschuss, den wir an dieser Stelle abbilden sollen? Dann schicken Sie ihn gern an havelland@maz-online.de!
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