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Ausgangssperre über Ostern ++ Falkenseer Impfzentrum in Betrieb ++ Was wird aus dem Elstaler Ringlokschuppen

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
schön, dass Sie auch in dieser Woche wieder bei unserem wöchentlichen Newsrundumschlag dabei sind. Tatsächlich regelrecht überschlagen haben sich die Nachrichten auch in dieser Woche wieder. Die Halbwertszeit von Informationen nimmt gefühlt rasant ab, es fällt mitunter schwer, mit der Nachrichtenlage überhaupt noch Schritt zu halten. Was gestern noch galt, kann heute schon wieder hinfällig sein.
Umso erfreulicher war für unsere Redaktion in dieser Woche daher der Termin im Impfzentrum in Falkensee. Das Thema - viel diskutiert - haben wir in den vergangenen Monaten der Entscheidungsfindung und Umsetzung intensiv begleitet. Von vielen Havelländern sehnlichst erwartet hat es am gestrigen Donnerstag nun endlich seine Türen geöffnet. Die Mitarbeiter vor Ort sind hoch motiviert, rund 800 Menschen können in der Stadthalle zukünftig täglich geimpft werden, wenn die Einrichtung unter Volllast läuft. Landrat Roger Lewandowski (CDU) machte bei seiner Stippvisite vor Ort gleichfalls deutlich, dass das Impfzentrum noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. Auch in Rathenow sollen zeitnah Impfmöglichkeiten geschaffen werden, um dem Flächenlandkreis Havelland mit seinen langen Wegen Rechnung zu tragen. Überdies: Ab Mitte April sollen auch die Hausärzte endlich beim Impfen zum Zuge kommen. Ein weiteres wichtiges Signal, denn alle Beteiligten sind sich einig: Es muss geimpft werden, was das Zeug hält. Fast schon etwas lakonisch lautete Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD) sehnlichster Wunsch für das Impfzentrum dann auch: “Möge der Impfstoff immer zu uns hinfließen.” Ein frommer ebenso wie berechtigter Wunsch, blickt man auf den Trubel um die Impfseren, der uns auch in dieser Woche begleitet hat.
Apropos fromm. Fast geht es etwas unter, das diesjährige Osterfest. In vielen Gesprächen in den vergangenen Tagen hatte ich den Eindruck, so richtig österlich fühlen sich momentan die wenigsten Havelländer. Dabei ist zählt das Fest der Auferstehung von Jesu Christi für praktizierende Gläubige zu den höchsten kirchlichen Feiertagen. Meine Kollegin Marion von Imhoff hat mit dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Nauen-Rathenow, Thomas Tutzschke, über das diesjährige Osterfest und einiges mehr gesprochen, das ich Ihnen in diesem Zusammenhang gern ans Herz legen möchte. Ich hoffe und wünsche Ihnen allen, dass Sie für sich das beste aus den anstehenden Ostertagen machen können.
Bleiben Sie gesund, ich wünsche Ihnen und uns allen viel Kraft für die anstehende Woche. In einer Woche sind wir dann mit dem nächsten Nachrichtenüberblick aus dem Havelland an dieser Stelle wieder zurück.
Herzliche Grüße
Nadine Bieneck
Haben Sie Anregungen, Kritik oder ein Thema, über das wir berichten sollen? Dann schreiben Sie mir gern an nadine.bieneck@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Havelland: Nächtliche Ausgangssperre über Ostern
Falkensee: Weitere Testzentren geplant
Rathenow: Neue Kita fiebert Eröffnung entgegen
Friesack: Tierbabyboom zu Ostern bei Circus Renz
Havelland: 100. Baby in diesem Jahr in den Havelland Kliniken
Nauen: Solarpark am Funkamt Absage erteilt
Elstal: Was aus dem alten Ringlokschuppen werden soll
Dallgow-Döberitz: Eine junge Truppe, die Freiwillige Feuerwehr
Hohennauen: Frischer Fisch von Havelfischer Benno Schöpp
Paretz: Was die Bürger über ihren Ortsteil sagen
Rathenow: Verzicht auf Gebühren für Außengastronomie im öffentlichen Raum
Nauen: Muli und Pferd pflügen durch den Stadtforst
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Die Corona-Lage im Havelland

Kinderärztin Claudia Wolf (r.) packt bei den Coronaimpfungen mit an. (Foto: Nadine Bieneck)
Kinderärztin Claudia Wolf (r.) packt bei den Coronaimpfungen mit an. (Foto: Nadine Bieneck)
Am gestrigen Donnerstag fiel in der Stadthalle Falkensee der - verspätete - Startschuss für die Coronaimpfungen auch im Havelland. Lange hatte der Landkreis um ein Impfzentrum gerungen, nachdem das Havelland in den ersten Planungen des Landes als Standort außen vor geblieben war. Landrat Roger Lewandowski (CDU) erinnerte am Mittwoch bei seiner Stippvisite noch einmal an den beschwerlichen Weg.
