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Angst vor der Schweinepest im Havelland ++ Müllberge bei Ketzin in der Havel ++ Lauftour und Spaziergang quer durch Nauen

Wir im HavellandWir im Havelland
Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich begrüße ich Sie zur neuen Ausgabe unseres Newsletters “Wir im Havelland”. Geht es Ihnen auch so? Für mich läutet unsere wöchentliche E-Mail-Postille inzwischen stets den Endspurt Richtung Wochenende ein. In Zeiten, in denen sich die Meldungen oftmals überschlagen, tut es regelrecht gut, wöchentlich noch einmal nachzublättern, was seit der letzten Ausgabe so alles passiert ist.
Und ich kann Ihnen sagen, auch diese Woche war wieder eine Menge los: Nicht nur in Deutschland und der Welt im Großen, sondern auch im Havelland “im Kleinen”, ohne dies despektierlich zu meinen. Und weil unsere Wochenpost heute wieder entsprechend prall gefüllt ist, möchte ich dieses Editorial auch gar nicht groß in die Länge ziehen.
Bevor ich mich bis zur nächsten Woche verabschiede richte ich jedoch meinen Dank an alle Leser, die uns immer wieder Rückmeldungen und Anregungen für den Newsletter geben, die an unserem wöchentlichen Fotorätsel teilnehmen (ich gebe ehrlich zu, eine meiner Lieblingskategorien, bei deren Umsetzung mir meine Kollegin Marlies Schnaibel unermüdlich und mit viel Detailwissen hilft) und die uns Themenvorschläge und -wünsche schicken. Hören Sie nicht auf damit, denn der Kontakt mit Ihnen, unseren Lesern, ist für uns Redakteure das Salz in der Suppe.
Kommen Sie gut ins Wochenende und über die nächste Woche und bleiben Sie vor allem gesund,
ich grüße Sie herzlich
Ihre Nadine Bieneck
Sie haben eine Nachricht für mich? Dann erreichen Sie mich direkt unter nadine.bieneck@maz-online.de.
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Das waren die Top-Nachrichten in dieser Woche

Die Angst vor der Schweinepest im Havelland ist groß
Falkensee: Drohung und Farbanschlag nach AfD-Parteitag
Havelland: Covid19-Fälle bei Feuerwehren
Havelland: Land und Kreis verhandeln über bessere Bahnverbindung
Havelland: Humanistischer Freidenkerbund sagt Präsenz-Jugendfeiern ab
Falkensee: TSV-Chefin Birgit Faber schlägt Alarm
Ketzin: Aktion „Saubere Havel“ bringt säckeweise Müll an Land
Brieselang: Streit wegen gescheiterter Kaufverhandlungen
Premnitz: Nächster Schritt auf dem Weg zum Wasserstoffzentrum
Rathenow: Kein Durchkommen - B102 ein Jahr lang voll gesperrt
Nitzahn: So lebt es sich im wohl ältesten Dorf der Region
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MAZ-Aktion: Laufen im Havelland

MAZ-Reporter Matthias Schütt ist leidenschaftlicher Läufer. (Foto: Privat)
MAZ-Reporter Matthias Schütt ist leidenschaftlicher Läufer. (Foto: Privat)
Ein Lauf durch die Funkstadt Nauen ist mehr als nur eine sportliche Angelegenheit, findet mein Kollege Matthias Schütt. Er selbst ist leidenschaftlicher Läufer, für die MAZ testet er in loser Reihenfolge Laufstrecken in der Region. Nauen biete neben der sportlichen Herausforderung auch Begegnungen mit Natur, Kultur und Geschichte, fand er bei seinem 10-Kilometer-Lauf heraus.
Als Startpunkt der “lockeren Runde” (manch Kollege schüttelt neidvoll den Kopf) diente ihm in der „Funkstadt“ der Bahnhof, nur ein Stück weit von der historischen Altstadt entfernt. Beim ersten Anblick des Startpunktes “kann man nur hoffen, dass Nauen mehr zu bieten hat als den trostlosen Bahnhof. Da gibt es im Havelland sicher schönere Anlagen”, räumte “Schütti” anschließend ehrlich ein. Bevor für ihn die Geschichte der Stadt in den Fokus rückte, folgte der Weg entlang der Waldemarstraße in Richtung Stadtbad.
Nach diesem Abstecher folgen die nächsten Meter durch die Feldstraße. Dort lernt man, einige Stopps inklusive, aufgrund der vielen Infotafeln etwas über den Nauener Osten und der Entwicklung des Stadtteils. Mit dem Blick in Richtung Innenstadt kann man beim Laufen bereits das Rathaus am Rande der historischen Altstadt Nauens erkennen.
Das Nauener Rathaus. (Foto: Matthias Schütt)
Das Nauener Rathaus. (Foto: Matthias Schütt)
Weiter geht es über die Goethestraße. Der besondere Charakter der Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen besteht im Kontrast zwischen den großen, baulich dominierenden Gründerzeitgebäuden an den Hauptstraßen und den typischen kleinen Ackerbürgerhäusern in den Seitenstraßen. Viele der noch zahlreich vorhandenen Fachwerkgebäude stehen unter Denkmalschutz, dienen aber perfekt als Fotokulisse. Nach einer kleinen Runde im Schatten der St. Jacobi-Kirche folgt die Strecke in Richtung des 1898 erbauten Wasserturms, ehe der Weg Richtung Nauener Stadtpark führt. Dort kreuzen zahlreiche Wege das Areal und lassen die Strecke sich vielfältig verlängern.
Ein kurzer Stopp ist zudem im Fitnesspark möglich – dort stehen einige Trainingsgeräte zur Verfügung und man kann neben den Beinmuskeln auch etwas für die Arme oder den Oberkörper tun. Anschließend geht es Richtung Goethe-Gymnasium, über die St.-Georgen-Straße und die Hertefelderstraße in Richtung Ortsausgang.
Über den ersten Feldweg auf der rechten Seite geht es wieder zurück. Nicht aber, ohne den Blick über die Felder zu genießen und die Ruhe aufzusaugen. Denn bis auf wenige Spaziergänger ist man hier, vor den Toren von Nauen, nahezu allein unterwegs. Bis zur ehemaligen Viehbrücke heißt es, dem Weg einfach zu folgen, ehe es im Anschluss direkt am Wasser in Richtung des Großen Havelländischen-Hauptkanals geht. Aber Vorsicht: Stichwort Stolpergefahr am Gewässer. Denn auf dem unebenen Weg lauern viele „Gefahren“ – so gilt es ebenso, eine alte Brücke zu überwinden, auf der noch eine alte Schienenanlage zu finden ist.
Am Stadtrand winkt die Natur. (Foto: Mattias Schütt)
Am Stadtrand winkt die Natur. (Foto: Mattias Schütt)
Schon von weitem sind auf den nächsten Metern die ersten Sportplätze und das Vereinsgelände des VfL Nauen zu erkennen. Doch das Tor an der Ludwig-Jahn-Straße ist geschlossen. Ein altes Spielplakat aus dem Jahr 2020 hängt im Schaukasten – wie aus einer längst vergangenen Zeit. Passend dazu kommt dahinter das historische Dorf Gannahall. Nach so viel Sport und Geschichte auf einem Fleck gilt es, zum Abschluss noch eine Extrarunde um den Nauener See zu drehen, ehe die letzten Meter in Richtung Bahnhof anstehen, wobei noch ein letzter Blick in Richtung Innenstadt geht. Dann ist das Ziel erreicht.
Kennen Sie auch eine Laufstrecke im Havelland, die unser Kollege mal austesten und/oder erkunden soll? Dann schicken Sie uns gern Ihren Vorschlag an havelland@maz-online.de. Matthias Schütt freut sich über weitere Inspirationen!