Nun ist alles vorbereitet, Registrierungsschalter, Wartebereich und Impfkabinen sind eingerichtet. 800 Menschen täglich können vor Ort geimpft werden, wenn das Zentrum mit seinen sechs Impfstraßen auf Vollast läuft. Geimpft wird bis mindestens Mai ausschließlich mit Biontech-Impfstoff. Zumindest kurzfristige Terminabsagen wegen neuer Erkenntnisse wie im Fall des AstraZeneca-Impfstoffes bleiben in Falkensee damit hoffentlich aus.
Das Personal des Betreibers Johanniter, der Bundeswehr sowie auch zahlreiche Freiwillige und Ehrenamtler sind hoch motiviert, im Impfzentrum für reibungsfreie Abläufe zu sorgen. Zu den Ärztinnen, die sich freiwillig für einen Einsatz vor Ort gemeldet haben, gehört auch die Falkenseer Kinderärztin Claudia Wolf (Foto). “Wir müssen dieser Pandemie endlich Herr werden”, sagte sie mir im Gespräch klar und deutlich. “Aus diesem Grund möchte ich hier vor Ort helfen und mit anpacken, das Gefühl haben, einen Beitrag zu leisten, damit wir das Ganze in den Griff bekommen.” Denn das Schlimmste sei, so Claudia Wolf, nur zuschauen und nichts tun zu können. In ihrer Praxis erlebe sie zudem die Auswirkungen und Folgen der Pandemie tagtäglich hautnah mit: “Das reicht von Schlaf- über Eßstörungen bis hin zu Depressionen”, berichtet sie. Umso mehr ist es ihr ein Anliegen, ihre Fähigkeiten unterstützend mit einzubringen. “Unser Praxisteam hat in den nächsten zwei Wochen Osterurlaub. Den verbringe ich nun im Impfzentrum, und ich tue es sehr gern”, sagt die Falkenseerin.
Im Impfzentrum Falkensee steht alles für die Impfungen bereit. (Foto: Nadine Bieneck)
Im Impfzentrum Falkensee steht alles für die Impfungen bereit. (Foto: Nadine Bieneck)
Wie dringend notwendig Fortschritte bei der Impfstrategie sind, zeigt der obligatorische Blick auf die Zahlen - denn die steigen wieder unaufafhörlich an. Es ist der Blick, der auch für uns inzwischen seit mehr als einem Jahr morgens zur ersten Pflichtübung nach Arbeitsbeginn geworden ist. Am gestrigen Donnerstag wurden für das Havelland 92 neue Covid19-Erkrankte gemeldet. Bis heute wurden im Havelland seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 insgesamt 4942 Erkrankte registriert, 162 Havelländer verstarben an oder mit Covid19. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 173,6 - sie kletterte im Wochenverlauf beständig nach oben. Die Lage ist inzwischen so bedrohlich, dass auch der Landkreis am Donnerstagnachmittag reagierte und für die Osterfeiertage vom 1. bis 5. April eine nächtliche Ausgangssperre verfügte.
Umso wichtiger ist es, dass die Coronaimpfungen voranschreiten. Wenig vertrauenswürdig sind dann jedoch Geschichten, wie sie uns eine 49-jährige Falkenseerin berichtete. Sie vertraute auf die Informationen, die sie an der Impfhotline unter der 116117 zum Thema Impfungen für pflegende Angehörige erhielt und fuhr - mit Termin - zum Impfzentrum nach Potsdam. Dort ließ man Anke H., die sich um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmert, jedoch abblitzen. In Brandenburg würde die Regelung nicht gelten, hieß es da. Der Vorgang machte die Falkenseerin ebenso wütend wie er sie enttäuschte. Kuriosum am Rande: Nur wenige Tage später, am Mittwoch dieser Woche, verfügte das Land eine neue Regelung zu eben diesem Thema. Pflegende Angehörige sowie auch enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, die zur zweiten Priorisierungsgruppe gehören, können nun in Brandenburg doch geimpft werden. Wir sind gespannt, wie die Geschichte mit Anke H. weitergeht.