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Die Corona-Lage im Havelland

Die Nachfrage im Corona-Testzentrum auf dem Gelände des Erlebnis-Dorfs in Elstal. (Foto: Enrico Berg)
Die Nachfrage im Corona-Testzentrum auf dem Gelände des Erlebnis-Dorfs in Elstal. (Foto: Enrico Berg)
Einhalb Monate hat es gedauert, bis überall im Havelland wohnortnahe Teststellen eröffnet werden konnten. Deren Organisation hat vor allem die Kommunen vor etliche Herausforderungen gestellt. Doch inzwischen laufen die Testzentren, in manchen Städten gar nicht mehr nur eins sondern bereits gar mehrere.
Vor genau einem Monat wurden die ersten Corona-Teststellen im Landkreis Havelland in Betrieb genommen. Der Test auf das Virus bedeutet für viele Havelländer, einen großen Schritt hin zu mehr Sicherheit im Pandemiealltag. Die Nachfrage in den Testzentren ist entsprechend da. Die Öffnungszeiten einzelner Einrichtungen sind jedoch umstritten. So wie in Premnitz, wo die Teststation werktags nur zwei Stunden, von 15 bis 17 Uhr, geöffnet hat.
Wie die Kreisverwaltung gestern nun mitteilte, können inzwischen alle Havelländer in jeder Kommune des Landkreises kostenfrei auf Testmöglichkeiten zugreifen. Der Landkreis habe damit den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz zur Testverordnung vom 3. März umgesetzt, erklärte Landrat Roger Lewandowski (CDU) am Donnerstag, als er im Testzentrum auf dem Gelände von Karls Erdbeerdorf Elstal vorbeischaute.
Das Impfzentrum in Falkensee ist in der Stadthalle untergebracht. (Foto: Nadine Bieneck)
Das Impfzentrum in Falkensee ist in der Stadthalle untergebracht. (Foto: Nadine Bieneck)
Unterdessen kommt die Impfstrategie im Land Brandenburg und damit auch im Landkreis Havelland weiter nicht so recht voran. Der Knoten ist noch lange nicht geplatzt. Nach wie vor berichten uns viele Havelländer tagtäglich von Irren und Wirrungen auf dem Weg zur Impfung oder auch unerfüllten Hoffnungen auf das Serum. So die 65-jährige Falkenseerin, die sich gern mit dem - umstrittenen - AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen würde, aber schlichtweg nach wie vor bislang keine Chance dazu bekommen hat. Der Rathenower Mediziner Hanjo Pohle, zugleich auch Vizepräsident der Landesärztekammer ist, bezeichnet die Impfzentren gar als wirtschaftliches Desaster. Sie kosten viel und müssen deshalb am Netz bleiben, obwohl Hausärzte den Impfprozess schneller vorantreiben könnten erklärte er meinem Kollegen Joachim Wilisch hier.
Um nicht nur negative Schwingungen zu verbreiten sei auch gesagt, dass die Rückmeldungen derjenigen, die im Falkenseer Impfzentrum einen Termin für ihre Impfung erhalten haben, durchweg positiv ausfallen: “Die Menschen, die dort arbeiten, sind sehr nett und freundlich, das Zentrum ist sehr gut organisiert”, heißt es immer wieder. Ein gutes Zeichen, wenn jetzt noch ausreichend Impfstoff zur Verfügung stünde, wären viele Menschen ein großes Stück glücklicher.
Brandenburgweit haben seit Beginn der Impfkampagne 527.411 Personen mindestens eine Erstimpfung erhalten, 171.552 Brandenburger sind inzwischen vollständig geimpft (20,9 % bzw. 6,8 % der Bevölkerung). Insgesamt seit Dezember 698.963 verabreichte Impfungen vermeldete Brandenburgs Innenministerium am Donnerstag mit Stand vom 21. April für das Land. Das seien 21.570 mehr als am Vortag, hieß es.