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Menschen aus dem Havelland

Elstal: Ingo Musehold - ein einfühlsamer Pfleger
Havelland: Julia Kaeding ist Mitglied im Jugendhilfeausschuss im Kreistag
Bützer: Eine Erfolgsgeschichte - seit 30 Jahren lackiert Ferdinand Schmidke Autos
Havelland Kliniken: Zwei neue Chefärzte nehmen Arbeit auf
Dallgow-Döberitz: Holgar Jagodzinski ist der Dallgower "Eismann"
Rathenow: Autogrammsammler darf nicht nach Tokio
Elstal: Freiwilliges Ökologisches Jahr bei Sielmann-Stiftung
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Das MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo befindet sich dieses Kunstwerk? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo befindet sich dieses Kunstwerk? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Heute geht es um ein Wandbild, das etwas versteckt liegt. Es befindet sich an einem Schulgebäude und wurde von einem Brandenburger Künstler geschaffen, der später sehr berühmt wurde. Wer genau hinschaut, entdeckt zwei Zahlen, die auf das Entstehungsjahr verweisen.
Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 5. April, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter, der am 9. April in Ihr Postfach segelt. 
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung vom 26. März
Nach einen Löwen fragten wir vor einer Woche. (Foto: Marlies Schnaibel)
Nach einen Löwen fragten wir vor einer Woche. (Foto: Marlies Schnaibel)
Der stattliche Löwe wacht in Falkensee schon eine Weile über das Anwesen, das es mehr als einhundert Jahre an diesem Standort gibt. Es war der Apotheker Georg Heering, der am 10. Juni 1907 vom preußischen Ministerium das Privileg erhielt, in dem von ihm errichteten Haus die Löwen-Apotheke zu errichten. Damals noch in Seegefeld, denn Falkensee gab es noch gar nicht. Die Apotheke und ihren Namensgeber gibt es heute noch an der Bahnhofstraße, gegenüber der Seegefelder Kirche und des Gutsparkplatzes. Löwen als Namensgeber für Apotheken sind beliebt, die berühmteste Löwenapotheke Deutschlands dürfte in Neuruppin stehen, weil in ihr einst der Apothekersohn Theodor Fontane geboren wurde, der aber nicht als Pillendreher, sondern als Dichter Geschichte schrieb. 
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Kulturelles Havelland

Dorothea Flechsig hat vor zehn Jharen ihren Verlag gegründet. (Foto: Privat)
Dorothea Flechsig hat vor zehn Jharen ihren Verlag gegründet. (Foto: Privat)
Die Falkenseer Kinderbuchautorin Dorothea Flechsig kennt sich aus mit tierischen Gefährten für Kinder. Das sind bei ihr nicht gewöhnliche Hunde oder Meerschweinchen, es sind eher unerwartete Begleiter für Kinder, die zudem sprechen können. Nach der Fledermaus Sandor und der Nachteule Aurelia nun also das Nashorn Ori, das allerdings ziemlich klein ist und den Kindern nur bis zum Knie reicht.
Mit „Das unsterbliche Nashorn“ hat Dorothea Flechsig ihre neue Geschichte überschrieben. MAZ-Redakteurin Marlies Schnaibel hat es gelesen, sie war neugierig, wie die Autorin mit dem Thema Tod in einem Kinderbuch umgeht.
Das Thema Tod und wie man es für Kinder umsetzt, das hat mich schon lange beschäftigt“, sagt Dorothea Flechsig. „Wohl jeder kennt in seiner Familie auch Krankheit und Tod.“ Dabei wollte sie dem Ganzen seine Schwere nehmen, den Lesern keine Angst machen, sondern zeigen: Der Tod gehört zum Leben dazu. Wie kann man damit umgehen? Wie steht ein Abschied auch am Anfang für eine neue Begegnung? Wie ist es mit dem Alleinsein, wie mit der Begegnung mit anderen Menschen?
Große Fragen, die Dorothea Flechsig in ihrem Buch umsetzt. Die Schwere des Themas nimmt sie ihm, indem sie dem Ganzen einen fantastischen Anstrich gibt. Erzählt wird die Geschichte des Findelkindes Florin, der bei seiner Großmutter aufwächst, die eigentlich nicht seine Großmutter ist. Und der plötzlich ganz alleine da steht, als diese Oma stirbt. Da beginnt sein Leben ein zweites Mal, er kommt in eine andere Welt, findet Freunde und eben ein Nashorn.
Eine fantastische, abenteuerliche, herzliche Geschichte ist Dorothea Flechsig da gelungen. Sie geht mit Tod und Krankheit, mit Freundschaft und Liebe um, ohne sentimental zu sein. Und auch wenn das Buch für Leser ab etwa zwölf Jahren gedacht ist, so kann es auch Erwachsenen guttun”, schwärmt meine Kollegin Marlies Schnaibel. Die klare, schöne und anschauliche Sprache von Dorothea Flechsig trägt dazu bei. „Ich erzähle Geschichten, das ist alles“, sagt die Autorin dazu. Erschienen ist das Buch im Glückschuh-Verlag, dem Eigenverlag von Dorothea Flechsig, den sie vor zehn Jahren gegründet hat. Normalerweise würde sie jetzt mit ihrem Buch durch die Lande und auf Buchmessen ziehen, sie würde es in Schulklassen vorstellen oder in Bibliotheken. So wie sie es sonst getan hat mit ihren Büchern, aber Corona verbietet das seit einem Jahr.