Wie wichtig die Impfungen sind, unterstrichen einmal mehr die jüngsten Zahlen: 50 neue Positivfälle wurden am gestrigen Donnerstag für das Havelland vermeldet. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 damit bis heute im Landkreis 5609 Erkrankte registriert worden. 170 Havelländer sind seitdem am oder mit dem Virus verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 131,3 und hat sich damit seit Wochenbeginn (Montag: 135,6) nur unwesentlich verbessert.
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Menschen aus dem Havelland

Nauener bietet Online-Schwimmkurs an und gewinnt Landeswettbewerb
Hoppenrade: So steht es um den letzten Spargelbauern im Havelland
Christian Görke: „Darum will ich in den Bundestag“
Schönwalde-Glien: Europameister Oehme erklärt Rücktritt
Rathenower: Christine Schneider - vom Ruhestand ins Ehrenamt
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Das MAZ-Fotorätsel der Woche

Wo steht dieses Gebäude? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wo steht dieses Gebäude? (Foto: Marlies Schnaibel)
Wie gut kennen Sie das Havelland? An dieser Stelle können Sie Ihr Wissen testen. Heute geht es um dieses Gebäude, das heute zwar nicht mehr seine ursprüngliche Funktion erfüllt, aber unübersehbar ist. Wo steht es?
Schicken Sie uns gern Ihre Antwort bis Montag, den 26. April, 12 Uhr, per E-Mail mit dem Kennwort „Bilderrätsel” an havelland@maz-online.de. Die Auflösung zu unserem Rätsel gibt es im nächsten Newsletter am 30. April in Ihrem Postfach.
MAZ-Fotorätsel – die Auflösung vom 16. April 2021
Das Café Thonke ist ein beliebter Treffpunkt in Falkensee geworden. (Foto: Marlies Schnaibel)
Das Café Thonke ist ein beliebter Treffpunkt in Falkensee geworden. (Foto: Marlies Schnaibel)
Gotthilf’s - hunderte Falkenseer gehen in dem Haus jeden Tag ein und aus. Der Namenszug steht an der Rathauskreuzung von Falkensee am Café Thonke. Eben nicht unter “Gotthilf’s” oder “Gotti”, sondern unter Thonke-Eck hat sich die Adresse für Backwaren bei den Falkenseern eingebürgert und als ein beliebter Treffpunkt etabliert. 2014 war das Café eröffnet worden. Es gehört zur Rathenower Bäckerfamilie, zu der heute mehr als 50 Filialen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt zählen. Die Falkenseer Filiale ist die größte in der Reihe. Mit dem Namenszug “Gotthilf’s” wollen die Inhaber an Gotthilf Thonke erinnern. Der gründete nämlich den Familienbetrieb 1926 in Rathenow. Olaf Thonke führt das Geschäft seit 1988 und das Backhaus steht auch heute noch in Rathenow.
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Kulturelles Havelland

So soll es wieder erstrahlen im Optikpark Rathenow. Foto: Joachim Wilisch
So soll es wieder erstrahlen im Optikpark Rathenow. Foto: Joachim Wilisch
„Für mich ist das der schönste Ort in ganz Rathenow“, sagt Ingeborg Bührer. Sie meint den Optikpark von Rathenow und MAZ-Reporter Markus Kniebeler war mit ihr ins Gespräch gekommen, als der Optikpark vor wenigen Tagen in die 2021er Saison startete. Der Auftakt war bei aller Begeisterung von Frau Bührer kühl. Allerdings nur wettermäßig betrachtet, denn der Optikpark hat seine Fans - bei jedem Wetter. Darüber freut sich Optikpark-Geschäftsführerin Kathrin Fredrich. Sie sorgt mit dafür, dass die Besucher gern in den Park kommen. Dabei fiel die Saisoneröffnung diesmal kleiner aus als gewohnt, es gab keine Livekünstler und keine geöffnete Gastronomie. „Wir werden beobachten, wie sich die Lage entwickelt“, sagt Kathrin Fredrich. „Darin sind wir mittlerweile richtig gut.“ Wie genau die Eröffnung der Parksaison am vergangenen Wochenende verlief, lesen Sie hier.