So lange all dies nicht möglich ist, muss sie ihr Buch also anders vermarkten. Im Buchhandel, im Internet und in ihrem kleinen Verlag gibt es „Das unsterbliche Nashorn“ zu kaufen.
Die Bedingungen sind für die Mini-Verlage schwieriger geworden. Es war ja noch nie so, dass damit viel Geld zu verdienen war. Dorothea Flechsig hat ein Netz aus fantastischen Geschichten und aus weltweiten Kontakten geknüpft. Ihre Buchreihe mit der Fledermausgestalt „Sandor“ wurde zur UN-Dekade für biologische Vielfalt als Projekt gewürdigt. Ihre Kinderbuchreihe von „Petronella Glückschuh“ ist in Estland und im spanischsprachigen Raum verbreitet. In 22 Ländern von Europa und Südamerika sind sie als „Petronella Õnneseen“ oder „Petronella Fortune“ bekannt.
Dorothea Flechsig stammt aus Coburg, zog später nach Berlin und nach der Wende nach Falkensee. Mit vielen Büchern ist sie aufgewachsen, der Vater war Lehrer, die Mutter Buchhändlerin. Sie selbst absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin, arbeitete viele Jahre als freie Journalistin für verschiedene Magazine und Zeitungen, darunter auch für die Märkische Allgemeine Zeitung.
Den Glückschuh-Verlag finden Sie unter: www.glueckschuh-verlag.de
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Könnte wieder in Mode kommen: ein Eierlikörchen. (Foto: Jens Wegener)
Könnte wieder in Mode kommen: ein Eierlikörchen. (Foto: Jens Wegener)
Zu Ostern kann man nicht nur Eier färben und Kuchen backen, sondern auch eigenen Eierlikör herstellen. MAZ-Redakteur Jens Wegener hat es versucht, und ehrlich gesagt hat er damit uns Kollegen ganz schön den Mund wässrig gemacht. Seine Mutter brachte ihn vor einigen Tagen darauf, als sie erzählte, dass sie abends gern mal einen Eierlikör trinkt - mit oder ohne Schokobecher. Prompt erinnerte sich mein Kollege, dass sie früher den gelben Likör ab und zu gar selbst herstellte.
Beim Blick in das nächst greifbare Kochbuch („Unser großes Kochbuch“ aus dem Verlag für die Frau, Leipzig 1970, berichtete Jens Wegener schmunzelnd) sei er auf der Suche nach einem Rezept schnell fündig geworden. Gar gleich drei Rezepte fänden sich auf Seite 444, verrät er. “Wir haben uns für Nummer zwei entschieden. Und um es gleich vorweg zu sagen, den dort abgedruckten Prima-Sprit haben wird durch 54-prozentigen Rum ersetzt, obwohl unsere Nachbarin gesagt hat, dass es Prima-Sprit auch heute noch zu kaufen gibt”, erzählte er uns.
“Los geht’s: Von sechs Eiern haben wir das Eigelb abgetrennt und dann in eine Rührschüssel gegeben.” Das “Wir” in der Erzählung lässt vermuten, dass die Ehefrau küchentechnisch hilfreich zur Seite stand. Weiter ging das große Rühren: “Das Eigelb muss mit 250 Gramm Puderzucker verrührt werden. Ein halbes Päckchen Vanillinzucker und etwa 250 Milliliter Kondensmilch rein. Bitte die fette mit zwölf Prozent nehmen. Alles schön schaumig schlagen. Und dann kommt der Rum. Etwa 200 Milliliter wurden hier genommen (oder ein Achtel Liter Prima Sprit). Alles noch mal gut durchrühren und dann in die Flaschen abfüllen”. Noch ein Tipp vom Kollegen: “Die Flaschen nicht ganz voll füllen, damit der Eierlikör noch nachdicken kann und man ihn dann mit Kondensmilch oder Rum etwas dünner werden lassen kann.”
Alles in allem habe die ganze Sache gut 35 Minuten gedauert. “Dann muss das Ganze noch ein wenig ruhen, um dicker zu werden. Und tatsächlich: Das Endprodukt kann sich sehen lassen. Er schmeckt, der sogenannte Damenschnaps”. Und Jens Wegener verrät auch noch: “Ich trinke ihn allerdings nicht pur, sondern lieber als Zugabe über Eis oder einen Apfelstrudel. Im Kühlschrank ist der Eierlikör mehrere Wochen haltbar, aber so alt wird er bestimmt bei uns nicht.”
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