Schon am Montag drauf dann der Schreck: Der Optikpark musste wieder geschlossen werden. Die Corona-Lage diktiert nun mal die Bedingungen.
Von Normalbetrieb ist der beliebte Park also noch weit entfernt. Aber es wird geplant und gehofft, auch mit Blick auf eine Neuauflage der “Langen Nacht der Optik”. Sie war von 2009 bis 2013 strahlender Höhepunkt im Rathenower Kulturkalender. MAZ-Redakteur Joachim Wilisch hat mit den einstigen Machern Elfie Balzer und Joachim Muus gesprochen. Die möchten das Fest wieder aufleben lassen und dazu einstige Protagonisten an einen Tisch holen. Die Lange Nacht war ein Fest für die Stadt Rathenow, die sich als Stadt der Optik und der Brille gefeiert hat. Denn mit Johann Heinrich August Duncker wurde hier einst ein Stück Optikgeschichte geschrieben, auf das man zurecht stolz ist.
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Unterwegs im Havelland: MAZ-Tipp der Woche

Nauens Altstadt bietet bei jedem Wetter Sehenswertes. (Foto: Andreas Kaatz)
Nauens Altstadt bietet bei jedem Wetter Sehenswertes. (Foto: Andreas Kaatz)
Nauens Altstadt hat sich herausgeputzt. Altstadtsanierung heißt das offiziell. Zur Wendezeit hätte wohl kaum jemand gedacht, dass sich das historische Zentrum der Ackerbürgerstadt so mausern kann. MAZ-Redaktuer Andreas Kaatz hat in den vergangenen Jahren so manche Sanierungsgeschichte aufgeschrieben. Er kennt die Stadt gut und hat für die MAZ-Leser in dieser Woche einen Spaziergang durch die Altstadt für unseren “Tipp der Woche” aufgeschrieben.
Und der ist eigentlich bei jedem Wetter interessant, wenngleich er bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein gleich doppelt Spaß macht. Viele Fachwerkhäuser wurden in den vergangenen Jahren rekonstruiert, nur noch wenige Gebäude sind verfallen. An einigen Häusern wird gebaut wie an der alten Brauerei Kerkow in der Jüdenstraße oder dem Berliner Hof in der Goethestraße.
Spurensuche in Nauen: Der Berliner Hof wird saniert. (Foto: Archiv)
Spurensuche in Nauen: Der Berliner Hof wird saniert. (Foto: Archiv)
Corona verbietet zwar derzeit geführte Wanderungen, etwa mit den Nauener Heimatfreunden 1990 e.V. oder dem Nauener Nachtwächter Wolfgang Wiech. Aber dennoch muss niemand auf informative Beigaben während eines Spaziergangs verzichten, wie Andreas Kaatz weiß. Den vor einigen Jahren haben Schüler des Leonardo-da-Vinci-Campus‘ einen Audio-Guide erarbeitet, den man sich auch auf dem Smartphone während des Flanierens anhören kann. Auch Nauener kommen dabei zu Wort und geben Einblick in die Historie der Stadt.
Und so wird eine Route empfohlen, die am historischen Rathaus beginnt, das 1891 eröffnet worden ist. Dabei erfährt der Spaziergänger nicht nur, dass der alte Fritz in jungen Jahren in einem Haus in der Goethestraße untergebracht war. Es wird auch berichtet, was es mit dem Schwan als Wetterzeichen auf der St. Jacobi-Kirche auf sich hat, nämlich dass es ein Symbol für den Schwanenorden sein soll. Man erfährt zudem, wie die Goethestraße in früheren Zeiten hieß, dass der Brauerei-Besitzer Karl Kerkow seinen Betrieb 1865 eröffnet hat oder dass die Rosengasse eine ganz spezielle Bedeutung für den Brandschutz hatte.
Der Audio-Guide kann online unter audioguidenauen.wordpress.com heruntergeladen werden. Wir wünschen viel Spaß beim Flanieren und Lauschen!
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